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Unabhängiger werden vom reinen Plattform-Geschäft: Aus Xing SE wird New Work SE

Xing-CEO Thomas Vollmoeller, neue Wortbildmarke “New Work”
Xing-CEO Thomas Vollmoeller, neue Wortbildmarke "New Work" © New Work SE

Das zum Burda-Reich gehörende Business-Netzwerk Xing SE benennt sich um in New Work SE. Das geht aus einem Eintrag im DPMA-Markenregister hervor, der seit dem vergangenen September mehrfach aktualisiert wurde. Der Schritt erscheint logisch, macht sich das Unternehmen doch seit Jahren unabhängiger vom reinen Plattform-Geschäft.

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Die Namen der Tochterfirmen sollen unverändert bestehen bleiben, bestätigt ein Unternehmenssprecher gegenüber t3n.de, die über die Umbenennung zuerst berichteten.

Strategische Neuausrichtung

Die Umbenennung ist als Teil einer andauernden Neuausrichtung zu verstehen. Stand über viele Jahre die Xing-Plattform im Fokus, positioniert sich das Unternehmen bereits seit einigen Jahren von der reinen Business-Plattform über Zukäufe und Neugründungen hin zu einem Unternehmen, das das Thema New Work umfassend begleiten will. Unter anderem mittels dem profitablen Konferenzgeschäft.

Seit 2013 erscheint mit Spielraum ein Magazin rund um New-Work-Themen. Im selben Jahr kaufte die Xing SE das österreichische Arbeitgeber-Bewertungsportal Kununu auf. Im Rahmen der New Work Experience, einem der größten Branchenevents in Deutschland, vergibt man alljährlich den New-Work-Award an Firmen mit den besten Ideen zur neuen Arbeitswelt.

Wachstumsstory hält an
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Wirtschaftlich entwickelt sich Xing seit der Gründung durch Lars Hinrichs, damals noch unter dem Namen OpenBC, im Jahr 2003 prächtig. Im November 2018 verbuchte das Unternehmen ein Umsatzwachstum von 26 Prozent auf 170 Millionen Euro in den ersten neun Monaten. Bereinigt um Zukäufe bleibt immer noch ein organisches Erlöswachstum von 21%. Der operative Gewinn (EBITDA) kletterte um 17% auf 53,3 Mio. Euro.

Hauptaktionär ist mittlerweile Hubert Burda Media. Das Medienhaus erwarben bereits 2009 rund 25,1 Prozent der Aktien und stockte diese bis März 2018 auf 54,8 Prozent auf. Thomas Vollmoeller, seit 2012 Vorstandsvorsitzender, zeigt sich dementsprechend zufrieden: „Wir sind weiter voll auf Kurs und haben unsere Position als führendes Netzwerk im deutschsprachigen Raum konsequent weiter ausgebaut. Xing wächst in allen Geschäftsbereichen stark, weil wir unseren Mitgliedern und den Unternehmen dabei helfen, vom Wandel der Arbeitswelt zu profitieren.“

Unterm Strich blieben in den ersten neun Monaten 2018 24,5 Mio. Euro hängen, was einem Wachstum von 18% entspricht. Die Zahl der Mitglieder bei Xing erhöhte sich seit Jahresbeginn um 1,4 Mio. auf 14,8 Mio. zum Ende des dritten Quartals. Anfang November überschritt man die Marke von 15 Mio. Mitgliedern.

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