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Wichtigster Apple-Analyst: Die iPhone-Absätze implodieren 2019 auf 5-Jahrestief

Symbolbild Apple 2018/19: Der Techpionier steht mit den neuen iPhones im Regen
Symbolbild Apple 2018/19: Der Techpionier steht mit den neuen iPhones im Regen © Apple

Der Abwärtstrend gewinnt abermals an Dynamik. Auch die vergangene Handelswoche beendete Apple mit schwächeren Notierungen und hat das Minus seit Jahresbeginn damit ausgeweitet. Der Grund für die nächste Ausverkaufswelle: Staranalyst Ming-Chi Kuo hat seine iPhone-Absatzschätzungen im nächsten Jahr abermals zusammengestrichen. Ein Hoffnungsschimmer kommt dagegen von Barron's: Das renommierte US-Wirtschaftsmagazin hat Apple zu einer der Top-Empfehlungen 2019 gekürt.

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“Wie viel schlimmer kann es für die Apple-Aktie 2019 laufen? Wahrscheinlich nicht viel.” Das ist die Einschätzung eines der wichtigsten Wirtschaftsmagazine der Welt: Wall Street Journal-Ableger Barron’s machte den Techpionier in seiner neuen Ausgabe am Wochenende zu einer seiner zehn Top-Empfehlungen für das kommende Jahr.

Begründung: Die Risiken, dass Apple weniger verdient als im Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr, seien überschaubar. Angesichts des offenbar immer massiveren Einbruchs der iPhone-Absätze dürfte Barron’s Prognose von Quartal zu Quartal kritisch beäugt werden.

Niemand Geringeres als der einflussreichste Apple-Analyst der vergangenen Jahre überbrachte am Freitag in einer neuen Kurzstudie, die dem Finanzsender CNBC vorliegt, die nächste Hiobsbotschaft. So strich TF Securities-Analyst Ming-Chi Kuo seine iPhone-Absatzschätzungen im ersten Kalenderquartal 2019 nach Indikationen aus der Zuliefererkette drastisch um weitere 20 Prozent auf nur noch 38 bis 42 Millionen verkaufte Apple-Smartphones zusammen.

Fallen die iPhone-Absätze auf den schwächsten Stand seit 2013/14 zurück?
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Nachdem die iPhone-Verkäufe im Kalenderjahr 2018 bereits auf 205 bis 210 Millionen Einheiten zurückfallen würden, rechnet Kuo im nächsten Jahr im einer regelrechten Implosion der iPhone-Absätze auf im Worst Case unter 190 Millionen Einheiten. (Kuo prognostiziert zwischen 188 und 194 Millionen Einheiten.)

Kuos Prognose liegt deutlich unter dem Marktkonsens von 212 Millionen verkauften iPhones. Behält der exzellent in der Zuliefererkette vernetzte TF Securities-Analyst recht, würde Apple mit seinen iPhone-Verkäufen auf den schwächsten Stand seit dem Fiskaljahr 2013/14 zurückfallen, als der Kultkonzern aus Cupertino das iPhone 5s als Flaggschiff ins Rennen geschickt hatte.

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