Partner von:
Anzeige

Social Media-Bilanz der Relotius-Affäre: Spiegel führt Ranking meistverbreiter Artikel mit eigener Offenlegung an

Autor Claas Relotius, Heftausgaben mit offenbar gefälschten “szenischen Rekonstruktionen” des Spiegel-Reporters
Autor Claas Relotius, Heftausgaben mit offenbar gefälschten "szenischen Rekonstruktionen" des Spiegel-Reporters

Mit dem Eingeständnis, dass einer seiner hochdekorierten Reporter zahlreiche Berichte bewusst gefälscht hatte, machte Der Spiegel in dieser Woche einen in der deutschen Mediengeschichte beispiellosen Skandal öffentlich. Das Entsetzen der Branche ist groß, das Echo in den sozialen Netzwerken gewaltig. MEEDIA zeigt das Ranking der zehn meist diskutierten Medienartikel in den vergangenen drei Tagen.

Anzeige

Die mit dem Social-Statistiktool 10000 Flies ermittelten Werte (Stand heute 10.30 Uhr) ergeben mit Blick auf die Zahl der Interaktionen (Likes, Shares, Retweets, Kommentare) bei Facebook und Twitter das nachfolgende Ranking. Der Artikel auf Platz eins, mit dem der Spiegel den Skandal ins Rollen brachte und die Leser erstmals über den Vorgang unterrichtete, war mit mehr als 20.000 Interaktionen bei Twitter sogar der dritterfolgreichste Text des gesamten Jahres 2018.

 

Anzeige

  1. Manipulation durch Reporter: Spiegel legt Betrugsfall im eigenen Haus offen
    Spiegel Online, von Ullrich Fichtner, 56.600 Interaktionen
  2. Letzte Überlebende der “Weißen Rose”: Lafrenz-Interview vom Fall Relotius betroffen
    Spiegel Online, Redaktion, 8.500 Interaktionen
  3. Fälschungsskandal beim “Spiegel”: Wie konnte Claas Relotius dem Magazin so viele falsche Geschichten unterjubeln? Fake-Reporter gibt Preise zurück
    Bild, von Frank Schmiechen, 7.100 Interaktionen
  4. Der Fall Relotius: Wir haben sehr viele Fragen an uns selbst
    Spiegel Online, von Steffen Klusmann und Dirk Kurbjuweit, 5.200 Interaktionen
  5. “Der eine getürkte Text zuviel”: Spiegel trennt sich von Reporterpreis-Träger Claas Relotius wegen Betrugsverdacht
    MEEDIA, Redaktion, 4.700 Interaktionen
  6. Betrug beim “Spiegel”: Ein Geschichtenerzähler fliegt auf
    FAZ.net, von Michael Hanfeld, 4.600 Interaktionen
  7. Politisch korrekt gefaked: Spiegel & Co. fielen über Jahre auf Geschichtenfälscher herein
    Philosophia Perennis, von David Berger, 4.300 Interaktionen
  8. Manipulierte Reportagen: Betrugsfall beim “Spiegel”
    Tagesschau.de, Redaktion, 3.700 Interaktionen
  9. Der Fall Relotius: Es ist ein Stein ins Lügenmeer gefallen
    Achgut.com, von Dushan Wegner, 3.500 Interaktionen
  10. “Spiegel” entleibt sich mit Fake-News-Reporter
    Achgut.com, von Peter Grimm, 2.900 Interaktionen

Keine Neuigkeiten aus der Medien-Branche mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos die MEEDIA-Newsletter und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

  1. Frage: Kann es sein…, das beim Spiegel sich die eigenen Leute gegenseitig beschnüffeln…?

  2. Uns ist doch allen klar, dass es sehr, sehr viele Journalisten vom Schlage Claas Relotius’ gibt. Die richtige Gesinnung ist ihnen wesentlich wichtiger als Fakten. Deshalb werden Fakten, die nicht passen, weggelassen, passend gemacht oder passende einfach erfunden. Claas Relotius war in dieser Beziehung nur besonders dreist und hat sich erwischen lassen. Bisher hat man diesen Teil der Presse als “Lügenpresse” oder “Pinocchio-Presse” bezeichnet. Diese Begriffe sind entweder zu pauschal (Lügenpresse) oder man kann sich nicht wirklich etwas Greifbares darunter vorstellen (Pinocchio-Presse). Ich schlage deshalb vor, zukünftig den Begriff “Relotius-Presse” zu verwenden. Es ist für die Gegner des politischen Mainstreams auch wichtig, eigene Begriffe in der Diskussion zu verwenden. Bisher üben die Linken die Herrschaft über die Begriffe aus, welche dann natürlich entsprechend konnotiert sind. Das ist ein entscheidender Vorteil! Um diese Herrschaft allmählich zunichte zu machen, bedarf es der Einführung und steten Benutzung eigener Begriffe – einer davon könnte “Relotius-Presse” sein.

Die Kommentarfunktion für diesen Artikel ist deaktiviert.

Werben auf MEEDIA
Meedia

Meedia