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Umstellung der Regio-Titel: Springer erweitert Bild Hamburg, legt Frankfurt und Mainz-Wiesbaden zusammen

Bild Hamburg erweitert sein Verbreitungsgebiet, Mainz-Wiesbaden und Frankfurt werden zusammengelegt
Bild Hamburg erweitert sein Verbreitungsgebiet, Mainz-Wiesbaden und Frankfurt werden zusammengelegt

Die Bild-Zeitung hat zum Jahreswechsel ihre Struktur in bestimmten Erscheinungsgebieten geändert. Die Regionen Frankfurt und Mainz-Wiesbaden werden seit dem heutigen Mittwoch mit einer Ausgabe beliefert. Aus Bild Hamburg wird die Ausgabe Hamburg und der Norden entstehen, die künftig auch im nördlichen Schleswig-Holstein angeboten wird.

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Mit der Änderung der Struktur wolle die Bild-Zeitung insbesondere auf die größer werdenden Pendlerströme in den wachsenden Regionen reagieren und auch mehr Inhalte bieten können, heißt es in einer Mitteilung.

Die neue Regionalausgabe um Frankfurt wird fortan Bild Frankfurt Rhein-Main heißen und umfasst ab diesem Jahr das Gebiet Mainz-Wiesbaden. Die beiden Vertriebs- und Regionalgebiete werden also zusammengefasst. Der Copy-Preis liegt bei einem Euro. Die Reichweite soll laut Media-Impact bei 666.000 Lesern liegen.

Die neue “Bild Hamburg und der Norden” wird ab sofort auch im Norden Schleswig-Holsteins angeboten, also auch nördlich von Neumünster. Bislang war in diesem Verbreitungsgebiet lediglich die abgespeckte Bundesausgabe der Zeitung erhältlich. Nach der Änderung ist die Regionalausgabe nun in Schleswig-Holstein, Hamburg und einigen niedersächsischen Gebieten zu haben: 815.000 Leser sollen eigenen Angaben zufolge damit erreicht werden. Der Copypreis liegt ebenfalls bei einem Euro.

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Nach der Umstellung hat die Bild-Zeitung nun insgesamt 21 statt wie bisher 22 Regionalausgaben. Die neue Strukturierung in den Gebieten folgt dem Umbau der internen Koordination mit den Bild-Regionalausgaben Anfang des vergangenen Jahres. Bild-Chef Julian Reichelt hat sich nach dem Abgang des bisherigen Leiters der Koordination, Wolfgang Ainetters, dafür stark gemacht, das Zusammenspiel zwischen den lokalen Zulieferern und zentralen Planern neu zu definieren. Dadurch konnte insbesondere die Volatilität von Umfang und Qualität der einzelnen Ausgaben flexibler aufgefangen werden.

(rt)

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