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Cover-Check: Blasse Kiosk-Zahlen für den Seehofer-Spiegel und den Hirschhausen-stern

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Die Woche 38 war für die drei Wochenmagazine Spiegel, stern und Focus keine sonderlich gute. Alle drei lagen im Einzelverkauf unter ihrem 12-Monats-Durchschnitt, nur der Focus kletterte leicht über seinen 3-Monats-Durchschnitt. Am deutlichsten unter dem Normalniveau blieb Der Spiegel mit seinem Horst-Seehofer-Titel "Der Gefährder".

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181.686 griffen in Supermärkten, Kiosken, Tankstellen und bei anderen Pressehändlern laut IVW zum Spiegel 38/2018. Die Titelgeschichte zum Thema “Wie Horst Seehofer persönliche Krisen zu Regierungskrisen macht” war damit nicht sonderlich verkaufsfördernd. Zum Vergleich: Der 12-Monats-Durchschnitt des Magazins liegt derzeit bei 185.700 Einzelverkäufen, der 3-Monats-Durchschnitt bei 189.800. Und: Die 181.686 Exemplare sind der schwächste Wert für den Spiegel seit 12 Wochen. Insgesamt, also inklusive Abos, Lesezirkeln, Bordexemplaren und sonstigen Verkäufen, erreichte die Nummer 38 einen Verkauf von 712.576 Exemplaren, darunter die weiter klar ansteigende Zahl von 79.350 ePaper und Spiegel-Plus-Kunden.

 

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Der stern kam mit seiner Ausgabe 38/2018 unterdessen auf einen Einzelverkauf von 144.743 Exemplaren und lag damit ebenfalls unter seinem Normalniveau der jüngsten 12 Monate (148.900) bzw. drei Monate (145.800). In diesem Fall konnte also auch der beliebte Eckart von Hirschhausen als doppelter Cover-Held zum Thema Altern nichts ausrichten. “Das Beste kommt noch! Neue Studien zum Glück: Dr. Eckart von Hirschhausen erklärt, warum die zweite Lebenshälfte schöner und erfüllender ist, als wir bisher dachten” war kein Kiosk-Hit. Insgesamt fand der stern mit seiner Nummer 38 genau 508.614 Käufer, inklusive 22.198 ePaper-Abnehmer.

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Immerhin über seinen 3-Monats-Durchschnitt sprang der Focus mit dem Titelthema “Unser täglich Gift – Welche gefährlichen Stoffe und belasten. Und wie wir uns vor ihnen schützen können”. 62.520 griffen im Einzelhandel zu, mehr als in den jüngsten drei Monaten (59.000). Der 12-Monats-Durchschnitt von derzeit 64.700 wurde aber auch hier verfehlt. Der Blick auf den Gesamtverkauf ergibt eine Zahl von 417.900 Exemplaren, davon 38.853 ePaper.

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