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Doppelspitzen in Hamburg und Berlin: DuMont stellt regionale Geschäftsführungen neu auf

DuMont-Vorstandschef Christoph Bauer baut um
DuMont-Vorstandschef Christoph Bauer baut um

Die DuMont Mediengruppe richtet die Geschäftsführungen ihrer Verlage in Hamburg und Berlin neu aus. Nach Informationen von MEEDIA ernennt die Kölner Zeitungsgruppe Philipp Froben zum Co-Chef Hamburger Morgenpost, die seit Jahren Susan Molzow vorsteht. Auch der Berliner Verlag wird zukünftig wieder von einer Doppelspitze geführt.

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Nach MEEDIA-Infos wird in Berlin Tilo Schelsky die Geschäftsführung des Berliner Verlags erweitern. Schelsky ist Geschäftsführer der Mitteldeutschen Zeitung aus Halle. Er würde damit neben Geschäftsführer Jens Kauerauf die Geschicke des Berliner Zeitungshauses bestimmen. Im Gegensatz zur Mopo-Geschäftsführerin Molzow ist Kauerauf die Konstellation in einer Doppelspitze bereits gewohnt. Vor seiner alleinigen Zuständigkeit führte er den Berliner Verlag gemeinsam mit Michael Braun, der Anfang des Jahres zum dtv Verlag wechselte.

Der Umbau in Berlin und Hamburg ist allerdings nicht alles. Wie MEEDIA aus Unternehmenskreisen erfuhr, könnten weitere Führungsspitzen an anderen Zeitungsstandorten neu ausgerichtet werden – fraglich sind die Konstellationen in Halle und Köln. Nähere Einzelheiten hierzu könnten möglicherweise im Laufe des Tages bekannt gegeben werden. Eine Sprecherin der DuMont Mediengruppe wollte die Personalien auf Anfrage von MEEDIA nicht kommentieren.

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Fraglich ist, wie die Führungsstruktur der Zeitungsstandorte langfristig aussieht und ob DuMont-Konzernchef Christoph Bauer an allen Standorten die jetzigen Doppelspitzen beibehält. Zur DuMont Mediengruppe gehören die Hamburger Morgenpost und der Berliner Verlag sowie Kölner Stadt-Anzeiger, Kölnische Rundschau sowie der Express. Der Verlagsriese leidet mit seinen Zeitungen in Hamburg und Berlin unter Absatzproblemen. Vor allem in Hamburg verzeichnete die Hamburger Morgenpost zuletzt empfindliche Auflagenrückgänge. So hatte ein Relaunch nicht die gewünschten Effekte zur Folge, nachdem Chefredakteur Frank Niggemeier die traditionsreiche Boulevardzeitung zu einem Debatten- und Meinungsblatt formen wollte.

Am Donnerstag wurde zudem bekannt, dass DuMont auch in der Ausweisung der Online-Reichweiten Änderungen vorgenommen hat. Die Nachrichten-Marken von DuMont – Express, Hamburger Morgenpost, Kölner Stadt-Anzeiger, Mitteldeutsche Zeitung, Berliner Zeitung, Berliner Kurier und Kölnische Rundschau – tauchen künftig nicht mehr in der IVW-Statistik auf. Das Unternehmen hat sich dazu entschieden, die Visits und Page Impressions der sieben Einzelangebote nur noch gemeinsam unter dem Dach der Marke DuMont Newsnet auszuweisen.

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