Bildung? Null Sterne! Ibes-Blondi Evelyn weiß trotz Fach-Abi nicht, was Steuern sind oder dass die Sonne im Osten aufgeht – die Fans lieben sie dafür

Dschungel-Kandidatin Evelyn Burdecki sorgt im Camp für Framdscham

Von Himmelsrichtungen genauso wenig Ahnung wie von Steuern, aber trotzdem sympathisch: Dschungelkandidatin Eveylin Burdecki sabbelt sich trotz eklatanter Bildungslücken gerade in die Herzen der RTL-Zuschauer. Warum die Camp-Blondine dennoch gute Chancen auf den Staffelsieg hat.

Dass man für den Sprung auf den Dschungelthron kein geistiger Überflieger sein muss, stellten schon Joey Heindle und Menderes Bagci eindrucksvoll unter Beweis. Getreu dem Motto: „Sei schlau und stell dich dumm“. Dschungel-Blondie Burdecki liefert zumindest in der laufenden Staffel von „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“ in nahezu jeder Folge gleichermaßen peinliche wie auch unterhaltsame Einblicke in ihre ganz besondere Gedankenwelt. In der Donnerstagsausgabe etwa zur Frage: Was passiert eigentlich mit meinem Geld?

Nachdem der selbsternannte Millionär Bastian Yotta der „Bachelor in Paradise“-Siegerin von seiner vermeintlichen Steuerhinterziehung berichtete, sinnierte Burdecki im Dschungeltelefon darüber: „Ich weiß noch nicht mal so wirklich, was Steuern sind“, gab die Kandidatin zu. „Man kriegt ja ne Summe. Und von dieser Summe gehen ja Steuern weg. Zum Beispiel für das Tierheim, für Lehrer, für Kindergarten, Schwimmbad, für den Zoo. Das sind mal sechs Prozent, mal zehn, ich glaub bis zu 30 Prozent. Und der Rest ist dann für mich, oder?“

Die „entzückende“ (Tommi Piper) 30-Jährige bringt mit ihrer entwaffneten Naivität den Dschungel-Zuschauer zum Fremdschämen. Für RTL sind das natürlich keine schlechten Vorzeichen. Schließlich wäre Burdecki nicht die Erste, die es so zu Berühmtheit bringt – man schaue auf Branchengrößen wie Verona Pooth oder Daniela Katzenberger. Von der Vox-Blondine stammt auch das obige Zitat.

Was die Frage nahelegt: Ist das alles nur Show? Denn beim Blick auf ihre Biografie fällt auf: Die gebürtige Düsseldorferin hat Fachabitur! Diesen Hinweis konnte sich auch Dschungel-Moderator Daniel Hartwich nicht verkneifen, nachdem ihr Bob-Olympiasiegerin Sandra Kiriasis in aller Ruhe im Camp die Himmelsrichtungen erklären musste:

Evelyn: „Ach? Egal, wo auf der Welt, im Osten geht immer die Sonne auf?“ Sandra: „Ja und im Westen geht sie unter.“ Evelyn: „Und was passiert dann im Norden?“ Sandra: „Da passiert erst einmal gar nichts!“ Evelyn: „Krass!“

Neues Kultwort „Hilti“

Mittlerweile schon legendär war auch ihr Auftritt mit Ex- und „Bachelor in Paradise“-Partner Domenico de Cicco. Beide mussten an Tag fünf zur Schatzsuche antreten und dort einen – eigentlich machbaren – Fragenkatalog abarbeiten. Die blonde Düsseldorferin offenbarte dabei frappierende Wissenslücken, etwa bei der Frage welcher Ozean denn zwischen Europa und Amerika liege. Die Antwortmöglichkeiten:

a) Der Pazifische Ozean
b) Der Amerikanische Ozean
c) Der Atlantische Ozean

„Ich glaube es ist der der Amerikanische“, meint Evelyn. „Pazifisch ist irgendwie in der Karibik und Atlantisch in Asien“, rätselt sie. Auch Domenico war völlig ahnungslos. Beide entscheiden sich für den Amerikanischen Ozean, der nicht einmal existiert. Und die Zuschauer müssen sich erneut an den Kopf fassen.

Mit ihren mangelhaften Englischkenntnissen sorgte der Reality-Star im Camp bereits für einen Kultspruch. Den von Bastian Yotta im Miracle Morning eingeführten Morgengruß „I’m strong, healthy and full of energy“ verstand die Blondine ganz anders. Statt „healthy“ („gesund“) will Burdecki „Hilti“ gehört haben, was ihrer Meinung nach „wundervoll“ bedeute. Die neue Wortschöpfung landete am Ausstrahlungsabend im Top-Ranking der meist genutzten Wörter auf Twitter.

Selbst ihr eigener Anwalt stellte in dieser Woche in einem aktuellen Prozess, bei dem es u.a. um den Verlust des Führerscheins der Blondine geht, fest: „Sie ist zwar sehr hübsch, aber nicht die Hellste“. Wenn ihr das nicht mal die Dschungelkrone bringt…

(rt)