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Der Traum vom Home Office: Mit diesen fünf Tipps klappt das Arbeiten in den eigenen vier Wänden

Auch beim Home Office gilt es einige Dinge zu beachten
Auch beim Home Office gilt es einige Dinge zu beachten

Das Home-Office gilt als Lösung für viele Probleme: Gut für die Work-Life-Balance, noch besser für die Konzentration und der Weg zur Arbeit lässt sich dadurch auch noch einsparen. Stimmt – dennoch sollten Heimarbeiter ein paar Regeln beachten.

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Von Lin Freitag

Das Mobiliar
Gerade wer regelmäßig von Zuhause arbeitet, sollte sich auch dementsprechend einrichten. Arbeiten Sie nur selten oder stundenweise von Zuhause, geht das auch vom Sofa oder Küchentisch aus. Doch sobald Sie regelmäßig oder den ganzen Tag im Home-Office arbeiten, sollte Ihr Büro auch so aussehen. Das heißt nicht, dass Sie gleich Tausende von Euros investieren müssen.

Aber: „Zur Grundausstattung gehören ein Tisch, ein Stuhl – und eine gute Beleuchtung“, sagt Eckart Maise, Chief Design Officer beim Schweizer Möbelhersteller Vitra. Der Stuhl sei dabei das wichtigste Möbelstück. Er sollte im besten Fall ergonomisch geformt sein und sich zudem in der Höhe verstellen lassen. Maise selbst hat sich in seinem Arbeitszimmer auch noch einen Tisch mit dieser Funktion gegönnt.

Wer abwechselnd sitzen und stehen kann, hilft nicht nur seinem Rücken, sondern auch der Konzentration. 

Die Farbe
Ein einfacher Weg zu mehr Effizienz im Home-Office ist die richtige Farbe an der Wand. Forscher der Hochschule für angewandte Kunst und Wissenschaft (HAWK) haben bereits 2016 in einer Studie herausgefunden, dass die richtige Farbwahl am Arbeitsplatz die Konzentration steigern kann. Dafür haben sie mehr als 3000 Probanden befragt. Demnach wirken sich Farben aus dem roten Spektrum besonders anregend aus – und sollten daher am besten in Konferenzräumen zum Einsatz kommen.

Im Home-Office hingegen steht die Konzentration im Vordergrund – und dafür eignen sich natürliche Sandfarben und Blau- sowie Grüntöne. Das bestätigt auch Markus Benz, Chef des Möbelherstellers Walter Knoll – und begeisterter Anhänger der Heimarbeit. „Die Einrichtung sollte funktional sein, aber auch das Auge erfreuen“, sagt er, „Deshalb dominieren kräftige Grün- und Blau-Töne in meinem Home-Office“.

Die Tür
Das Tückische an der Heimarbeit ist, dass auch dort überall Ablenkung lauert. Kinder kommen aus der Schule. Die Wäsche trocknet sich nicht von alleine. Das Abendessen will gekocht werden.

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Anders gesagt: „Das Home-Office verlangt uns Disziplin und Konzentrationsvermögen ab“, sagt Eckart Maise. Für ihn gehört eine Tür daher zum Home-Office dazu. Zum einen trennt sie Arbeiten vom Wohnen, Berufliches vom Privaten. Zum anderen bewahrt sie aber auch vor allzu großer Ablenkung. Wer keinen extra Raum zur Verfügung hat, kann mit einem Paravent oder Regal für ein wenig Abgrenzung sorgen.

Die Technik
Dass viele Menschen heute so problemlos von Zuhause arbeiten können, ist vor allem der Digitalisierung zu verdanken. Früher zeichnete sich der Arbeitsplatz durch die bereitgestellte Technik aus. Das Büro war dort, wo sich die Akten, Maschinen oder Computer befanden. Das ist heute anders. Da die meisten Akten längst digitalisiert sind und ein Laptop für die meisten Arbeitnehmer dazugehört, ist das Home-Office überhaupt erst möglich geworden.

Dennoch sollten Sie auch bei der technischen Ausstattung auf ein paar Punkte achten. Neben einer schnellen und zuverlässigen Internetverbindung bietet sich für viele auch ein zweiter Bildschirm an. So werden Augen und Nacken geschont. Und auch wenn alle das papierlose Büro beschwören: Vor allem wenn Sie wichtige Dokumente lesen oder verfassen müssen, macht es Sinn, die Papiere vor dem Versenden noch einmal ausgedruckt Korrektur zu lesen. Manche Fehler fallen auf dem Bildschirm einfach nicht auf.

Die Ordnung
Zugegeben – der folgende Tipp ist einer für echte Home-Office-Profis. Wer regelmäßig von Zuhause arbeitet, sollte sich noch ein paar Accessoires zum Aufräumen gönnen. Eine Pinnwand etwa, eignet sich zum Aufhängen von To-Do-Listen und Post-its für kluge Gedanken. Regale bieten Platz für Fachliteratur, Akten oder Entwürfe.

Dahinter steckt auch ein psychologischer Effekt: Denn wenn es ordentlich aussieht, hilft das bei der Konzentration. Es sei denn, man liebt das Chaos. So wie Star-Designer Werner Aisslinger, der sagt: „Wenn alles ein bisschen wild aussieht, kommen einem die besten Ideen“. Oder so. Am Ende ist das perfekte Home-Office eben doch so individuell wie seine Bewohner.

Der Artikel erschien zuerst bei der Wirtschaftswoche.

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