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Neuausrichtung bei Spiegel TV: Geschäftsführer Dirk Pommer verlässt Magazin-Tochter nach 25 Jahren

Abschied eines Urgesteins im Fernseh-Business: Dirk Pommer geht zum Jahresende
Abschied eines Urgesteins im Fernseh-Business: Dirk Pommer geht zum Jahresende

Nach 12 Jahren als Top-Manager und einem Vierteljahrhundert bei der Fernsehtochter ist Schluss: Spiegel TV-Geschäftsführer Dirk Pommer verlässt das Unternehmen. Die Trennung erfolge im gegenseitigen Einvernehmen, heißt es. Wer ihm nachfolgt, will der Spiegel in Kürze bekannt geben. Goetz Hoefer, der seit 2016 neben Pommer Geschäftsführer ist, gehört der Unternehmensleitung auch weiterhin an.

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Spiegel TV-Geschäftsführer Dirk Pommer verlässt das Unternehmen zum Jahresende. Dies teilt der Spiegel-Verlag mit. Pommer war insgesamt fast 25 Jahre für die Fernsehtochter tätig, davon mehr als zwölf Jahren als Geschäftsführer. Wie der Spiegel-Verlag weiter mitteilt, erfolgt die Trennung im “besten gegenseitigen Einvernehmen”. Zur künftigen Ausrichtung heißt es in einer Pressemitteilung: “Den wachsenden Bereich der Ko- und Auftragsproduktionen wird die Hamburger Firma weiter ausbauen und im Zuge dieser Neuausrichtung auch die Geschäftsführung neu ordnen.”

Spiegel-Geschäftsführer Thomas Hass gibt Pommer einige warme Worte mit auf dem Weg: „Spiegel TV ist seit 1988 auf Sendung und war die erste Medienmarke im privaten Fernsehen. Was mit dem Spiegel TV Magazin begann, wuchs bis heute zu einem Unternehmen mit eigenen Sendern und vielen Partnern im privaten und öffentlich-rechtlichen Bereich. Diese Erfolgsgeschichte hat Dirk Pommer entscheidend mitgeprägt. Für seinen langjährigen Einsatz und seine Leidenschaft danken wir ihm sehr. Und wir alle wünschen ihm für seine Zukunft nur das Beste”, so Hass. Künftig gehört Goetz Hoefer, der seit 2016 neben Pommer Geschäftsführer bei der Fernsehtochter ist, der Unternehmensleitung an. In Kürze will der Verlag die Nachfolge von Pommer bekannt gegeben.

Pommer ist im TV-Geschäft ein Urgestein. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Bonn ist er ab 1988 für das ZDF in der Produktionsabteilung des damaligen Hauptstadt-Studios tätig. Im November 1989 wechselt er fürs ZDF nach Leipzig und ist dort am Aufbau des ersten Korrespondentenbüros in der ehemaligen DDR beteiligt. Ab 1991 wird er für die ZDF-Produktion Aktuelles in Mainz tätig – unter anderem für das „heute-journal“. Als der Privatsenders Vox startet, wechselt er 1993 zunächst als Producer für den Geschäftsbereich Nachrichten und Magazine nach Köln. Im Mai 2004 übernimmt Spiegel TV die Nachrichtenproduktion für VOX und Pommer zieht erfolgte nach Hamburg um. Hier ist er zunächst als Redakteur am Aufbau der Nachrichtenredaktion beteiligt und wird später Produktionsleiter bei der Fernsehtochter.

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Spiegel TV hat bewegte Zeiten hin sich. So musste der Spiegel-Verlag das Unternehmen zeitweise restrukturieren, da unter anderem TV-Formate wie “Kerner” wegfielen. Zu den wichtigsten Formaten der Produktionstochter Spiegel TV Magazin (RTL) und Spiegel TV Reportage (Sat.1). Erst in diesem Jahr musste das Ur-Format bei RTL vom Sonntag auf einen deutlich weniger attraktiven Sendeplatz wechseln und wird seit Sommer am Montagabend ab 23.25 Uhr ausgestrahlt.

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