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Einstiegs-Laptop wird deutlich teurer: Apple stellt auf Keynote neues MacBook Air mit Retina Display vor

Fast nicht wiederzuerkennen: das neue MacBook Air
Fast nicht wiederzuerkennen: das neue MacBook Air © Apple

Die Gerüchte haben nicht getrogen: Apple hat heute in New York auf seiner zweiten Keynote in sieben Wochen wie erwartet eine Generalüberholung seiner Mac- und iPad-Sparte vorgenommen. Vor allem das in die Jahre gekommene MacBook Air erhielt sein überfälliges Upgrade und kommt nun mit Retina Display und Touch ID – und Preisaufschlag um 23 Prozent daher. Ebenfalls neu in den Apple Stores pünktlich zur Weihnachtssaison: Neue Modelle des iPad Pro und sogar einen neuen Mac mini stellte Apple-Chef Tim Cook vor.

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So gut gelaunt hat man Tim Cook selten gesehen. Erstmals seit 2012 kehrte Apple wieder nach New York zurück, um eine Keynote zu präsentieren. In der Brooklyn Academy of Music war dem Apple-Chef der Feelgood-Auftritt gewiss, schließlich ging es in erster Linie um ein paar Hardware-Updates der Mac- und iPad-Sparte, die beim Kerngeschäft aber kaum den Unterschied machen.

Die beiden Konzernbereiche, die hinter dem iPhone die zweite und dritte Rolle spielten, sind längst von der boomenden Servicesparte überholt worden, aber selbst der vor allem von den Wearables geprägte Bereich “Other Products” dürfte dank Apple Watch und AirPods in den kommenden Jahren der Computer- und Tabletsparte den Rang ablaufen.

Nach zehn Jahren: Apple überholt endlich das MacBook Air grundlegend

Entsprechend stiefmütterlich hat Apple seine MacBook-Sparte in den vergangenen Jahren behandelt. Fast schien es, als würde Apple sein 2008 eingeführtes Laptop-Einstiegsmodell langsam auslaufen lassen, zu marginal erschienen die Upgrades in den vergangenen drei Jahren, die sich auf (leicht) verbesserte Prozessoren beschränkten (2017, 2015).

Nun hat Apple dem MacBook Air endlich das lang erwartete Redesign spendiert, das sich fast 1:1 am 2015 grundüberholten MacBook Pro orientiert – inklusive höher auflösendem Retina Display und Fingerabdrucksensor.

Neues MacBook Air ist 250 Euro teurer
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Gegenüber dem  Vorgängermodell ist das neue MacBook Air, das bereits nächsten Mittwoch in den Handel kommt, um 17 Prozent kleiner und mit 1,25 Kilo 10 Prozent leichter geworden, was Apples PR-Strategen schon von einer “Rückkehr der Leichtigkeit” sprechen lässt.

Die ist allerdings teuer bezahlt: Mit einem Startpreis von bereits 1350 Euro (128 GB Speicher) hat sich Apples Einstiegslaptop über Nacht mal eben um 250 Euro verteuert. Gerade die jüngere Kundschaft – Studenten, Schüler und Berufseinsteiger  –, bei denen das MacBook Air besonders beliebt war, dürfte angesichts der (wie bei den neuen iPhones) immer weiter angezogenen Preisschraube schlucken. (Das alte MacBook Air bietet Apple immerhin weiter für 1099 Euro an.)

Auch Mac mini und iPad Pro erneuert

Ebenfalls eine Auffrischung hat ein anderer, fast schon angestaubter Mac erhalten – der 2005 von Steve Jobs enthüllte Mac mini, der zuletzt vor mehr als vier Jahren eine Auffrischung erhalten hatte. Der Einstiegs-Mac, der im Schatten des iMac ein Nischendasein fristet und einen zusätzlichen Bildschirm benötigt, kommt in der redesignten Einstiegsversion mit 128 GB Speicher nun für 899 Euro mit 3,6 GHz-Quadcore-Prozessor daher, kann in der Maximalvariante aber sogar zum fast 5000 Euro teuren Nerdspielzeug mit 64 GB-Arbeitsspeicher erworben werden.

Bis ins Detail der  Gerüchte entsprach der Launch des neuen 2015 eingeführten Premium-Tablets iPad Pro, das wie die neuen iPhones mit deutlich verringerten Bildschirmrändern und erstmals ohne Home Button, dafür aber mit Face ID kommt. Die beiden neuen iPad Pro-Modelle  in 11 Zoll (bisher 10,5 Zoll) bzw. 12,9 Zoll, die ebenfalls ab nächsten Mittwoch erhältlich sind, starten bei stolzen 879 bzw. 1099 Euro.

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