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“Große Trauer” bei Ressort-Chef Blome: Politik-Experte und SPD-Intimus Rolf Kleine verlässt (wieder mal) Bild

Rolf Kleine begann 1994 bei der Bild-Zeitung und blieb – mit Unterbrechungen – bis 2018
Rolf Kleine begann 1994 bei der Bild-Zeitung und blieb – mit Unterbrechungen – bis 2018

Viele Journalisten begleiten den politischen Betrieb in Berlin über Jahrzehnte, nur wenige lernen dabei mal "die andere Seite" von innen kennen. Rolf Kleine hat bereits beides getan, bevor er 2014 zurück in die Politik-Redaktion von Bild wechselte. Jetzt kehrt das "Urgestein" dem Boulevardtitel erneut den Rücken, wie er heute bekannt gab. Wohin es den 57-Jährigen zieht, ist noch nicht bekannt.

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Nachdem Kleine sein Ausscheiden bei Bild am Donnerstag zunächst intern in einer Konferenz bekannt gab, machte Politik-Chef Nikolaus Blome die Personalie via Twitter öffentlich. Dabei beschrieb er den Abgang mit “großer Trauer”. Der Journalist kenne die Berliner Politik wie auch die SPD so gut “wie kaum ein zweiter”, fügte Blome hinzu.

Kleine hatte besonders die SPD über viele Jahre für die Bild-Zeitung betreut, war 2013 sogar aktiver Teil des politischen Betriebs. Damals wurde er Sprecher des Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück, kehrte nach dem verlorenen Wahlkampf wieder in die Bild-Redaktion zurück.

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Die Arbeit in der SPD war nicht die einzige außerhalb des Journalismus. Nachdem er Bild 2012 verlassen hatte, leitete er die Kommunikation wie auch die Hauptstadtrepräsentanz des Immobilienkonzerns Deutsche Annington.

Seine Karriere bei Bild begann er 1994 als Reporter in der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn, zwei Jahre später Chefreporter. 1999 folgte eine kurze Unterbrechung als stellvertretender Leiter des Hauptstadtbüros der Berliner Zeitung, nur ein Jahr später kehrte er aber als Leiter des Hauptstadtbüros zu Bild zurück. Seit der erneuten Rückkehr 2014 arbeitete er als Leitender Redakteur. Wohin es den 57-Jährigen nun ziehen wird, ist noch unklar.

 

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