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WAZ-Großumzug in Essen: Funke zieht nach massiven Problemen mit Gebäude-IT endlich in neue Firmenzentrale

Funke-Geschäftsführer Andreas Schoo (l.) und Ove Saffe
Funke-Geschäftsführer Andreas Schoo (l.) und Ove Saffe

Ursprünglich wollte die Funke Mediengruppe bereits im August vergangenen Jahres in ihre neue Firmenzentrale in Essen ziehen. Doch Probleme mit der Gebäude-IT machten dem Printhaus einen Strich durch die Rechnung. Jetzt erfolgt die Großmaßnahme ab Mitte nächster Woche in zwei Wellen. Zunächst ist die WAZ-Redaktion dran – für die Tageszeitung ein logistischer Kraftakt .

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Lichtdurchflutete Büroräume, die Fassade aus Glas, ein Medien-Cafe, das auch für die Öffentlichkeit zugänglich ist: die neue Firmenzentrale der Funke Mediengruppe gilt als eines der modernsten Bürogebäude in der Innenstadt von Essen. Mehr als 1200 Mitarbeiter sollen hier künftig auf 37.000 Quadratmeter ihre neue Heimat finden (hier finden Sie Panorama-Ansichten des Neubaus).

Geplant war, dass die Verlagsgruppe Ende August/Anfang September vergangenen Jahres in die neue Immobilie ziehen sollte. Doch Probleme mit der Gebäude-IT machten dem Medienriesen zuletzt schwer zu schaffen. Einen Teil-Umzug wollten die Funke-Geschäftsführer Ove Saffe, Andreas Schoo und Michael Müller aber nicht riskieren, um vor allem die Produktion der WAZ nicht zu gefährden. „Improvisationen wollen wir Ihnen und uns nicht zumuten, wir können sie uns auch gar nicht leisten, weil wir die Produktion unserer Titel sichern müssen“, teilten die Geschäftsführer hausintern mit. Kurzerhand fiel daher auch die ursprünglich für den 15. September vorgesehene Eröffnungsfeier ins Wasser.

Jetzt startet Funke einen neuen Anlauf: „Wir beginnen in gut einer Woche mit dem Umzug in unser neues Verlagsgebäude. Der Umzug wird in zwei Wellen stattfinden: Die erste rollt am 18./19. Januar, die zweite am 25./26. Januar“, erklärt ein Verlagssprecher auf Anfrage gegenüber MEEDIA. Als erstes soll die WAZ, verlegerisches Flaggschiff der Funke Mediengruppe, in das neue Gebäude wechseln. „Die WAZ-Redaktion ist in der ersten Runde dabei; die am 21. Januar erscheinende WAZ wird die erste Ausgabe sein, die aus dem neuen Gebäude heraus produziert wird“, betont der Sprecher. Für die WAZ-Redaktion bedeutet der Umzug einen logistischen Kraftakt, da die Produktion der Tageszeitung nahtlos funktionieren soll.

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Ein neuer Termin für die Eröffnungsfeier stünde noch nicht fest, heißt es weiter. Von der neuen Firmenzentrale erhofft sich die Geschäftsführung vor allem bessere Arbeitsabläufe. „Wir versprechen uns ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation und der Zusammenarbeit“, so ein Firmensprecher. Die Essener Mediengruppe ist nicht der einzige Verlag, der in eine neue Firmenzentrale umzieht. Auch das Hamburger Zeitschriftenunternehmen Gruner + Jahr will aus ihrem bisherigen Firmengebäude am Baumwall in die Hafencity wechseln. Geplant ist der Umzug aber erst für 2021, wenn nicht bauliche Verzögerungen den Zeitplan durcheinanderbringen.

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Alle Kommentare

  1. Der Klotz ist hässlich wie die Nacht.

    Mal sehen, wie lange es dauert, bis die Selbstbeweihräucherung abgelöst wird durch allgemeinen Spott über den Klumpen auf Stelzen.

    1. Nach diesen modernen Gebäuden lecken andere Städte sich die Finger. Gratulation liebe WAZ bzw. Funke Medien Gruppe.

  2. Ist der Umzug ein Grund mit dafür, dass die WAZ (wie allerdings regelmäßig in fast jedem Jahr)
    die Preise um über 5 % anheben musste? Ich halte die Funke Mediengruppe für einen der größten Preistreiber Deutschlands, obwohl sie bei anderen Unternehmen solche Praktiken meist kritisiert.

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