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Apple kündigt nächste Keynote für 30. Oktober an – neue iPads, MacBooks und iMac im Fokus

CEO Tim Cook muss immer wieder beweisen, dass er die Erwartungen der Wall Street erfüllen kann © Apple
CEO Tim Cook muss immer wieder beweisen, dass er die Erwartungen der Wall Street erfüllen kann © Apple

Nach dem Apple-Event ist vor dem Apple-Event: Der Kultkonzern aus Cupertino hat gestern Einladungen für seine nächste Presseveranstaltung am 30. Oktober verschickt, die überraschend in New York stattfindet. Nachdem im September die neuen iPhones und die vierte Generation der Apple Watch vorgestellt wurden, dürfte der Fokus nun auf neuen iPad Pro-Modellen und einem überholten MacBook liegen.

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Es schien eng zu werden. Seit Tagen warteten Tech-Journalisten auf die Einladung zum nächsten Apple-Event, das eigentlich in der nächsten Woche erwartet worden war, doch es kam schlicht nichts aus Cupertino – bis gestern Abend.  Als wollte der wertvollste Konzern der Welt das vermeintliche Versäumnis wiedergutmachen, versandte Apple an ausgesuchte Medien individuell gestaltete Einladungen, die aussahen, als habe der Tech-Pionier intern einen Wettbewerb für das kreativste Redesign seines Logos veranstaltet. Dazu gab es den Hinweis “There’s more in the Making” (zu deutsch: “Es ist mehr in der Mache”).

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Ein Twitter-Nutzer wollte am Ende 86 verschiedene Logos gezählt haben. Was es mit der künstlerischen Anspielung auf sich haben könnte, scheint fürs Erste unklar. Fest stehen zumindest Ort und Zeit: Am 30. Oktober, übernächsten Dienstag also, lädt Apple Journalisten überraschend nach Brooklyn, New York, ein, um dort eine Presseveranstaltung um 10 Uhr Ortszeit (16 Uhr deutscher Zeit) abzuhalten. Normalerweise hält der Tech-Gigant seine Keynotes auf dem heimischen Campus in Cupertino oder im kalifornischen Umland ab.

Neue iPad Pro-Modelle wahrscheinlich

Wahrscheinlich erscheint, dass Apple neue iPads vorstellen dürfte – und zwar Nachfolger zum 2015 gelaunchten Premium-Modell iPad Pro. Und das in zwei Versionen, wie das Apple-Blog 9to5Mac spekuliert: Einer Einsteigerversion mit 11 Zoll Display statt wie bisher 10,5 Zoll und einer überholten Maxi-Version mit 12,9 Zoll Bildschirm. Auch eine neue Version seines digitalen Stifts Pencil liegt gerüchteweise im Bereich des Möglichen.  

Mindestens ebenso so große Hoffnungen dürften sich Apple-Fans bei der zuletzt weitgehend vernachlässigten Produktkategorie der MacBooks machen. Das Warten auf neue MacBooks gleicht schließlich einer halben Ewigkeit: Dreieinhalb Jahre ist es bereits her, dass Apple mit dem 12 Zoll großen MacBook sein mutmaßliches Zukunftsmodell vorgestellt hatte, das weniger als 1 Kilo wiegt, nur noch mit einem Anschluss (USB-Type-C)  daherkommt, dafür aber mit einem Startpreis von 1499 Euro so viel kostet wie ein Highend-Modell. Nennenswerte Updates ließen indes Jahr für Jahr auf sich warten.

Bringt Apple endlich ein Update zum MacBook auf den Markt?

Ebenfalls in Wartestellung befindet sich Apple mit seinem mit Abstand erschwinglichsten Laptop: Das inzwischen vor mehr als zehn Jahren vorgestellte MacBook Air, das bis heute als eine der größten Innovationen in der 42-jährigen Historie des Tech-Pioniers gilt. Fast schien es, als würde Apple sein Einstiegsmodell langsam auslaufen lassen, zu marginal erschienen die Upgrades in den vergangenen drei Jahren, die sich auf (leicht) verbesserte Prozessoren beschränkten (2015, 2017).

Der gut vernetzte Tech-Analyst Ming-Chi Kuo hatte bereits zu Jahresbeginn prognostiziert, dass das MacBook Air nach Jahren in 2018 erneuert werden dürfte. Erstmals soll das Einsteigermodell mit einem Retina Display ausgestattet werden und weiterhin mit einer Bildschirmdiagonale von 13 Zoll, aber dünneren Rändern angeboten werden. Ob das MacBook Air in der Neuausführung mit dem MacBook verschmilzt, ist unter Branchenexperten weiter umstritten. Ebenfalls ein Update könnte Apples Desktop-Computer iMac erfahren.

Fraglich erscheint dagegen, ob Apple sein Versprechen einlöst und die Ladematte AirPower noch in diesem Jahr auf den Markt bringt – zuletzt waren Hinweise von Apples Webseite zum angekündigte Accessoire wieder verschwunden. In zehn Tagen können Apple-Fans nun ihre Weihnachtseinkäufe planen.

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