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Aufruf an Lokaljournalisten: Nannen-Preis zeichnet investigative Recherchen in Regionalpresse aus

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Der Nannen-Preis, der seit 2005 herausragende journalistische Leistungen in Wort und Bild auszeichnet, wird ausgebaut. Künftig ist der begehrte Journalisten-Preis um die Kategorie Investigation/Lokal reicher. Damit stärken die Nannen-Preis-Stifter, das Hamburger Zeitschriftenhaus Gruner + Jahr und der stern, dem Lokaljournalismus hierzulande den Rücken.

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Er ist eine der wichtigsten Auszeichungen im deutschen Journalismus: der Nannen-Preis, den Gruner + Jahr und das Magazin stern seit 2005 vergeben. Jetzt wird der renommierte Journalisten-Preis um die Kategorie Investigation/Lokal erweitert. Damit sind Regionalmedien aufgerufen, herausragende Recherchen einzureichen: „Wir haben den Nannen Preis um die Kategorie ‚Investigation / Lokal‘ erweitert und möchten damit noch mehr Lokalredaktionen ermuntern, ihre Beiträge für den Wettbewerb einzureichen, und ihnen gleichzeitig eine Bühne bieten bei der Preisverleihung“, erklärt stern-Chefredakteur Christian Krug. Und fügt hinzu: „Unabhängiger, kritischer Lokaljournalismus erfüllt in der Region eine wichtige Aufgabe für die Gesellschaft, kann Missstände aufdecken, sich für die Bürger einsetzen oder den Mächtigen auf die Finger schauen. Dafür gehört er ausgezeichnet.“

Weitere Kategorien sind „Reportage“ (Egon Erwin Kisch-Preis), „Reportage-Fotografie“, „Inszenierte Fotografie“, „Investigation“, „Dokumentation“ und „Web-Projekt“. Darüber hinaus will der stern-Chef einen Sonderpreis für außerordentliche journalistische Leistung vergeben. Die Stifter des Nannen-Preises rufen auf, bis zum 9. Januar journalistische Texte und Fotoreportagen einzureichen, die im Kalenderjahr 2018 in deutschsprachigen Medien veröffentlicht wurden.

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Zur Hauptjury für den Nannen-Preis 2019 zählen zehn Journalistinnen und Journalisten aus Print- und Digital-Medien sowie TV: Julia Bönisch (Chefredakteurin sueddeutsche.de), Steffen Klusmann (Chefredakteur Der Spiegel), Christian Krug (Chefredakteur stern), Giovanni di Lorenzo (Chefredakteur Die Zeit), Georg Löwisch (Chefredakteur taz), Marietta Slomka (ZDF “heute journal”). Erstmals werde auch jeweils ein Vertreter aus den vier Vorjurys Reportage, Investigation & Investigation / Lokal, Dokumentation sowie Web-Projekt in die Hauptjury berufen, heißt es. Zur Fotografie-Jury gehören acht Juroren: die Fotografinnen Esther Haase, Regina Schmeken und Donata Wenders, die Fotografen Christoph Bangert, Daniel Etter, Hans Hansen und Christian Irrgang sowie der Leiter der stern-Titelredaktion, Heico Forster.

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