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Nach einjähriger Pause: LeadAwards kehren mit neuem Konzept und Porsche als Sponsor zurück

Markus Peichl hat die einst elitären Lead Awards geöffnet und u.a. um die Kategorie “Magazin Popular” erweitert
Markus Peichl hat die einst elitären Lead Awards geöffnet und u.a. um die Kategorie "Magazin Popular" erweitert

Die LeadAwards sind zurück: Am 11. Dezember findet auf Kampnagel in Hamburg die Verleihung des Medienpreises statt. Nach einjähriger Kreativpause haben die Verantwortlichen nun das neue Konzept vorgestellt. Es soll ein verändertes Kategorisierungs- und Jurierungssystems geben, wodurch "alle Bereiche der Printbranche bei der Preisvergabe berücksichtigt werden", heißt es in der Mitteilung dazu.

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Eigentlich hätte die 25. Ausgabe der LeadAwards schon vergangenes Jahr stattfinden müssen. Aus Kostengründen musste Markus Peichl, Chef der Lead Academy, die Verleihung jedoch absagen (MEEDIA berichtete). Das Versprechen damals: ein neues Konzept und die Rückkehr im Jahr 2018. Nun findet die Jubiläumsausgabe am 11. Dezember auf Kampnagel in Hamburg statt. Laut Pressemitteilung besteht die Umstrukturierung unter anderem darin, dass “die Köpfe und Macher der Magazin-, Zeitungs- und Onlinetitel im Vordergrund” stehen. In insgesamt sieben Kategorien sollen Deutschlands beste Blattmacher und Digitalköpfe ausgezeichnet werden. Ein verändertes Kategorisierungs- und Jurierungssystems soll dabei sicherstellen, dass möglichst alle Bereiche der Printbranche abgedeckt werden. Dazu gehörten dann laut den Verantwortlichen Massen- und Mainstreamtitel, um “die Vielfalt der deutschen Magazin- und Zeitungslandschaft” besser abzubilden.

“Einen erfolgreichen Bigseller oder ein breitenwirksames Lifestyle-Magazin zu machen, erfordert eine große blattmacherische Anstrengung“, kommentiert der LeadAwards-Vorsitzende Markus Peichl. “Das hat sich bei der Preisvergabe in der Vergangenheit nicht immer deutlich genug niedergeschlagen.” Weiter heißt es zur Begründung des neues Konzepts, dass die LeadAcademy die Personalisierung des Medienpreises vor dem Hintergrund der Fake-News-Debatte, Manipulationsvorwürfen und Hassrede als “notwendiges Signal zur Stärkung einer freien, unabhängigen, couragierten Presse” sehe. “In Zeiten, in denen Journalisten und Blattmacher angegriffen werden, in denen ihre Rolle in Frage gestellt und ihre Lauterkeit angezweifelt wird, halten wir es nur für logisch, sie als Personen in den Vordergrund zu rücken, sie persönlich auszuzeichnen und ihnen damit persönlich für ihre Leistung und Beharrlichkeit zu danken”, sagt Peichl.

Verstärkter Fokus auf Inhalte

Alles in allem soll der überarbeitete Award neben dem Visuellen verstärkt die Inhalte beachten. “Die tiefgreifenden Veränderungen im Rollenverständnis von Presse und Publizistik machen das einfach erforderlich“, so Peichl, der den Award seit 18 Jahren leitet. “Die Medienwelt ist völlig anders als vor fünf oder sechs Jahren, unser Jurierungssystem und unsere Kategorien waren aber seit 20 Jahren gleich.” Unverändert bleibt hingegen, dass mögliche Preisträger weder vorgeschlagen werden noch sich selbst bewerben können. Dies obliegt weiterhin allein der LeadAcademy. “Eine zwölfköpfige Vorjury screent die Jahrgänge von rund 450 Magazintiteln, rund 70 Zeitungstiteln und rund 200 Onlineangeboten”, wird das Prozedere beschrieben. Danach entscheidet eine 30-köpfige Expertenjury über die Nominierungen und danach über die Preisvergabe.

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Einen neuen Sponsor hat die Academy ebenfalls gefunden: die Porsche AG, die sich als Partner und Sponsor einbringen wird. Im Rahmen der Verleihung soll der Autohersteller einen eigenen “Porsche Award” für den besten Independent-Blattmacher des Jahres vergeben, “mit dem besonders innovative und mutige Leistungen” gewürdigt werden. Weitere Sponsoren sind unter anderem der Spiegel, die Süddeutsche Zeitung, die FAZ, die Zeit und die DuMont Mediengruppe.

tb

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