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Sieg gegen Trump: CNN-Reporter Jim Acosta darf wieder ins Weiße Haus

Eklat bei Pressekonferenz: US-Präsident Trump und CNN-Reporter Jim Acosta leisten sich offenen Disput
Eklat bei Pressekonferenz: US-Präsident Trump und CNN-Reporter Jim Acosta leisten sich offenen Disput Screenshot: © Fox News / YouTube

Ein US-Gericht hat dem Antrag des Nachrichten-Senders CNN stattgegeben, dem Reporter Jim Acosta wieder Zutritt zum Weißen Haus zu gewähren. Acosta wurde nach einer Auseinandersetzung mit Donald Trump die Presseakkreditierung entzogen. CNN hatte daraufhin gegen das Weiße Haus geklagt und erhielt Unterstützung von anderen US-Medien.

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US-Bundesrichter Timothy Kelly teilte am Freitag mit, dass das Weiße Haus die Akkreditierung vorerst wiederherstellen müsse, berichtet unter anderem die New York Times. Damit gelang CNN ein erster Sieg im Konflikt mit der Trump-Regierung.

CNN hatte sich nach dem Rauswurf Acostas aus der Pressekonferenz auf die Rede- und Pressefreiheit berufen. Der Entzug der Akkreditierung verstoße damit gegen den ersten Verfassungszusatz, hieß es in dem Antrag. Durch die nun erwirkte einstweilige Verfügung müsse Acosta seinen Presseausweis für das Weiße Haus zurückerhalten. Die Klage hatten auch weitere US-Medien unterstützt, darunter der Trump-freundliche Sender Fox News.

Dem CNN-Reporter Acosta wurde vergangene Woche nach einer Pressekonferenz mit Trump die Akkreditierung entzogen, weil er sich weigerte, sein Mikrofon aus der Hand zu geben. Vorausgegangen war eine Auseinandersetzung mit Präsident Donald Trump nach den Kongress- und Senatswahlen in den USA.

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Als Begründung des Akkreditierungsentzuges nannte das Weiße Haus das “unangemessene” Verhalten des Reporters. Er solle zudem eine Praktikantin angefasst haben, die ihm das Mikrofon während der PK wegnehmen wollte. Trump und Acosta standen sich schon seit langem sehr kritisch gegenüber.

(rt)

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