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Elon Musk: “Tesla war in diesem Jahr wenige Wochen von der Pleite entfernt”

Unter Dauerdruck: Tesla-CEO Elon Musk
Unter Dauerdruck: Tesla-CEO Elon Musk

Neue Einblicke in das dramatische Jahr von Seriengründer Elon Musk. Der Tesla-Chef, der sich im Sommer soviel Ärger mit der US-Börsenaufsicht SEC eingehandelt hatte, erklärte in einem Interview mit Axios bei HBO, dass der Elektroautobauer durch die herausfordernde Produktion des Massenmarktstromers Model 3 wenige Wochen vor einer Pleite entfernt war. Zudem verriet Musk, welches weitere große Ziel er noch anstrebe: "Mit 70-prozentiger Wahrscheinlichkeit fliege ich in meinem Leben noch auf den Mars".

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Neues Licht auf einen tumultartigen Sommer, in dem Elon Musk seinen Verstand zu verlieren schien, sich in einigen bizarren Tweets mit der US-Börsenaufsicht anlegte und in einem Interview mit der New York Times einen öffentlichen Zusammenbruch erlebte.

Wie der 47-Jährige nun in einem Interview mit dem Nachrichtenportal Axios bei HBO erklärte, war der Druck auf ihn in diesem Jahr tatsächlich gewaltig. “Es schmerzt meinem Herz und Hirn. Ich würde es keinem empfehlen. Ich habe es gemacht, weil es nicht anders ging,” erklärte der Chef des Elektroautobauers im Axios-Interview sein exzessives Arbeitspensum.

Hintergrund der aufopferungsvollen Tag- und Nachtschichten: “Tesla schwebte wegen der hochgefahrenen Model-3-Produktion in akuter Todesgefahr”, gibt Musk nun zu. “Das Unternehmen hat wie verrückt Geld verloren, und wenn wir die Probleme nicht in einer sehr kurzen Zeit gelöst hätten, wären wir gestorben. Und es war extrem schwer, diese Probleme zu lösen”, sagte der gebürtige Südafrikaner im Axios-Interview am Sonntagabend. Tesla hätte demnach noch nur “Wochen im einstelligen Bereich” gehabt, um die Produktionsprobleme in den Griff zu bekommen.

“Mit 70-prozentiger Wahrscheinlichkeit fliege ich in meinem Leben noch auf den Mars”
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Nun, da der Elektroautobauer die herausforderndste Produktionsphase durchgestanden habe, hat Musk schon wieder neue Ziele. “Mit 70-prozentiger Wahrscheinlichkeit fliege ich in meinem Leben noch auf den Mars”, vertraute er Axios an. Dass er möglicherweise von dieser tollkühnen Expedition nicht zurückkommen werde, würde ihn nicht vom Vorhaben abhalten.

“Der Anreiz wäre der gleiche wie bei Shakletons Antarktisexpedition im frühen 20. Jahrhundert. Es wird schwierig. Es gibt eine hohe Todeschance, wenn man in einer kleinen Büchse durch das Weltall fliegt”, erklärte Musk. Und selbst, wenn man erfolgreich aus dem Mars angekommen sei, wäre es danach kein Vergnügen, weil man “nonstop daran arbeiten wird, eine Kolonie zu errichten.”

Die schwierige Umgebung auf dem Mars begünstige zudem ebenso wie die Risiken bei der Rückkehr den Tod. Warum Musk trotzdem das Wagnis eingehe wolle? “Es gibt auch viele Bergsteiger. Viele Menschen sind schon auf dem Weg zum Mount Everest verstorben. Sie lieben aber die Herausforderung daran”, erklärt der Tesla-Chef seine Motivation, selbst zum Mars zu fliegen.

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