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Zeit macht “Streit” und di Lorenzo wird Vorsitzender aller Chefredaktionen, Wegner zusätzlich Print-Chef

Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo
Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo

Bei der Zeit rücken Print und Online enger zusammen. Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo ist vom 1. Januar an zusätzlich Vorsitzender aller Chefredaktionen der Zeit Verlagsgruppe, also auch von Zeit Online. Umgekehrt rückt Online-Chef Jochen Wegner in die Chefredaktion der Print-Zeit ein. Der Verlag sucht in Berlin zudem für seine dortigen Redaktionen einen neuen, gemeinsamen Standort. Und es gibt ein neues Ressort namens "Streit".

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In Berlin sitzen die Redaktionen von Zeit Online, Zeit Magazin, das Zeit-Hauptstadtbüro, das Investigativ-Ressort, ze.tt und Credo. Hauptsitz der Verlagsgruppe und der Print-Redaktion bleibt aber Hamburg. Jochen Wegner soll sich in seiner neuen Rolle auch um eine “noch bessere” Verzahnung von Print und Online kümmern. Giovanni di Lorenzo erteilt außerdem einer diskutierten Umstellung des Formats der Zeitung eine Absage: „Wir haben uns in den letzten drei Jahren sehr intensiv mit der Frage beschäftigt, wie Die Zeit aussehen müsste, wenn man sie neu erfinden würde. Die meisten unserer Antworten setzen wir nun nach und nach um. Wir haben uns jedoch vorläufig gegen eine Umstellung des Formats der Zeit entschieden.“

Die Zeit hatte intern mit einer Umstellung auf ein kleineres Tabloid-Format experimentiert und dies auch schon bei Leser-Veranstaltungen präsentiert und bei einigen Abonnenten getestet.

Im ersten Halbjahr 2019 wird aber ein neues Ressort eingeführt, das voraussichtlich “Streit” heißen soll. Es soll Themen aus allen Teilen des Blattes aufgreifen und in Abstimmung mit der Community-Redaktion von Zeit Online entwickeln. Eine Art Debatten-Ressort also. Aus dem “Streit”-Ressort heraus soll es auch bundesweite Events geben.

Die beiden Ressorts Chancen und Wissen werden zu einem Bildungsressort zusammengeführt. Andreas Sentker und Manuel J. Hartung werden es zusammen entwickeln und leiten.

swi

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