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Nach drei Jahrzehnten “Sportschau”: Moderator Gerhard Delling hört bei der ARD auf

Gerhard Delling hört bei der ARD auf
Gerhard Delling hört bei der ARD auf

Seit über drei Jahrzehnten moderiert er die "Sportschau" in der ARD, bald ist Schluss: Sportmoderator Gerhard Delling wird zum Ende der Fußballsaison im Mai aufhören. Ideen für danach hat er schon: Unter anderem denkt er über die Entwicklung einer Fußball-App nach – und will noch ein Buch schreiben.

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Die Bildzeitung berichtet zuerst über den Abgang der “Sportschau”-Legende: „Ich will nach den vielen Jahren jetzt Neues kennenlernen, will mich ausprobieren, will noch viel lernen“, sagte der 59-Jährige der Zeitung. Unter anderem denke der Sportmoderator über eine Fußball-App nach, die er an den Start bringen könnte. Digitale Inhalte würden ihn sehr reizen. „Und ich will noch ein Buch schreiben – vielleicht sogar einen Roman“, sagt Delling der Bild-Zeitung.

 

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Delling moderiert seit 1987 die “Sportschau” in der ARD und ist damit für viele Fußballfans ein bekanntes Gesicht. Wegen seines Fachwissens wird er in der Branche geschätzt. Insbesondere die “TV-Ehe” mit Ex-Nationalspieler Günter Netzer bei Spielen der DFB-Elf sind legendär. Zwölf Jahre lang standen die beiden gemeinsam vor der Kamera und erhielten im Jahr 2000 dafür den Grimme-Preis.

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Neben dem sportlichen Hintergrund war Delling auch als Moderator von anderen Sendungen im Öffentlich-Rechtlichen im Einsatz: 2002 war er fast ein Jahr lang das Gesicht des Medien-Magazins “Zapp” im NDR. Zudem war er drei Jahre Chefmoderator des ARD-Magazins “Wochenspiegel”.

(rt)

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Alle Kommentare

  1. “Unter anderem denkt er über die Entwicklung einer Fußball-App nach”

    Die App muss schon eine eigene KI haben und mit Blockchain arbeiten, sonst ist das nicht sexy genug.

    PS: Können Moderatoren bei der ARD eigentlich schon mit 59 abschlagsfrei in Rente gehen – oder war Delling die ganzen Jahre über scheinselbstständig?

  2. Schade – wieder wird ein erfahrener Kollege entsorgt, der sich auf dem Schirm mit seinen Kommentaren nicht in die Hosen macht. TV-Kommentatoren kann man beim Sport kaum noch ertragen, Patriotismus und Kritik bloß nicht, lieber mitfühlend mit den ausländischen Konkurrenten. Nur noch die Radioreporter bieten ehrliche Reportagen, die sich noch der Sprache der Fans/Bürger bedienen.
    Waldi, Wonti, Delling und Co. stecken dagegen die politisch, korrekten und angepassten Nachfolger wie Simon, Bartels oder die ZDF-Gruftis Rethy und Neumann heute noch in die Tasche und lassen sie uralt aussehen.
    Aber die öffentlich-rechtlichen Sportübertragungen (Fußball/Handball/Eishockey) gibt es bald nicht mehr. Spätestens dann muss wieder ein breiter Anlauf zur Abschaffung der Zwangsgebühren erfolgen.

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