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Neue AirPods Anfang 2019 erwartet: Apples heimliches Milliardengeschäft gewinnt an Dynamik

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AirPods: 2020 schon mehr Umsatz als die Apple Watch? © Apple

Es ist ein Accessoire, das im Produktportfolio von Apple bislang eine untergeordnete Rolle spielt und sogar für reichlich Spott sorgt: die vor zwei Jahren eingeführten Drahtlos-Kopfhörer AirPods, die in sozialen Medien reflexartig Assoziationen von Aufsteckzahnbürsten aufkommen ließen. Nach Einschätzung von Staranalyst Ming-Chi-Kuo stehen die AirPods unmittelbar vor dem Durchbruch – auch, weil Apple in den kommenden zwei Jahren mit neuen Modellen aufwarten dürfte.

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Es ist das perfekte Weihnachtsgeschenk für Apple-Fans und solche, die es werden wollen: Die Drahtlos-Kopfhörer AirPods, die regulär von Apple für 179 Euro angeboten werden, am Black Friday aber auch schon von Premium Resellern zu Preisen von 119 Euro erhältlich waren und aktuell von Apple-Händlern problemlos für um die 150 Euro erstanden werden können.

150 bis 180 Euro – und damit das Fünf- bis Sechsfache im Vergleich zu den regulären Ohrstöpseln EarPods – für einen Kopfhörer, der in erster Linie durch seine Kabellosigkeit auffällt, ist eine Stange Geld, doch wie es aussieht, steigt das Interesse an den AirPods kontinuierlich.

Wie Apple-Blogger Neil Cybart in der Analyse der Google-Suchtrends in den USA herausgefunden hat, brechen AirPods in diesen Tagen zur Weihnachtssaison regelrecht nach oben aus. Die Beobachtung würde sich mit der Prognose von Ming-Chi Kuo von TF Securities decken, der in den nächsten Jahren rapide steigende Absatzzahlen prognostiziert.

Apple könnte mit AirPods in diesem Jahr bereits über 4 Milliarden Dollar erlösen
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So rechnet der Staranalyst von TF Securities damit, dass Apple seine Stückzahl-Verkäufe in diesem Jahr von 16 auf 28 Millionen Einheiten fast verdoppeln könnte. Damit würden die AirPods als heimlicher Überraschungshit bei einem zugrunde gelegten US-Verkaufspreis von 159 Dollar in diesem Jahr bereits 4,4 Milliarden Dollar erlösen – knapp zwei Prozent von Apples Gesamtumsätzen.

In den kommenden Jahren erwartet Kuo dann eine regelrechte Verkaufsexplosion auf 55 Millionen Einheiten in 2019, 80 Millionen im Jahr 2020 und gar 110 Millionen abgesetzte Drahtlos-Kopfhörer im Jahr 2021.

Großes AirPods-Update erst 2020 erwartet

Treiber der Geschäftsdynamik sind neue Modelle, die Kuo in Kürze erwartet. So prognostiziert der TF Securities-Analyst in einer Kurzstudie, die dem Blog AppleInsider vorliegt, bereits im ersten Quartal des nächsten Jahres eine neue Generation, die sich allerdings von der gegenwärtigen nur geringfügig unterscheiden dürfte. Als eigentliche Neuerung soll das Etui künftig auch kabellos aufladbar sein. (Für eine Apple-Lösung fehlt dazu allerdings immer noch die Ladematte AirPower.)

Das seit Längerem erwartete große Update, durch das AirPods wie im Eröffnungsclip der diesjährigen iPhone-Keynote verbessert mit Siri gesteuert werden dürften, soll nach Einschätzung von Ming-Chi Kuo erst im ersten Quartal 2020 erfolgen – inklusive eines Redesigns.

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