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Relaunch: Facebook räumt seine Messenger-App auf und führt Dark Mode ein

Aus neun mach drei:  Die vierte Generation des Facebook Messengers
Aus neun mach drei: Die vierte Generation des Facebook Messengers © Facebook

Große Aufräumaktion bei Facebooks Messenger. Die beliebte Chat-App, die bereits von 1,3 Milliarden Menschen genutzt wird, erhält ein großes Redesign, das die Nutzung vereinfachen soll. Statt wie bisher neun soll die neue Version nur noch drei Menüpunkte aufweisen. Messenger-Chef Stan Chudnovsky, der das Redesign heute auf einem Presseevent präsentierte, erklärte am Rande, Facebook wolle seine zweitwichtigste App nicht sofort weiter monetarisieren, deutete aber an, dass das Design ein wichtiger Schritt auf dem Weg dahin sei.

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Die Auswahl ist verwirrend. Wer Facebooks Messenger auf dem Smartphone öffnet, war gleich mit neun Menüpunkten konfrontiert: Der Suche, den eingehenden Nachrichten, aktiven Messenger-Nutzern, Gruppen, Anrufen, Personen, der Kamera, Spielen und einem Feature namens ‘Entdecken’, das den meisten Nutzern bis heute ein Rätsel geblieben sein dürfte.

Zu viel, zu unübersichtlich, zu überflüssig: Das war der Eindruck des Facebook Messengers in der bisherigen Version. Entsprechend hat sich der nach Amazon und Alphabet drittwertvollste Internetkonzern der Welt zu einem dramatischen Redesign entschieden, das Messenger-Chef Stan Chudnovsky heute auf einer Presseveranstaltung vorstellte.

Die vierte Version des Messengers fällt vor allem durch eine große Aufräumaktion auf: Die neun Menüpunkte wurden auf drei reduziert – den Chatverläufen (Chats), eine Nutzerübersicht (inklusive Stories) und erneut dem Discovery-Feature, in das einige der vorherigen Untermenüpunkte gesteckt wurden (Spiele, Business).

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Neu ist zudem ein beliebtes Design-Feature, das Apple zuletzt bei seinem Desktop-Betriebssystem MacOS eingeführt hatte: den Dark Mode, durch den der Hintergrund schwarz eingefärbt wird.

Messenger-Chef Stan Chudnovsky erklärte auf dem Presseevent, er wolle aktuell keine Veränderungen an der Monetarisierungsstrategie vornehmen – bislang blendet Facebook Anzeigen zwischen den angezeigten Nachrichten auf der Startseite des Messengers ein –, deutete aber an, dass das Redesign künftig dabei helfen solle, Unternehmen an Facebook-Nutzer heranzuführen. Seit rund zweieinhalb Jahren bietet das weltgrößte Social Network Unternehmen die Möglichkeit, mit Nutzern im Messenger direkt zu kommunizieren.

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