Partner von:
Anzeige

Cover-Check: Spiegel und stern haben kein Kiosk-Glück mit Gelbem Sack und sozialen Netzwerken

meedia-cover-check-spiegel-stern-focus.jpg

Spiegel und stern blieben auch mit ihren Ausgaben 4/2019 klar unter ihrem Normalniveau. Der Spiegel erreichte mit dem "Mogelpackung"-Cover zum Thema Recyckling ebenso unterdurchschnittliche Kiosk-Zahlen wie der stern mit den sozialen Netzwerken und der Frage: "Was macht das mit mir?" Über sein Soll sprang hingegen der Focus mit einem Gesundheits-Titel.

Anzeige

“Mogelpackung – Von wegen Vorreiter: Deutschlands Recycling-System ist Müll” titelte Der Spiegel auf seiner Ausgabe 4/2019. Das Sternchen mit dem umstrittenen Zusatz “Mit echten Fakten” in Anspielung auf die Relotius-Affäre werden die Käufer vermutlich übersehen haben. Der große Müllsack auf dem Titel war aber auch ohne “echte” oder falsche Fakten nicht gerade verkaufsfördernd: Mit 160.670 im Einzelhandel verkauften Exemplaren gab es zwar keinen neuen Minusrekord wie in der Vorwoche, aber auch nur ein Plus von 7.400 Exemplaren im Vergleich zu diesem Minusrekord. Der 12-Monats-Durchschnitt von derzeit 180.400 Einzelverkäufen wurde ebenso verfehlt wie der 3-Monats-Durchschnitt von 173.300. Insgesamt, also inklusive Abos, Lesezirkeln, Bordexemplaren und sonstigen Verkäufen, reichte es für eine verkaufte Auflage von 700.677, darunter 87.198 ePaper und Spiegel-Plus-Kunden.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von MEEDIA (@meedia.de) am

Anzeige

Auch für den stern lief die Woche 4/2019 nicht sonderlich gut: 120.566 Interessenten gab es für das Heft mit der Titelstory “Facebook, Twitter, Instagram: Was macht das mit mir? Wie soziale Netzwerke uns verführen.” Wie beim Spiegel gab es auch beim stern zwar kein neues Allzeit-Tief, es wurde aber auch nur um ähnliche 6.405 Einzelverkäufe verfehlt. Und auch der stern landete klar unter seinem 12-Monats-Niveau von 141.000 und seinem 3-Monats-Durchschnitt von 125.000 Exemplaren. Der Gesamtverkauf lag laut IVW bei 479.811 Exemplaren, inklusive 21.618 ePaper.

Überdurchschnittlich schnitt mit seiner Ausgabe 4/2019 hingegen der Focus ab – allerdings natürlich weiterhin auf deutlich geringerem Niveau. So griffen 61.460 in Supermärkten, Kiosken, Tankstellen und anderen Pressehändlern zum Focus mit dem Titel “Der gesunde Nacken”. Der 12-Monats-Durchschnitt des Magazins von derzeit 59.200 Einzelverkäufen wurde damit ebenso übertroffen wie der 3-Monats-Durchschnitt von 58.700. Und: Die 61.460 Einzelverkäufe sind der zweitbeste Wert der jüngsten acht Ausgaben. Auch hier der Blick auf den Gesamtverkauf: Der lag bei 374.646, davon 43.128 ePaper,

Keine Neuigkeiten aus der Medien-Branche mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos die MEEDIA-Newsletter und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

  1. Vielleicht ist die Mogelpackung ja Klusmann selbst ? Wollen wir Wetten abschließen, wie lange er sich ? Das ist nicht Spiegel – das ist einfach zu schlicht, was er bislang geliefert hat.

    1. … vor allem, wenn man in Rechnung stellt, seit wann er als designierter Chef über zugkräftige (und intelligente!) Titel hat nachdenken können. Von der Dame Dr. Hans ist ohnehin nichts zu erwarten.

  2. Ein gelber Sack kann keine Mogelpackung sein. Falsche Metapher, einfallslose Optik — halt ein Mülltitel. Der nächste Flop aus Klusmanns Bratwurstküche.

  3. Der Grundstein des Untergangs dieser Gazetten wurde 2015 gelegt. Statt die illegale Politik Angela Merkels zu brandmarken, haben diese Hefte die Politik von AM bejubelt. Die Quittung kommt nun in Raten. In 5 Jahren wird es weder STERN noch FOCUS geben. In 10 Jahren folgt dann der SPIEGEL. Niemand wird deswegen eine Träne vegießen.

Die Kommentarfunktion für diesen Artikel ist deaktiviert.

Werben auf MEEDIA
Meedia

Meedia