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Fast 8 Mio. Zuschauer, deutlicher Tagessieg bei Jung und Alt: grandiose Free-TV-Premiere für “Babylon Berlin”

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Auftakt nach Maß für die ARD: Obwohl die Serie "Babylon Berlin" vor fast einem Jahr schon bei Sky zu sehen war, sahen die ersten drei Folgen bei der Free-TV-Premiere im Ersten 7,83 Mio. Leute, der Marktanteil lag bei herausragenden 24,5%. Auch bei den 14- bis 49-Jährigen lief "Babylon Berlin" super, gewann mit 2,28 Mio. Sehern und 21,2% wie im Gesamtpublikum den Sonntag.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Sonntag wissen müssen:

1. “Babylon Berlin” startet mit grandiosen Zahlen

Dass die Free-TV-Premiere von “Babylon Berlin” auf dem “Tatort”-Sendeplatz nicht komplett durchfallen würde, war wohl jedem klar. Dass bis 22.30 Uhr im Durchschnitt aber fast 8 Mio. Leute zusehen würden, haben viele im Vorfeld bezweifelt. “Babylon Berlin” lief schließlich vor fast einem Jahr bereits bei Sky und ist auch kein leichtes Fernsehen, dass man nebenbei schauen kann wie womöglich manchen Sonntags-Krimi. 7,83 Mio. sahen also die ersten drei Folgen der Serie, darunter 2,28 Mio. 14- bis 49-Jährige. Die Marktanteile lagen bei grandiosen 24,5% und 21,2%, in beiden Zuschauergruppen gewann die Serie souverän den Tag. Aus dem Nischen-Erfolg – bei Sky sahen die Premiere im linearen Fernsehen damals inklusive zweiter Ausstrahlung und Streamings 346.000 Menschen – scheint also ein Mainstream-Hit zu werden. Wie groß dabei der Faktor des populären Sonntagabend-Sendeplatzes war, wird sich Ende der Woche zeigen; die Folgen 4 bis 6 laufen am Donnerstagabend.

2. “Inga Lindström” holt über 5 Mio. Zuschauer, Begleit-Doku zu “Babylon Berlin” ebenfalls erfolgreich

Der schärfste Konkurrent von “Babylon Berlin” lief um 20.15 Uhr im ZDF: 5,10 Mio. entschieden sich für die Premiere von “Inga Lindström: Die andere Tochter”, der Marktanteil lag bei tollen 15,2%. Zwischen das 20.15-Uhr-Duo schob sich noch die 20-Uhr-“Tagesschau” des Ersten mit 7,02 Mio. Sehern und 22,6%, auf Platz 4 folgt die “Babylon Berlin”-Begleit-Doku “1929 – Das Jahr Babylon” mit 4,09 Mio. Zuschauern und einem ebenfalls grandiosen Marktanteil von 19,1%. Das stärkste Programm der Privatsender hieß am Sonntag “Vermisst”: 4,03 Mio. (14,9%) sahen am RTL-Vorabend zu. Um 20.15 Uhr lag ebenfalls RTL vorn: mit “Mechanic: Resurrection” und Werten von 3,40 Mio. bzw. 10,4%.

3. Deutlicher Rückstand für RTL & Co. bei den 14- bis 49-Jährigen

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Auch in der jungen Zielgruppe gewann “Babylon Berlin” sehr souverän den Sonntag: Die 2,28 Mio. 14- bis 49-Jährigen entsprachen einem Marktanteil von 21,2% und einem Vorsprung von 860.000 auf die Nummer 2 des 20.15-Uhr-Sendeplatzes. Die hieß “Mechanic: Resurrection” und erzielte bei RTL mit 1,42 Mio. jungen Zuschauern 13,0%. Direkt dahinter folgt Sat.1 mit Fack ju Göhte”: Die erneute Wiederholung der Komödie war noch für 1,32 Mio. und 12,6% gut – für Sat.1-Verhältnisse schöne Zahlen. Zu oft wiederholt wurde hingegen offenbar “Star Wars”: Für “Eine neue Hoffnung” interessierten sich bei ProSieben diesmal nur noch 810.000 14- bis 49-Jährige (7,9%).

4. Vox erfolgreich mit “Grill den Profi”

Auch wenn der Sommer vorbei ist, punktete Vox am Sonntagabend mit einem “Sommer-Special” von “Grill den Profi”, in dem der frühere “Grill den Henssler”-Mann Steffen Henssler wieder dabei war. Immerhin 730.000 14- bis 49-Jährige entschieden sich gegen die starken Serien und Filme der größeren Sender und für “Grill den Profi”, der Marktanteil lag über die mehr als drei Stunden hinweg damit bei tollen 8,0%. RTL II erreichte mit “Breaking Dawn – Biss zum Ende der Nacht” unterdessen 600.000 14- bis 49-Jährige und gute 5,6%, kabel eins blieb mit “Abenteuer Leben Spezial – Weltreise zu unseren Lieblingsgeschichten” hingegen bei 340.000 und 3,2% hängen.

5. ProSieben Maxx holt dank NFL 3% Tages-Marktanteil, zdf_neo lockt Krimifans mit “Marie Brand”

Zu den Gewinnern des Sonntagabends zählte auch ProSieben Maxx: Vor allem dank der NFL-Übertragungen erzielte der Sender einen Tages-Marktanteil von 3,0% bei den 14- bis 49-Jährigen, normal waren in den jüngsten 12 Monaten 1,5%. Bis zu 500.000 14- bis 49-Jährige sahen zu, das entsprach um 22.30 Uhr zwischen den beiden Spielen sogar 6,0%. Die vier Viertel des Miami-New-England-Spiels erreichten vorher zwischen 3,5% und 4,8%, die Partie San Francisco vs. Los Angeles startete um 22.40 Uhr mit 5,0%. Im Gesamtpublikum unbedingt noch erwähnenswert: die 1,54 Mio. und 1,15 Mio. “Marie Brand”-Seher, die zdf_neo um 20.15 Uhr und um 21.45 Uhr jeweils 4,6% bescherten, sowie die 980.000, die die “Schlager, die Sie kennen sollten” um 20.15 Uhr im NDR Fernsehen auf 2,9% hievten.

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Alle Kommentare

  1. Echt jetzt? Ihr jubelt wegen knapp 8 Millionen. Bei DEM Budget… Ich glaub es nicht. Für wen jubelt Ihr? Würde mich echt interessieren. Ich sehe, dass so viele wie beim Herzkino schon lange nicht mehr zugeschaut haben… könnte heissen, dass die Frauen das nicht so doll fanden… am Ende bekam eine SIE die Syphilis… nicht irgendeiner der unfassbar vielen Kerle gell… Was hat denn wohl den drei Regie-Herren so gut gefallen an dem Job, aus 1929 zu erzählen? Die vielen Männer-Rollen? Der Porno-Ring und damit die geilsten Szenen und die dreckigsten Frauen-Rollen.. Passt gut zum “Bordell Europas”. Gut gemachte Serie, hyper hyper? Viele Preise? So what.. die gibts inflationär.. hatte soeben eine Journalistin festgestellt und den Preis der IngDiba nicht genommen.. Was soll uns dieser irre Jubel also sagen? Wenn ich “The marvellous Mrs. Maisel” im ähnlichen Jahrhundert dagegenstelle, dann zeigt diese Serie so viel besser, wie “man” einen Mega-Erfolg mit durchgängigem Mehrwert macht. Babylon? In Berlin 1929… kann mir gestohlen bleiben. Den Dreck haben wir – bis auf die Frauenrollen – längst überwunden. Folgt “Das Boot”.. mit ähnlich Uralt-Rollenbildern.. und wieder lauter Männer… Wer hat das gemacht? Männer oder?

    1. Wenn Sie Thema und dargestelltes Milieu nicht interessieren, müssen Sie es sich ja nicht anschauen.

      Hätte der Mann nach Drehbuch die Syphilis gehabt, hätten Sie halt über das Zukurzkommen des Leids der Frauen genölt.

      Wenn Frauen früher nicht in bestimmten Rollen und Positionen waren, ist es albern Historienfilme dafür verantwortlich zu machen.

      Keine Osterfilme mehr, weil da immer ein Kerl am Kreuz hängt?

      Keinen Hitlerfilm mehr, weil es da nur Blondi gab?

      Wenn U-Boot-Film, dann nur “Unternehmen Petticoat”? Wobei auch hier: viele Frauen, aber falsche Rollenbilder.

      1. Ich verbitte mir Ihren Ratschlag. ich zahle Gebühren wie Sie auch. Und deshalb erlaube ich mir, Babylon Berlin echt Sche*sse zu finden. Von wegen Frauen hatten damals keine anderen Rollen. Wir kennen alle die schönen, freien 20er Jahre. Aber DIE hat in diesem Babylon keiner zeigen wollen. Im übrigen schreiben Sie so schlechtes Deutsch mit so unsinnigen Zusammenhängen, dass man gar nicht antworten sollte. Schauen Sie sich den Dreck doch an… Frau wischt sich Arsch und Vagina mit einem Putzlappen ab… als der Kerl nicht will, nimmt sie den Lappen und putzt die Küche ab. Die dreckigsten Rollen sind den Frauen zugeordnet in diesem Männer-Babylon. Ekelerregend – jedenfalls für mich! Und der Quotenverlauf zeigt viele Verluste. Egal… sollen die Leute sich das anschauen aber ob diese Quoten diese Millonenbeträge rechtfertigen, wage ich ernsthaft zu bezweifeln.

  2. Die ARD hat schon im Vorfeld durchsickern lassen, dass alles unter 8-12 Mio Zuschauern einen Flop bedeutet. Nun dieses Jubeln ?

    Braun/Weiße Ausstattungsorgie á la “Ben Hur” zieht eben nimmer mehr.

  3. Ich finde auch, zum Beispiel „stark“ statt „grandios“ hätte es auch getan – schlecht sind die Quoten ja nun auch nicht.

    Auf jeden Fall ist im ersten Absatz noch ein „s“ zu viel bei „leichtes Fernsehen, …“.

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