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SZ, Spiegel und Zeit trennen sich von Autor: Preisträger Dirk Gieselmann und sein gestörtes Verhältnis zur Wahrheit

Der Autor Dirk Gieselmann schrieb für die SZ-Medien, den Spiegel und Zeit-Medien
Der Autor Dirk Gieselmann schrieb für die SZ-Medien, den Spiegel und Zeit-Medien ©Screenshots: blog.zeit.de/ spiegel.de/ der Tagesspiegel/ Montage: MEEDIA

Nachdem das Magazin der Süddeutschen Zeitung den freien Journalisten Dirk Gieselmann vor Veröffentlichung eines Textes dabei überführte, eine Protagonistin erfunden zu haben, hat auch die Zeit Fehler ausfindig gemacht, die gegen "Sorgfaltspflicht und die journalistischen Grundsätze" des Hauses verstoßen und zur Trennung vom Autor führen. Darüber hinaus legt MEEDIA einen weiteren Spiegel-Fall offen, in dem Gieselmann offenbar bewusst unsauber arbeitete – ein gestörtes Verhältnis des Autors zur Wahrheit wird offensichtlich.

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Die Kommunikation der Redaktionen von Zeit und Zeit Online hat etwas Bemerkenswertes: Der am gestrigen (Rosen-)Montagnachmittag veröffentlichte Beitrag im Glashaus-Blog – dem Transparenz-Blog von Zeit Online – enthält Sprengkraft, die sich bis zum heutigen Dienstag allerdings kaum entfaltet hat: Zeit und Zeit Online geben darin die Trennung von einem freien Mitarbeiter bekannt.

Bei dem namentlich nicht genannten Journalisten handelt es sich um Dirk Gieselmann. Er ist der Autor, den das Süddeutsche Zeitung Magazin vor Abdruck einer Geschichte einer Lüge überführt hatte. MEEDIA machte den Fall vor rund zwei Wochen öffentlich. Gieselmann hatte nach Darstellung der Redaktion eine Protagonistin erfunden. Der Fall flog intern auf, als das Magazin vor Veröffentlichung begann, die Recherchen des Journalisten zu hinterfragen. Angefangen hatte es nach MEEDIA-Informationen damit, dass die Redaktion die Protagonistin gerne fotografiert hätte.

Gieselmann veröffentlichte als freier Journalist in zahlreichen anderen Medien, darunter im Spiegel, im Tagesspiegel und bei mehreren Medien der Zeit. Für seine Arbeiten wurde er unter anderem mit dem Henri-Nannen- wie auch dem Reporterpreis ausgezeichnet. 2018 listete ihn das Medium Magazin auf Platz drei der “Journalisten des Jahres” in der Kategorie “Unterhaltung”. Alle Redaktionen leiteten unverzüglich, nachdem ihnen der Vorfall bei der SZ bekannt wurde, Überprüfungen ein.

Zeit Online hat betroffene Veröffentlichungen um “Transparenzhinweise” ergänzt

Im Fall der Zeit, so hatte es zuletzt geheißen, seien in einem Drittel von rund 50 Texten Fehler aufgefallen, bei denen man darauf folgend feststellen wollte, ob es sich um Flüchtigkeiten handele oder System dahinter stecke. Nun heißt es, der Autor habe von 2015 bis 2018 30 Beiträge für Zeit Online und elf Artikel für die Zeit geschrieben. Derzeit gehe es um insgesamt elf Texte mit einzelnen oder mehreren Fehlern. Gefunden habe man “Schludrigkeiten und Unsauberkeiten” genauso wie “einige Fehler”, die “offenbar die Dramaturgie der Beiträge unterstützen sollten”.

So seien beispielsweise in einem Absatz einer Reportage Ereignisse, “die an mehreren Tagen spielten, zu der Beschreibung eines einzigen Tages verdichtet” worden. In einer weiteren Geschichte waren “Einrichtungsgegenstände zweier Räume vertauscht”. Man aber “alle bisher gefundenen” Fehler im Onlinearchiv korrigiert und die Texte mit “entsprechenden Transparenzhinweisen” versehen. Genannt sind die Artikel nicht. Generell lassen Zeit und Zeit Online in ihren Korrekturen genaue Angaben, beispielsweise was konkret falsch war, oft offen. So bleibt auch schwer einzuschätzen, bei welchen Korrekturen – egal wie umfangreich oder knapp – es sich um für Geschichten elementare oder tragende Passagen handelt.

Eine Sprecherin der Zeit erklärt auf Nachfrage von MEEDIA: “Wir haben unseren aktuellen Stand der Recherchen ja gerade in unserem Blog veröffentlicht. (…) Mehr Details können wir nicht geben, ich bitte um Ihr Verständnis.”

Kleinere Korrekturen finden sich unter den Beiträgen “Iss’ doch schön hier“, “Wo ist das C geblieben?” oder “Die unerträgliche Gleichzeitigkeit des Seins“.

Mehrmals wurde im “Atlas der Angst” korrigiert. Hier veröffentlichten das Zeit Magazin (Titelgeschichte vom 7. März 2017) und Zeit Online Vorab-Auszüge aus dem gleichnamigen Buch, zu dem es auch eine Theaterfassung gibt. Zu den Korrekturen gehören (Zeit Online) Transkriptionsfehler, fehlerhafte Zahlen, falsche Maßeinheiten. In der Veröffentlichung beim Zeit Magazin kommen größere Korrekturen hinzu: “Die Einstiegspassage des Textes wurde geändert, weil darin einige Details nicht korrekt wiedergegeben wurden; die ursprüngliche Version des Textes enthielt einen Abschnitt über den Ort Simbach, dieser wurde wegen einiger Recherchefehler entfernt; eine Zeitungsschlagzeile wurde aus dem Absatz zum Ort Barssel gestrichen.”

Weitere Korrekturen wurden in Veröffentlichungen wie “Beim heiligen Hans” vorgenommen. Dort heißt es unter dem Text nun: “Die Angaben zur Häufigkeit der Mittagessen und Einkäufe wurden korrigiert; eine Detailangabe zum Inhalt eines Familienfotos wurde korrigiert; eine falsche Zeitangabe wurde korrigiert; eine falsche Ortsangabe und eine falsche Berufsangabe wurden gestrichen; die konkreten Schilderungen der Gäste wurden korrigiert.”

Ähnlich liest sich eine Korrektur im Artikel Mensch Dirki”: “Die Beschreibung der Inneneinrichtung des Gasthauses wurde gestrichen; einige Detailangaben zu Personen und Orten in Diepholz wurden korrigiert; die Erläuterungen über den Moorhof wurden gestrichen.”

Im Blog-Beitrag der Zeit wird – wie schon in einer Stellungnahme von vor zwei Wochen – darauf hingewiesen, dass die Aufarbeitung in Kooperation mit dem Autor erfolgt sei. “Er beteuert, dass alle Fehler in seinen Beiträgen ohne Täuschungsabsicht entstanden seien.” Dennoch heißt als Begründung zur Trennung von Gieselmann: “Die Verdichtung von Ereignissen und die Häufung der Fehler verstoßen allerdings gegen die Sorgfaltspflicht und die journalistischen Grundsätze, die auch bei der Zeit gelten.”

Eine Geschichte, zwei Varianten: Widersprüche in Veröffentlichungen bei Spiegel und Tagesspiegel

Fragezeichen werfen auch andere Veröffentlichungen auf, die MEEDIA im Spiegel und Tagesspiegel identifizieren konnte. Die Veröffentlichungen legen ein offensichtlich gestörtes Verhältnis zur Wahrheit des Autors offen. Dabei handelt es sich um einen Artikel im Spiegel, der zunächst als unüberprüfbar galt, da die Geschichte auf reiner Subjektivität des Autors beruht. Im August 2018 veröffentlichte Gieselmann in der Reihe “Homestory” die Geschichte eines kleinen Mädchens, das sich in Berlin auf dem Weg zum Tanzunterricht verlaufen hatte. Gieselmann spricht das Mädchen in seiner Geschichte an und beschreibt, wie er ihm half, wieder nach Hause zu kommen.

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Überprüfbar wurde die Geschichte aufgrund einer weiteren Veröffentlichung im Tagesspiegel von Dezember 2015. In der Rubrik “Fünf Minuten Stadt” schrieb Gieselmann die Geschichte “Annelie, weine nicht”. Sie handelt von einem Mädchen, das sich in Berlin auf dem Weg zum Tanzen verlaufen hat. Gieselmann beschreibt darin, wie er dem Mädchen wieder nach Hause half. Es handelt sich offensichtlich um dieselbe Geschichte, in unterschiedlichen Varianten erzählt und mehrere Widersprüche aufweist:

  1. Im Spiegel spielt die Geschichte im Sommer, im Tagesspiegel offensichtlich im Winter (das Mädchen trägt eine Daunenjacke, es “zittert”, es trägt eine “beschlagene Brille”).
  2. Im Spiegel heißt das Mädchen Emily, im Tagesspiegel Annelie.
  3. Im Spiegel führt das Mädchen am Ende des Textes “Pirouetten” auf einem “Parkplatz” vor, im Tagesspiegel spricht das Mädchen vom “Balancieren” auf einer Betonmauer – auffällig: bei “Pirouette – Parkplatz” und “balancieren – Betonmauer” handelt es sich jeweils um Alliterationen.
  4. Im Spiegel hat das Mädchen eine “Skizze” mit dem Weg zur Tanzschule, im Tagesspiegel hat es “keinen Zettel (…) wo das Tanzen stattfindet”.
  5. Im Spiegel heißt es, die Eltern seien Krankenpfleger und tagsüber nicht erreichbar, im Tagesspiegel fehlen diese Angaben, stattdessen heißt es, es gäbe “keinen Zettel mit Mamas Nummer”.

MEEDIA hat erneut Dirk Gieselmann auf mehreren Wegen mit den Vorwürfen konfrontiert und um Stellungnahme gebeten. Direkte Anfragen via SMS wie auch E-Mailanfragen an eine ihn vertretende Künstleragentur (Gieselmann ist auch Buchautor) blieben bislang aber ohne Reaktion.

Die ausführliche Stellungnahme des Spiegel

Auf Anfrage bei Spiegel wie auch beim Tagesspiegel gaben beide Redaktionen eine Stellungnahme ab. Seitens der Berliner Tageszeitung heißt es: “Bislang haben wir keine begründeten Zweifel daran, dass sich diese Geschichte, so wie bei uns beschrieben, tatsächlich zugetragen hat. Wir haben mehrmals mit dem Autor telefoniert und von ihm benannte Personen, die sich an beschriebene Umstände erinnern konnten, kontaktiert.”

Der Spiegel, der zuvor schon entschied, mit dem Autor nicht mehr weiter zusammen zu arbeiten (MEEDIA berichtete), legte am Nachmittag mit der ausführlichsten Stellungnahme nach. MEEDIA veröffentlicht den Fragenkatalog samt Antworten im Wortlaut:

Frage: Sind Ihrer Redaktion all diese benannten Wiedersprüche ebenfalls aufgefallen – wie werden diese bewertet (Fehler, Beschönigungen, Täuschungen, Fälschungen….?)?
Antwort: Ein im vergangenen Jahr im SPIEGEL gedruckter Text eines freien Mitarbeiters war ohne Wissen der SPIEGEL-Redaktion in einer kürzeren Version bereits vorher in einer Tageszeitung erschienen. Die beiden Versionen weichen teils deutlich voneinander ab: Unter anderem trägt die Hauptperson in den Texten jeweils einen anderen Namen und die Geschichte spielt allem Anschein nach einmal im Sommer und einmal im Winter. Wie auch immer man die einzelnen Abweichungen beurteilen mag, so hat der Autor gegen journalistische Standards verstoßen und die SPIEGEL-Redaktion zumindest darüber getäuscht, dass seine Geschichte bereits in einer Tageszeitung erschienen war, bevor er sie dem SPIEGEL angeboten hat.

Frage: Hat der Spiegel mittlerweile Kontakt zu Herrn Gieselmann aufnehmen und ihn mit den Ergebnissen konfrontieren können? Falls ja; Was sagt er dazu?
Antwort: Der SPIEGEL hat mit dem Autor gesprochen, gibt aber aus diesem Gespräch keine Details weiter.

Frage: Auffällig ist, dass die Sommer-Variante im Spiegel im August erschien, die “originale” Variante im TSP im Winter. Können Sie ausschließen, dass Gieselmann die Spiegel-Version auf Wunsch/Druck der Redaktion verändert/angepasst hat?
Antwort: Es liegen uns keine Hinweise vor, dass der Autor Veränderungen an seinem Text auf Veranlassung der SPIEGEL-Redaktion vorgenommen hat.

Frage: Gibt es eine Erklärung dafür, weshalb dem Spiegel nicht aufgefallen ist, dass Gieselmann eine ähnliche Geschichte schon einmal veröffentlicht hatte?
Antwort: Die beiden Texte liegen in ihrem Veröffentlichungsdatum mehr als zwei Jahre auseinander und weichen teils deutlich voneinander ab, was es erschwert, von einem Beitrag auf den anderen zu schließen.

Frage: Können Sie Aussagen darüber treffen, ob die Geschichte insgesamt erfunden oder zumindest in Teilen wahr ist (gibt es dieses Mädchen, hat der Autor danach mit den Eltern gesprochen und ggf. Kontaktdaten?)?
Antwort: Es gibt einen Augenzeugen, der gesehen haben will, dass der Autor die Hauptperson der Geschichte getroffen hat.

Frage: Welche Konsequenzen können Sie aus diesem Fall ableiten?
Antwort: Die SPIEGEL-Dokumentation hat die insgesamt 43 Veröffentlichungen des Autors geprüft. 40 Texte sind ausschließlich bei SPIEGEL ONLINE erschienen, zwei im Heft – und davon einer zusätzlich bei SPIEGEL+. Der Großteil der Veröffentlichungen auf SPIEGEL ONLINE wurde im Rahmen einer Partnerschaft von einem anderen Medium übernommen. Bei 39 Texten wurden keine Hinweise auf bewusste Manipulationen festgestellt; in zwei Fällen läuft die Überprüfung noch. In einem Fall haben wir Hinweise auf Manipulationen gefunden. Es handelt sich dabei um einen Text, der im SPIEGEL gedruckt wurde und bei SPIEGEL+ erschienen ist, aber Jahre vorher bereits in kürzerer Form in einer Tageszeitung erschienen war.
Darüber hinaus hat die im Fall des ehemaligen SPIEGEL-Redakteurs Claas Relotius von Geschäftsführung und Chefredaktion eingesetzte Kommission aus internen und externen Fachleuten ihre Arbeit aufgenommen: Sie prüft die Vorgänge und erarbeitet Vorschläge, wie die hausinternen Sicherungsmechanismen verbessert werden müssen. Diese Untersuchung ist noch nicht abgeschlossen.

Mit den neuen Erkenntnissen im Fall Gieselmann wird deutlich, dass es sich kaum mehr um einen Einzelfall handelt (MEEDIA hat sich deshalb entschlossen, den Namen des Autors zu nenen. Die Gründe dafür lesen Sie hier). Unabhängig der Qualität einzelner Unstimmigkeiten, falscher Fakten oder Änderungen zu dramaturgischen Zwecken, schafft die Quantität eine besondere Qualität. Auch bleiben Fragen nach wie vor offen. Wenn der Autor Fakten aus dramaturgischen Gründen geändert hat, wie steht es dann um tatsächlich rein subjektive Schilderungen – was ist Fiktion, was nicht?

So herrscht auch Unklarheit über einen Text, der einen Blick in das Innere des Journalisten Gieselmann zu offenbaren scheint. In “Mein Leben als Igel” schrieb der Autor über seine “Schüchternheit” und in einigen Passagen über die Auswirkungen auf seinen Job. Die Ausführungen lesen sich dabei wie ein Offenbarungseid:

Meine Schüchternheit reproduziert sich immer wieder selbst durch den Vergleich mit der erschlagenden Zahl von anderen, die besser, größer und schöner sind als ich. So ist es auch beim Schreiben, das durch einige bizarre Zufälle zu meinem Beruf geworden ist. Irgendwann, denke ich, muss doch auffallen, dass ich dieses Handwerk gar nicht recht beherrsche. Seit über zehn Jahren lebe ich nun schon mit dieser Angst aufzufliegen. Wenn ich auf meine Ausrüstung schaue, einen Notizblock, ein Diktiergerät, Stifte, kommt sie mir vor wie Karnevalsrequisiten.

Sich der Wahrheit zu nähern, dürfte selbst für die besten Faktenchecker eine schier unlösbare Herausforderung sein. Fest steht: Mit den SZ- sowie Zeit-Medien und auch dem Spiegel haben sich drei Leitmedien von dem Autor getrennt.

Mitarbeit: Robert Tusch

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Alle Kommentare

    1. oder von gestern BBC #panodrama noch so ein Einzelfall, unfassbar ist für mich, dass dieser systematische Kampagnenjournalismus, bei dem Fakten nichts zählen und die Richtung alles ist, unverändert in der Einzellfallschiene landet, aber das ist dann auch wieder die Strategie eines weiteren Kampagnenjournalismus hier. Sobald nachhaltige Kritik kommt, fliegt sowieso die Nazikeule

  1. Ein trauriger Fall. Offenkundig ein Mensch mit schweren Minderwertigkeitskomplexen, der dagegen ankämpft, dabei doch nie mit sich zufrieden ist und immer noch einen drauflegen muss, auch mit unlauteren Mitteln.

    Damit kann man menschlich Mitgefühl haben. Trotzdem ist er mit diesem Verhalten als Journalist an der falschen Stelle, da gilt kompromissloser Vorrang für die Wahrheit. Es ist gut, dass die Verlage sich von ihm getrennt haben. Dem Mann ist Hilfe zu wünschen, und dass er mit seinen fraglos vorhandenen Fähigkeiten eine passendere Aufgabe findet.

    1. Wenn ich solche Kommentare lese, dann weiss ich, nichts kann die Machtübernahme der echten Konservativen in Deutschland und Europa noch aufhalten.

      60 Jahre Liberalismus, 40 Jahre davon Degeneration

    2. Wie kann man mit so einem Lügner auch noch Mitleid haben??? Der hier hat vielleicht nur “belanglose” Geschichten gefälscht. Aber es ist genau dieser Schlag von Mensch, welcher mit widerlichen Lügen Kriege herbei schreibt! Hauptsache das abliefern was der Vorgesetzte erwartet. Da wird dann mal ganz schnell eine rührende “Brutkastenlüge”, KZ´s in Jugoslawien, Massenvernichtungswaffen im Irak oder sonstige Hetze fabriziert. Solche Menschen gehören auf Lebenszeit an den Pranger! Was gibt es gefährlicheres als lügende/hetzende Schreiberlinge?

      1. Der ist gut:

        Florian Hohenwarter sagt:
        06.03.2019 um 17:06 Uhr

        Wie kann man mit so einem Lügner auch noch Mitleid haben??? Der hier hat vielleicht nur “belanglose” Geschichten gefälscht. Aber es ist genau dieser Schlag von Mensch, welcher mit widerlichen Lügen Kriege herbei schreibt! Hauptsache das abliefern was der Vorgesetzte erwartet. Da wird dann mal ganz schnell eine rührende “Brutkastenlüge”, KZ´s in Jugoslawien, Massenvernichtungswaffen im Irak oder sonstige Hetze fabriziert. Solche Menschen gehören auf Lebenszeit an den Pranger! Was gibt es gefährlicheres als lügende/hetzende Schreiberlinge?

        Aber das ist wie mit dem LKW Fahrer der beim Abbiegen den Rentner auf dem Fahrrad übersieht und platt macht oder den Rasern auf der Straße die sich ein Rennen liefern und dabei Menschen überfahren. Im Ergebnis kommen da nur Ermahnungen als Strafe bei raus. Genauso ist es mit den journalistischen Lügnern. Mit einem Pseudonym geht die Lügerei in der Schweiz oder Frankreich weiter. In diesem Sinne “bis zum nächsten Mal”.

      2. @ Jörg Barth:

        Da sehe ich trotzdem einen Unterschied. Der LKW Fahrer handelt nicht mit Vorsatz und bekommt auch eine Strafe (Fahrlässigkeit). Der Raser wird auch belangt werden, wenn auch viel zu milde. Jedoch habe ich noch von keinem Journalisten gehört, welcher zu Schadenersatz verurteilt wurde, weil er für die Eliten mitgehetzt hat.

  2. Die Parallelen zu Claas Relotius sind schon erstaunlich:
    Beide wurden mit dem “Deutschen Reporterpreis” ausgezeichnet, und beide schrieben u.A. Artikel für SPIEGEL, ZEIT und SZ.

    Man könnte glauben, da ein Muster zu erkennen. Jörg Thadeusz, der ja selbst Juror beim Deutschen Reporterpreis war, hat das ja mal so formuliert: “Mir war es in den Jurysitzungen oft so vorgekommen, als stünde ein gewisses Weltbild fest. Wer das mit einer süffigen Geschichte möglichst prachtvoll bestätigt, hört wahrscheinlich seinen Namen von einer Bühne schallen.”

    Wenn das stimmt, dann ist zu befürchten, dass es unter den Journalistenpreisträgern, und mglw. gerade unter den Preisträgern des Deutschen Reporterpreises, noch mehr Kandidaten gibt, die es in von ihnen verfassten Artikeln mit der Wahrheit nicht so genau genommen haben – in der Hoffnung, dadurch ihre Chancen auf einen dieser in ihrer Zunft so hochbegehrten Preise zu erhöhen.

    Es wäre also mglw. sinnvoll, einfach mal die Texte aller Preisträger des deutschen Reporterpreises gründlich zu überprüfen – besonders dann, wenn sie Texte für eines der oben genanten Medien verfasst haben.

    Denn spätestens jetzt drängt sich nun mal der furchtbare Verdacht auf, dass Relotius und Gieselmann mglw. nicht die einzigen, sondern evtl. nur die Spitze des Eisbergs waren.

    1. Die Unterschiede zwischen den beiden “Fällen” sind prima vista größer als die Parallelen. Solange die betroffenen Zeitungen/schriften nicht genau sagen, was sie jetzt beim Nachrecherchieren korrigiert haben, kann man das abschließend kaum bewerten. Einrichtungsgegenstände vertauscht, Tagesabläufe zusammengefasst: das wäre bis vor einem halben Jahr als normales Handwerk durchgegangen. Alle gerieren sich plötzlich päpstlicher als der Pabst (jetzt nicht der derzeitige Franz, sondern ganz allgemein). Das einzige, was schwer aufstößt, ist das, was Meedia herausgefunden hat: eine wirklich unschöne Zweitverwertung mit betrügerischer Verschleierungsabsicht. Während ich Relotius mal erhebliche kriminelle Energie unterstelle, sehe ich Gieselmann eher als eine arme Socke, die sich so durchzuschlagen versucht. Ich glaube kaum, dass er von dem Zeugs in den letzten Jahre seine Familie gut ernähren konnte. Zählt doch mal die knapp 100 Artikelchen in vier bis fünf Jahren zusammen, was kommt denn da heutzutage bei den Dumping-Preisen noch bei rum?
      Die Reporter-Preise waren auch lediglich Gruppenpreise, nicht die hochdotierten Einzelpokale.

  3. “Nachfolger wird Dirk Gieselmann. Er verfüge über 20 Jahre Erfahrung in einigen der besten Restaurants der Welt. So war er acht Jahre Küchenchef im früheren Drei-Sterne-Restaurant „Auberge d’Ill und im Luxushotel „La Réserve“ in Beaulieu an der Côte d’Azur. Zuletzt war er unter anderem als Küchenchef für das Four-Seasons-Hotel „The Westcliff“ in Johannesburg tätig.
    ( alu )
    © Berliner Morgenpost 2019 – Alle Rechte vorbehalten.”

  4. Wo, sehr geehrter Manuel Schmitt, liegen denn genau die “schon erstaunlichen” Parallelen zwischen dem Fall Relotius und diesem? Ja, sie haben beide u.a. für Spiegel, ZEIT und SZ geschrieben und jeweils den Reporterpreis erhalten für ihre Arbeit. Da hören die Gemeinsamkeiten aber, folgt man diesem Meedia-Artikel, auch schon wieder auf. Relotius hat flächendeckend Protagonisten erfunden, Geschichten gesponnen, Orte geschildert, die er zum Teil nie gesehen hat. Dem hier genannten Autor werden nach einer gründlichen Prüfung “Schludrigkeiten und Unsauberkeiten” vorgeworfen und “einige Fehler”, die “offenbar die Dramaturgie der Beiträge unterstützen sollten”. Diese beiden Reporter in eine Reihe zu stellen, ist mindestens auch unsauber und schludrig. Den hier genannten Vorfall als weiteren Beleg für systematisches Lügen und als Anlass zu Sippenhaft zu nehmen, ist gefährlich.

    1. Lesen sie sich die Texte “Atlas der Angst” durch!

      Die Zeit kann ja mal die Beweise für Personen und Begebenheiten von nur einer Geschichte veröffentlichen.

      Jede Wette, es gab praktisch keinerlei Dokumentation.

  5. Drei Feststellungen zum neuen “Fall” der tief gefallenen preisgekrönten Reporter und den ebenso tief gefallenen Medien, die ihnen auf en Leim gingen:
    1) beim Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL, hörte das Nachrichtenmagazin auf, ein Narichtemagazin zu sein, als die Autoren namentlich genannt wurden. Der Wettbewerb begann – der Wettbewerb um die “Geschichte”. Wie man nun weiss, sind die Spiegel-Geschichten zumeist Märchen.
    2) Die Transparenz-Debatte bei Spiegek, SZ, Zeit kommt zu spät. Es sind halt immer wieder die gleichen Verdächtigen. Die sogenannten Leitmedien verbreiten Meinung, statt Information. Sie wollen ie Leser*innen; die Use*innen, Zuhörer*innen, Zuaschauer*innen (was für ein Sternchen-Gender-Quatsch) etc von ihrer Sicht der Dinge überzeugen, statt einen Sachverhalt nüchtern darustellen, über den zu berichten – und dem Rezipienten(*innen?) (Gender.ok?) das Urteil selbst zu überlassen. Das git auch und vor allem über den öffentlich.rechtlichen Rundfunk.
    3) Die mutwillig einseitig vorangettriebene Debatte über den “Genderschwenk” der CDU-Vorsitzenen AKK bestätigt die These: Es ist Karneval, Fasching, in Stockach, wo AKK beim “Narrengericht” auftrat, heißt diese Jahreszeit Fastnacht.Die Rede war glänzend, sie warkassiche, spritzige, freche Fastnacht – und was machen diie Medien – außer der Badischen Zeitung – daraus? Politik-Geschwafel. Die Grünen sind dabei so weit wie China: sie wollen uns das “große Fressen” vorschreiben, die Sprache diktieren und das Denken dirigieren. Unter öffentlich-rechtlicher-Begleitmusik.

  6. @Meedia

    Gute Arbeit, Die Zeit will den Fall aussitzen und nicht an die grosse Glocke hängen, Di Lorenzo und Co. wissen nämlich genau, bei der Zeit gibt es noch weitere Geschichtenerfinder.

    “Atlas der Angst” war ein Hit-Piece gegen die AFD, im Bundestagswahlkampf!

    Die deutschen Mainstream-Medien sind einfach am Ende!

    1. Das ‘Unwort des Jahres 2014’ war ‘Lügenpresse’.
      Und im gleichen Jahr wurde w e r “Journalist of the Year”?

      (via Klonovsky)

    2. Bei der “Zeit” ist fast alles erfunden- das heißt da “Stücke” … Grünes Studienrats- Geschwurbel halt…

  7. Gestörtes Verhältnis zur Wahrheit!!!!!!

    Dann erzählen wir den lieben Leuten doch die GANZE Wahrheit:

    Streiche immer und überall rückwirkend zum 01.01.2015 “Flüchtlinge”, setze “zumeist nichteuropäische Ersatzenkel”

    EINZIGER wahrer Fluchtgrund:
    Chronischen Enkelmangel verschiedener alteuropäische Völkerschaften!

  8. Ich sage nur: Achgut, Tichy, JF, NZZ & Publico gehört die Zukunft. Da schreiben noch echte Journalisten und werden von demokratieliebenden Bürgern gelesen. Die Untertanen-Presse a la Spiegel, Zeit, SD und Co. hat keine Zukunft, die Freiheit ist einfach stärker!!!

    1. Der Unterschied der freien Medien zur MSM Presse ist auch, dass da die Leute nicht vom Gehalt abhängig sind, sondern von der Qualität ihrer Recherchen, da die meisten das nebenberuflich betreiben.

      Dann kommt noch die Qualitätskontrolle durch Millionen Konservative online Leser dazu, die mittlerweile sowieso jedem Presseerzeugnis skeptisch gegenüberstehen und genauer hinschauen.
      Dieses Qualitätssicherung kann sich keine MSM Zeitschrift in dem Ausmaß leisten. Daher ist es nur logisch, dass derartige Vorfälle auch weiterhin ausschließlich den MSM passieren.

      1. das ist ihre meinung, die sie nicht belegen können. wenn ich mir manches geschreibsel in sog. freien konservativen medien ansehe, ist das doch nicht viel besser. dort wird doch auch nichts auf den wahrheitsgehalt überprüft, obwohl auch dort viele autoren mit fakten nicht gerade pfleglich umgehen und es von schlecht recherchierten und meinungsbildenden artikeln nur so wimmelt. deren meinung gehört dort genauso zum ton des hauses und wird nicht hinterfragt. nur gibt es dort einfach nicht soviel leser mit anderem weltbild, die sich als kontroll-organ fühlen.

    2. ” Da schreiben noch echte Journalisten und werden von demokratieliebenden Bürgern gelesen.”

      In Ihrem Falle wohl eher: Da bekomme ich noch mein eigenes Weltbild bestätigt und kann mich als Leser wohlig zurück lehnen, statt mir eigene Gedanken machen zu müssen.

      1. Der Unterschied der Linken Szene zur Rechten ist, dass die Rechten durchaus bereit sind zu reden. Sie betteln förmlich darum und so kommen dann auch bei TE und den anderen durchaus interessante Disskusionen zustande.
        Wie weit darf Meinungsfreiheit gehen? Ist Religion oder Atheismus besser? Die Strömungen der rechten sind vielfältig und divers. Da ist alles von Libertär, reaktionär über konservativ bis zum Alt Nazi dabei.

        Ich habe noch nie einen Linken argumentativ bei Demos/Podiumsdiskusionen/Streams in normaler Lautstärke in normalen Sätzen reden hören. Die stehen immer draußen und brüllen die üblichen 3 Parolen (können auch 4 gewesen sein. viele sind es aber nicht)
        Und wenn dann mal doch einer anfängt, wird er von den Eigenen meistens schnell blockiert/überlärmt/in die Gruppe zurückgezogen.
        Ich habe immer die Befürchtung, dass Linke irgendwann anfangen die eigenen zu verprügeln.

      2. @Carsten:

        “In Ihrem Falle wohl eher: Da bekomme ich noch mein eigenes Weltbild bestätigt und kann mich als Leser wohlig zurück lehnen, statt mir eigene Gedanken machen zu müssen.”

        Dass ich nicht lache! Ich habe mich vor einiger Zeit bei der Taz im Onlineforum angemeldet. Anfangs hatte ich auch interessante Diskussionen mit eingefleischten Taz-lesern. Um meine Argumente zu untermauern habe ich Quellen verlinkt, was dort durchaus üblich ist. Auch waren meine Quellen meist aus den etablierten Blättern, also nicht zu beanstanden. Das Ende der Geschichte war: Ich wurde dort GESPERRT!
        Also so viel zu Ihrer Behauptung mit dem Weltbild.

  9. Verständlich, dass die ZEIT den Fall aussitzen will, der mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit nur die Spitze des Eisberges ist. Wer z. B. die Syrien-“Berichterstattung” des Blattes aufmerksam verfolgt hat, der hat nicht nur einmal den Eindruck gewonnnen, dass es sich eher um Geschichten aus 1001er Nacht handelt. Nur haben die Blattmacher den Vorteil, dass diese Propagandamärchen sich nur schwer widerlegen lassen.

    1. Zeit-Märchenstunde:

      “Minuten später sitzen die Jungs mit uns auf der Decke, als einer der beiden Männer verschwitzt sein T-Shirt auszieht. Auf seinem Rücken wird ein großes Wehrmachtskreuz sichtbar. Trotz Vorahnung stockt mir der Atem. Die andere Mutter schluckt – das kann ich sehen –, sagt aber nichts. ”

      “Neulich an der Bushaltestelle fiel einem älteren Herrn ein Einkaufswagenchip aus dem Portemonnaie. Schnell hob ich ihn auf, damit er sich nicht hinunterbücken musste. Beim Aufheben stellte ich fest – ein Einkaufschip mit AfD-Logo. “Oh”, sagte ich zu dem Herrn, “das können Sie natürlich nicht wissen, aber da ist ein AfD-Logo drauf. Den entsorge ich mal für Sie.” Beherzt warf ich den Chip in den öffentlichen Mülleimer neben mir”

      —-

      Alles noch immer auf Zeit-online abrufbar

  10. Blickt zurück, wenn ihr es verstehen wollt. Auf die Wurzeln des Linksliberalismus und dessen Gesellschaftsphilosophie. In ihr hat der Staat eine versorgende und eine ERZIEHENDE Funktion zu erfüllen! Und genau diese Philosophie wurde als schleichender Prozess durch die 68er umgesetzt…der Marsch durch die Institutionen!…sie sind am Ziel!

  11. Für die Zeit und den Spiegel nun wirklich keine neue Erkenntnis. Fakes kommen in allen MSM Blättern vor. Deswegen finde ich die Reaktion auch immer wieder lustig, wenn jemand was aus dem Spiegel/ZON usw. zitiert und dann zu hören bekommt, er solle doch bitte eine seriöse Quelle angeben.
    Da kommt dann immer: “Aber, Aber die sind das meistverkaufteste Wochenmagazin”…:D Und wenn man dann noch anfängt 5-6 FakeNews Artikel der letzten Woche zu zeigen, drehen sie komplett durch…einfach herrlich.

    1. Lustig! Welches Framing-Manual benutzen Sie denn? Lesen Sie auch Stephen Kevin Bannon?

      Wissen Sie, dass es Ihre Sätze als Textvorlagen-Sammlung gibt, die gleichzeitig in vielen Foren gepostet werden?

      Oder sind Sie ein Social-Bot?

      1. Breitbart hatte zumindest noch keinen Skandal in dem Ausmaß:D Selbst RT nicht.
        Selbst die Schweizer, Polen, Österreicher, Dänen und Norweger machen mittlerweile darauf aufmerksam, dass die deutsche Presse ein tieferliegendes Problem hat, dass sich nicht einfach durch das entlassen von ein paar überführten Fakern lösen lässt. Die Nachbarn sehen also die Entwicklungen hierzulande zunehmend kritisch.
        Das Problem ist tief in der Medienlandschaft verwurzelt und ohne ähnliche Änderungen, wie in Amerika (15.000 Entlassungen letzten Jahr, mehrere Hundert bereits in diesem Jahr) wird die Branche nicht in heutiger Form überleben.
        Der Dumont Verlag stößt nicht umsonst alle Regionalzeitungen ab und bezahlt aller Wahrscheinlichkeit dafür auch noch an den Käufer Geld.

      2. @ Michael Springer:

        “Wissen Sie, dass es Ihre Sätze als Textvorlagen-Sammlung gibt, die gleichzeitig in vielen Foren gepostet werden?”

        Haben Sie eine Quelle/Link für Ihre Behauptung? Oder ist das die neue ARD-Framing Masche? Unterstellen und behaupten.

      3. HA HA HA
        Framing ist mal ein gutes Stichwort- von unseren Freunden von der grün-alternativen -Umerziehungs- Funk & Fernseh – Einheitsfront. Alle zusammen dort auf einer Atlantikbrücke! Mit von Soros weltweit finanzierten Umsturz- NGO’ s. Alles überprüfbare Fakten- will er natürlich nicht wissen, der kleine Herr Springer.

  12. “Lügenpresse” ist vielleicht doch keine böswillige Diffamierung, sondern eine realistische Zustandsbeschreibung.

    1. Irgendwie sickert dann doch die Wahrheit durch. Unsere Mainstream-Medien haben ihre Glaubwürdigkeit genauso verspielt wie diese Regierung. Ich finde das sehr gefährlich für dieses Land, wenn die Bürger nachvollziehbarer Weise davon ausgehen müssen, dass sie permanent belogen und betrogen werden. Das Ganze wird sich irgendwann in eine Systemkrise ausweiten. Die Eliten können froh sein, dass wir Deutschen ein so geduldiges und gutmütiges Volk (uih, darf man ja nicht mehr sagen) sind. Hier zieht man sich eher ins Private zurück, in anderen Ländern würde es Unruhen geben und die Mächtigen zur Verantwortung gezogen..

      1. Entschuldigung, ich finde in ihren Aussagen keine wegweisende Information, es fehlt die konkrete Story, die Facts, es fehlt die Indexikalität (Deixis).

        Lediglich auf Schlagworte gegründete Unmutsäußerungen werden aufgeführt.

        Was wollen Sie uns damit konkret aussagen? Leiden Sie etwa ähnlich wie Relotius oder Gieselmann?

      2. @ Michael Springer:

        Da bellt aber ein getroffener Hund.

        “Die Entfremdung zu, wenn nicht die Abkehr von den etablierten Medien zeigt sich vor allem in zwei Parametern. Haben 2017 noch 18 Prozent der Aussage „Die Medien haben den Kontakt zu Menschen wie mir verloren“ zugestimmt, so waren es 2018 schon 27 Prozent. Ähnlich die Entwicklung bei den Werten zur Aussage „In meinem persönlichen Umfeld nehme ich die gesellschaftlichen Umstände ganz anders war, als sie von den Medien dargestellt werden“: Bejahten 2017 diese Aussage 36 Prozent, waren es ein Jahr später 43 Prozent.”

        https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/glaubwuerdigkeit-der-medien-mehr-vertrauen-mehr-misstrauen/24072144.html

  13. Beim links-reaktionären System-Journalismus geht es nicht um wahr oder unwahr…

    Es geht darum, das richtige zu tun… zu schreiben!

    Wer links ist der hat recht und der schreibt immer die Wahrheit!

    Manchmal die gefühlte Wahrheit, oder die gewünschte…

    “Die Realität hat sich unseren politischen Überzeugungen unterzuordnen”!

    Das gilt so natürlich auch für die Red. von meedia.de.

    Offener Diskurs ist unerwünscht, Kritik eine Majestätsbeleidigung.

    1. Dissenter plugin installieren und man kann jede Webseite, jeden Artikel kommentieren – ohne dass die linken Blockwarte etwas dagegen unternehmen können.

  14. Erstaunlich,dass die bisher überführten Märchenerzähler der Leitmedien stets
    begehrte Journalisten-Preise gewonnen haben.
    Muss ja diskriminierend für Journalisten sein,die es mit der Wahrheit noch genau nehmen,keine Märchen auftischen und daher kaum Chancen haben,auch mal ausgezeichnet zu werden!

    Es scheint ja so zu sein,dass die Jury,die über die Preisträger entscheidet,sich auch am liebsten blenden lassen ,oder?

  15. Das Hauptproblem sind jene Preis-Juroren und Chefredakteure, die talentierte Fake-Journalisten durch unprofessionelle Personalförderung und redaktionelle Erwartungen unbewusst heranzüchten. Die verantwortlichen Juroren und auch die CR sollten genau so zurücktreten, wie sie es stets von irrenden Politikern fordern. .Auch sie tragen die redaktionelle Verantwortung, weil sie absolut leichtfertig gravierende Fehler übersehen haben. “Kein Einzelfall…”

  16. Wie jetzt ? Die passend zu den Erwartungen und zu dem geforderten politisch- korrekten, grünen Weltbild der bestellenden Medien erfundenen und geschönten Texte sollen nun doch nicht gut sein?
    WAS haben denn alle erwartet ? Dass es diesen haarsträubenden Unsinn den all diese Autoren da absondern, tatsächlich so gibt in der richtigen Welt. Jetzt ist aber der Umerziehungsauftrag von Habeck, Baerbock und Göring-E. massiv gefährdet !

  17. @ Sara Goldsteen 10:37

    Ich stimme Ihnen zu, es gibt tief sitzende Problemlagen, die die innere Verfaßtheit der Mediengesellschaft insgesamt betreffen, wobei Presse und Journalisten eine “handelnde und zu behandelnde” Teilmenge sind.

    Vernetzung und mediale Entgrenzung, Mediatisierung und Sozial-Mediatisierung sorgen für einen komplexen Zivilisationsbruch: alles kann “performativ” (durch Sprechakte) verändert werden. Begriffe, Worte, Kategorien, Werte, Haltungen, Wissen, Wahrheiten …. Agenden.

    Wenn es keine bewahrenden Köpfe, Institutionen oder Konventionen und gemeinsamen Ebenen der Verständigung mehr gibt, und zugleich “Allgemein-Öffentlichkeit” keine Bühne mehr bildet, zerfallen Übersicht, Kontext, Sinn, vor allem aber Konsistenz, Kontext und Synergien.

    Die Gesellschaft ist geistig, politisch, ökonomisch und in ihrer Verfaßtheit bedroht.

    Die Zivilisation wird selbst durch digitale Technologien und kreative “Performativität” vorangetrieben.

    Aus einer Industrie-, Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft wird eine “Gesellschaft, die auf Vordenken, Design-Thinking, Simulation und kollaborative Innovationen und Vorprogrammierung” baut.
    Vorausdenken übernimmt die Führungen in allen Bereichen, tausende neue AGBs reifen heran, und die Politik kann alte Gesetzesrahmen nicht schnell genug anpassen.

    Politik und politisches Sprechen werden dabei in weiten Aspekten obsolet, weil Sprache immerneuen kollaborativen Innovations- und Erkenntnisprozessen hinterherhinken muss.

    Das Individuum erleidet dabei Digitale Singularisierung

    https://www.hiig.de/digitale-singularisierung/

    Wut, Steuerungsverlust und Angst vor Wohnungsverlust und Arbeitslosigkeit wirken. Und Politik schafft keine neuen “Plattformen” sozialer Stabilität.

    Die Zivilisation selbst kann nun auch “performativ” durch Sprechakte und Sprachverluste zerfallen, auch durch Kulturänderungen und Zuwanderung aus
    “ungleichzeitigen” Kulturen. Der Brexit zeigtl, wie das binnen Monaten geht.

    Für Politik, Medien und Medienmacher entsteht eine völlig neue abenteuerliche Situation: sie können das informelle Chaos und die fraktalen “Teilöffentlichkeiten” nicht mehr hinreichend erfassen und erklären.

    Aber sie MÜSSEN ES TUN KÖNNEN!

    QUA BERUFSETHOS und SELBSTVERSTÄNDNIS und als DEMOKRATIEAUFTRAG.

    Es fehlt nur die Leitlinie, die auch das WIE erleichtern kann.

    Meine einstweilige pragmatische Strategie:

    Wir müssen das Vordenken demokratisieren, kollaborativ und nach Subsidiaritäten ausgestalten.

    An der deliberativen Demokratie führt kein Weg mehr vorbei!

    Kluge neue Investitionen in Geist, Medienformate und Medientechnologien sind gefragt wie nie zuvor!

    1. Schauen Sie sich an, WAS die verantwortlichen Journalisten und Politiker studiert (oder gar schon mal gearbeitet) haben. Ein trauriges Bild, aber auch die Erklärung für all die Laberei, die Ignoranz und die Lügen.

    2. Tschuldigung, Herr Michael Springer, Sie haben hier vorhin einen recht dickhalsigen Rundumschlag gegen MSM-kritische Beiträge gefahren, und jetzt, haben Sie sich beruhigt und sondern ihre hilflosen Ansichten über gequirlte “fraktale Teilöffentlichkeiten” etc. ab.

      Was Ihre “einstweilige pragmatische Strategie” angeht, naja, wenn Sie beim Pankower Allgemeinen Anzeiger “das Vordenken demokratisieren” wollen – bestimmt lieb gemeint, aber äh, wo ist die Relevanz?

      Worum es hier geht, das sind diejenigen, die bewußt die Spaltung unserer Gesellschaftschaft betrieben haben!

    3. NEIN! Wir lassen uns nicht mehr manipulieren und von den ÖFFIS und ihren Kumpels bei Zeit, Spiegel und SZ mit ihren grünen Weltbild- Lügen füttern. Das ist eben nun mal alles erfunden und erlogen… Und natürlich glauben die diesen Unsinn selber nicht in ihren Lofts im Prenzelberg. Das sieht man an der SUV- Dichte in den grün- alternativen Wohnvierteln (die besseren Viertel für die – natürlich). Den Umwelt – Gürtel enger schnallen – das sollen ja nur die anderen. Und so zieht sich das Lügen und Täuschen fort und fort… Basta.

      1. Wo genau hat denn Gieselmann einen seiner Texte im Sinne des von Ihnen horrifizierten “grün-alternativen Weltbild” “manipuliert”? Haben Sie einen Beleg dafür?

        Er hat hier und da ein bisschen was geglättet, vielleicht sogar was erfunden – aber bislang offenbar, um die Dramaturgie seiner “Stücke” (Branchenjargon) zu verbessern. Schlimm genug, sollte man nicht tun. Aber dass er sein unterstelltes Weltbild damit transportiert hat, ist bislang völlig aus der Luft gegriffen (bei Relotius nicht, hier schon).

        Sie werfen da zwei ziemlich verschiedene Sachverhalte in einen Sack und hauen blind drauflos.

  18. Den Namen des Autors zu veröffentlichen, nachdem seine früheren Auftraggeber ausdrücklich darauf verzichtet hatten, ist einfach nur schändlich. Und ihn mit Relotius zu vergleichen ist angesichts der zitierten Textstellen schlicht lächerlich. Journalisten, die bei ihrer Arbeit Fehler machen, haben in diesem Land immer noch Persönlichkeitsrechte. Mit voller Absicht werden diese von Ihnen ignoriert. Sie unterstellen in beispielloser Selbstgerechtigkeit “ein gestörtes Verhältnis zur Wahrheit” und bekommen dafür postwendend Beifall von “Lesern”, die sich kein ernsthaft arbeitender Kollege als Publikum wünscht.

    1. Wer mit seinem Namen Artikel veröffentlicht und Preise einheimst, der muss auch mit seinem Namen für Fehler gerade stehen. Das könnte euch so passen. Wenn es darum geht, die Vorteile und den Ruhm zu genießen, dann kann der Name des Schreibers nicht oft genug genannt werden. Wenn dann aber einer für seine Lügen gerade stehen soll, dann knicken sie alle ein diese Heuchler. Widerlich!

      1. Wenn die ZEIT, der SPIEGEL und die SZ sich entschließen, den Namen des Autors, der genau diese Redaktionen über Jahre beliefert und sie nun mutmaßlich geschädigt hat, nicht zu veröffentlichen, ist diese Entscheidung zu respektieren.

        Der Mann hat seinen Job verloren. Das müsste reichen.

      2. @ Freiepresse:

        Oh man, warum glauben Sie veröffentlichen diese Schmonzetten nicht den Namen des Schreiberlings? SCHADENSBEGRENZUNG! Anstatt den Namen zu nennen, damit der Leser weis mit wem er es zu tun hat, versucht man weiterhin den Leser für dumm zu verkaufen. Warum sollte ich diese Vertuschungsaktion respektieren???? Bin ich dumm? Bin ich naiv? Glaube ich alles was mir diese Blättter erzählen? NEIN! Und eins weis ich gewiss: DIESEM Journalisten glaube ich grundsätzlich NICHTS mehr. Sie wollen doch nur, dass dieser beim Lügen ertappte sein Schindluder weiter treiben kann. Nichts da. Warum liegt Ihnen so viel daran? Haben Sie etwa den gleichen Arbeitsstil und fürchten um Ihre berufliche Zukunft?

    2. Ich heul gleich ! Geht’s noch ? Der hat keine Fehler gemacht- der hat einfach gefälscht. Wie alle miteinander- im WDR (gecastete Dokus) , ZDF (Ukraine – Lügen ohne Ende) Spiegel, SZ, Zeit (!!))… etc etc . Jetzt aber ganz schnell wieder die verordneten Medikamente nehmen !

  19. @Frank 06.03.2019 18:00

    Ich habe eine Antwort, die aber brisante Facts enthält, und nicht freigeschaltet wurde, was ich akzeptiere, weil es aus dem Thema herausführt. Mehr ggf.
    im direkten Kontakt.

    Zum Thema zurück:

    Das journalistische Selbstverständnis als “Handwerk” muss heute dringend hinterfragt werden, der Grundauftrag muss neu formuliert werden, weil es nur noch “Zielgruppenöffentlichkeiten” vor und hinter Paywalls gibt.

    Stadtgesellschaften benötigen aber eine “inklusive Allgemeinöffentlichkeit”, um als Gemeinwesen dauerhaft resilient und zukunftsfähig zu werden.

    Das Individum ( ich sage Citizen) und der Journalist müssen heute beide um Überblick und Einblick ringen.

    Um zu erfahren was ist, sind Citizens und Journalisten aufeinander angewiesen.

    Das Feld gemeinsamer Wahrheiten ist jedoch nicnt mehr konsistent, sondern
    temporär, situativ und kontextual.

    Journalistische Sorgfalt & Methodik benötigen daher stete Qualitätssicherung.

  20. Ob da nun ein verlaufenes Kind Pirouetten auf einem Parkplatz oder auf einer Betonmauer balanciert. Kommt es nun auf den ‘Wahrhei9tsgehalt’ an, ob dieses Kind nun Pirouetten schlägt oder balanciert? Wenn diese sogenannten ‘Reportagen’ unter dem Titeol ‘Untehaltung’ gedruckt werden, kommt es ja auf den ‘Untehaltungswert’ an, nicht darauf, ob eine wahre oder erfundene Tätigkeit’ oder ‘Untätigkeit’ so oder so abgespielt oder nicht abgespielt hat. Was im amerikanischen Journalismus als ‘human interest stories’ klassifiziert wird, hat als Qualitätsmerkmal nicht irgendeine ‘Wahrheit’ als Prioritätskriterium, sondern die journalistische Fähigkeit, dass der Leser durch ein menschliches Schicksal zu Tränen zu rühren ist. Ob ‘wahr’ oder ‘fiktiv’ ist nie ein Kriterium der echter Literatur gewesen. Oder will der Leser wirklich darauf bestehen, dass ein Thomas Mann in Tat und Wahrheit dem ‘zarten Frühling auf den verführerischen Lippen’ eines Tadzios im ‘Tod in Venedig’ nicht wiederstehen konnte? ‘Wahrheit’ ist kein Kriterium guter Literatur. Wahrheit ist Voraussetzung der Reportage, die sich mit reinen Fakten befasst. Aber eine Reportage über ‘Fakten’ ist selten Literatur. Ausnahme vielleicht der literarische aufbereitete Tatsachenbericht ‘In cold blood’ -kaltblütig, der Titel eines 1965 erschienenen Romans von Truman Capote und von dessen Verfilmung aus dem Jahr 1967. Die erste deutsche Übersetzung trug den Untertitel Wahrheitsgemäßer Bericht über einen mehrfachen Mord und seine Folgen.

  21. Ob da nun ein verlaufenes Kind Pirouetten auf einem Parkplatz oder auf einer Betonmauer balanciert. Kommt es nun auf den ‘Wahrhei9tsgehalt’ an, ob dieses Kind nun Pirouetten schlägt oder balanciert? Wenn diese sogenannten ‘Reportagen’ unter dem Titeol ‘Untehaltung’ gedruckt werden, kommt es ja auf den ‘Untehaltungswert’ an, nicht darauf, ob eine wahre oder erfundene Tätigkeit’ oder ‘Untätigkeit’ so oder so abgespielt oder nicht abgespielt hat. Was im amerikanischen Journalismus als ‘human interest stories’ klassifiziert wird, hat als Qualitätsmerkmal nicht irgendeine ‘Wahrheit’ als Prioritätskriterium, sondern die journalistische Fähigkeit, dass der Leser durch ein menschliches Schicksal zu Tränen zu rühren ist. Ob ‘wahr’ oder ‘fiktiv’ ist nie ein Kriterium der echter Literatur gewesen. Oder will der Leser wirklich darauf bestehen, dass ein Thomas Mann in Tat und Wahrheit dem ‘zarten Frühling auf den verführerischen Lippen’ eines Tadzios im ‘Tod in Venedig’ nicht wiederstehen konnte? ‘Wahrheit’ ist kein Kriterium guter Literatur. Wahrheit ist Voraussetzung der Reportage, die sich mit reinen Fakten befasst. Aber eine Reportage über ‘Fakten’ ist selten Literatur. Ausnahme vielleicht der literarische aufbereitete Tatsachenbericht ‘In cold blood’ -kaltblütig, der Titel eines 1965 erschienenen Romans von Truman Capote und von dessen Verfilmung aus dem Jahr 1967. Die erste deutsche Übersetzung trug den Untertitel Wahrheitsgemäßer Bericht über einen mehrfachen Mord und seine Folgen.

  22. Die Recherche von Herrn Schade enthält ähnlich viele Ungenauigkeiten wie sie dem Autor vorgeworfen werden. Und dieser Text wird von allen großen Medien unkritisch zitiert…. Soviel zur Genauigkeit und Objektivität von Meedia und den großen Zeitungen. Letztendlich geht es doch nur darum, Schlagzeilen zu generieren und sich dafür ein “Opfer” zu suchen.

    Die paar “Ungenauigkeiten” von Herrn Gieselmann in Texten, die sehr offensichtlich Kolumnen und Collagen zu Stimmungen, Gefühlen und Beobachtungen sind, mit den erfundenen politischen Investigativrecherchen von Herrn Relotius zu vergleichen ist schon journalistische Ungenauigkeit genug.

    Und jemand, der so mutig ist seine Selbstkritik und Selbstzweifel öffentlich zu äußern daraus jetzt einen Strick zu drehen zeugt von blinder und gefährlicher Selbstgerechtigkeit.

    Da kann ich nur mit dem kategorischen Imperativ enden und Herrn Schade und seinen Kollegen die gleichen Überprüfungen wünschen.

    Und zu den lauten Kommentaren: hat eigentlich irgendjemand von denen mal einen Text von Herrn Gieselmann in Ruhe gelesen und sich Gedanken gemacht, worum es dabei geht?

    1. Es ist wirklich gleichermaßen faszinierend wie gruselig, wie der Vorwurf der falschen Handhabe journalistischen Werkzeugs – evt zum Teil berechtigt, zum großen Teil aber banal – hier politisch hochgehetzt wird. Für mich der größere Skandal.

  23. Ich finde es sehr interessant, daß “Dramaturgie”, ein von mir geprägtes Wort, genommen wird. Der Unterschied zum “Narrativ” sollte sowohl offensichtlich sein als auch zu denken geben.

    1. “Dramaturgie” stammt von einem Aribert Deckers?

      Ich dachte immer, das stammt von Herrn Ari Toteles.

  24. Die Verwendung Wortes in Bezug auf die Gestaltung der Darstellung in einem Bericht stammt von mir. Ich fand es sehr amüsant, daß ich mehrere Jahre, nachdem ich einem Journalisten sagte, daß ich das Dramaturgie nenne, eben genau jener Journalist mir in einem Gespräch sagt, daß er das Dramaturgie nennt.

    So färbe ich ab. ;O)

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