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Neue Werberegeln: So will Facebook seine Nutzer vor Fakes und Propaganda schützen

Facebook reagiert auf den Datenskandal rund um Cambridge Analytica sowie die Frage nach Wahlmanipulationen und will die politische Einflussnahme über das Anzeigengeschäft stärker regulieren. Nutzer sollen so vor Falschinformationen und Propaganda besser geschützt werden. Die Maßnahmen sollen in diesem Jahr in Indien, Nigeria, der Ukraine und der Europäischen Union eingeführt werden.

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Berichten zufolge sieht das Facebook-Management vor, in Ländern, in denen eine Wahl unmittelbar bevorsteht, die Regeln für Anzeigenschaltungen zu verschärfen. Eine politische Kampagne starten könne nur noch, wer in dem entsprechenden Land ansässig ist.

Zunächst gelten die Regelungen in Nigeria, wo Mitte nächsten Monats Wahlen stattfinden werden. In der Ukraine greift die Regel ab Februar, dort wird Ende März eine neue Regierung gewählt.

In Indien wolle Facebook zudem ein Archiv aufbauen, in dem alle im Zusammenhang mit der Wahl geschalteten Anzeigen für sieben Jahre gespeichert werden. Die Durchsuchbarkeit des Archivs soll dabei die Transparenz fördern und gleichzeitig abschreckend wirken. Ein vergleichbares Modell ist bereits in den USA, Brasilien wie auch Großbritannien zum Einsatz kommen.

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Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet unter Berufung auf die für Weltpolitik zuständige Facebook-Managerin Katie Harbath, dass Facebook die Regeln zunächst für betroffene Länder einzeln bestimmen wolle. Man arbeite aber bereits an einer globalen Lösung.

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