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Cover-Check XL: Der stern punktet mit seinem Jubiläums-Heft, der Focus floppt mit der “Kunst, Nein zu sagen” und “schönen Zähnen”

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Der 70. Geburtstag hat dem stern einen guten Verkauf im Einzelhandel beschert: 163.741 griffen zu, mehr waren es im laufenden Jahr 2018 nur einmal. Eine Woche später ging es mit dem Doppel-Titel "Bushido gegen die Mafia" und "München - Wiesn, Luxus, Lässigkeit" aber unter das Normalniveau zurück. Für den Spiegel liefen die beiden neuesten Cover-Check-Wochen solide, der Focus floppte hingegen zweimal.

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Da der Cover-Check vor einer Woche ausgefallen ist, erscheint er diesmal in einer Doppel-Ausgabe. Allzu viele Cover-Checks wird es leider nicht mehr geben: Alle drei Magazine, Spiegel, stern und Focus, haben mitgeteilt, dass sie aus der Heftauflagen-Ausweisung der IVW aussteigen werden. Ein großer Rückschritt in Sachen Transparenz.

Für den stern lief es in Woche 39 mit dem Geburtstags-Heft recht gut: 163.741 Einzelverkäufe sind der zweitbeste Wert des laufenden Jahres. Nur Ausgabe 29 verkaufte sich in Supermärkten, Kiosken, Tankstellen, etc. noch einen Tick besser. Titelthema dort: die Ostsee. Mit Ausgabe 40 ging es dann eine Woche später unter das aktuelle Normalniveau zurück: auf 146.400 Einzelverkäufe. Der geteilte Titel mit den Themen “Bushido gegen die Mafia” und “München – Wiesn, Luxus, Lässigkeit” hat die potenziellen stern-Käufer offenbar nicht vom Hocker gerissen. Zum Vergleich: Der aktuelle 12-Monats-Durchschnitt des stern liegt bei 149.000 Einzelverkäufen, der 3-Monats-Durchschnitt bei 148.000. Insgesamt, also inklusive Abos, Lesezirkeln, Bordexemplaren und sonstigen Verkäufen erreichten die beiden Ausgaben 527.652 bzw. 508.671 Exemplare, darunter 22.277 bzw. 21.726 ePaper.

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Der Spiegel landete mit seiner Ausgabe 39/2018 etwas unter dem Durchschnitt, Heft 40 lief hingegen sehr solide. 181.371 griffen zur Nummer 39 mit “Du sollst nicht lügen – Der Papst und die katholische Kirche in ihrer größten Krise”, 189.072 eine Woche später zur Nummer 40 mit “Was kommt, wenn Merkel geht?” – einem Thema, das auch in dieser Woche, also einen Monat später, aktuell wäre. Der 12-Monats-Durchschnitt von 185.300 wurde einmal verfehlt und einmal übertroffen, der 3-Monats-Durchschnitt von 191.100 zweimal verfehlt. Der Gesamtverkauf der beiden Ausgaben lag bei 712.830 und 720.483 Exemplaren, darunter 79.814 und 78.360 ePaper.

Zweimal so richtig gefloppt ist der Focus: Die Hefte 39 und 40 landeten mit 49.313 und 49.596 Verkäufen im Einzelhandel beide unter der 50.000er-Marke. Angesichts eines 12-Monats-Durchschnitts von 64.500 und eines 3-Monats-Durchschnitts von 57.600 ein enttäuschendes Ergebnis. Passiert ist es mit den Titelthemen “Die Kunst, Nein zu sagen” und “Das Geheimnis schöner Zähne”. Auch hier der Blick auf den Gesamtverkauf: Der lag bei 405.584 und 404.874, darunter 39.340 und 39.287 ePaper.

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Alle Kommentare

  1. Ich lese den Focus gerade ein Jahr lang kostenlos. Ja sowas gibt es tatsächlich.
    Irgendwie muss die Auflagenzahl ja stabil gehalten werden.
    Aber im Vergleich zu früher, ich kann mich noch erinnern als der Focus als “Politmagazin” auf den Markt kam, reißt er mich nicht mehr vom Hocker.
    Dies liegt v.a. an oben genannten Titelthemen, wobei ich noch “Schlaf gut – Wann haben Sie das letzte Mal durchgeschlafen” (Ausgabe 44) und “Die beste Zeit – 70 ist das neue 50” (Ausgabe 42) aufführen will. Die Liste der Cover-Themen ließe sich beliebig fortsetzen…

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