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ARD-Comeback für Jörg Kachelmann: Moderator kehrt 2019 mit MDR-Talk "Riverboat" zurück

Kim Fisher (links) und Jörg Kachelmann moderieren ab 2019 zusammen im MDR

Der Meteorologe und Moderator Jörg Kachelmann kehrt für die ARD ins Fernsehen zurück. Ab 2019 werden er und Kim Fisher die Gastgeber des wöchentlichen MDR-Talks „Riverboat“ sein. Das gab der Sender in einer Pressemitteilung bekannt. Für Kachelmann ist es das erste TV-Engagement nach seinem Freispruch. Das Format hatte der Schweizer bereits bis 2009 moderiert.

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„Jetzt wird alles gut! Isch gomm heeme“, so Kachelmann in der Mitteilung des Senders. „Nach so vielen Jahren ‚Riverboat‘, Wetterstationseinweihungen und Verwandtschaftsbesuchen in der Metropole Borna ist Sachsen seit jeher mein häufigster Aufenthaltsort außerhalb der Schweiz gewesen.“ Der 60-Jährige hatte die Talk-Sendung bereits mit Unterbrechungen von 1997 bis 2009 moderiert. Zehn Jahre später wird er nun gemeinsam mit Kim Fisher das alte Format aufleben lassen.
MDR-Programmdirektor Wolf-Dieter Jacobi äußerte sich wie folgt zur Neubesetzung: „Mit seiner unverblümten Art wird er ‚Riverboat‘ bereichern. Wir freuen uns sehr, ihn gemeinsam mit Kim Fisher als Gastgeber unserer Talkshow erneut mit an Bord zu haben.“ Ähnliche kommentierte Kollegin Kim Fisher die Entscheidung: „Ich freue mich auf Jörg Kachelmann und darauf, in neuen Zeiten an alte Erfolge anknüpfen zu können. Ich denke, es wird nicht weniger überraschend und spannend werden, wie damals, nur eben ein paar Jahre später…“
Seit fast zwei Jahren setzt der Sender auf wechselnde Moderatoren-Paare, dazu gehören neben Fisher auch Jörg Pilawa, Stephanie Stumph und Susan Link. Künftig nur auf ein festes Duo zu setzen, sei keine leichte Entscheidung, wird Jacobi zitiert. Nach den Vorwürfen der Vergewaltigung 2019 und dem Prozess, der zum Freispruch führte (MEEDIA berichtete), ist das Engagement ein erster Schritt für Kachelmann, seine TV-Karriere wieder in Schwung zu bringen. Der Talk läuft wöchentlich freitags 22 Uhr im MDR.
Kachelmann hatte nach seinem Freispruch die Verantwortlichen in der ARD immer wieder kritisiert, dass man ihn fallengelassen habe. Eine Einladung in eine SWR-Talkshow kommentierte er 2014 noch mit den Worten „Fuck the ARD“.
 

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