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Nach miesen Kritiken und Facebook-Rant gegen Spiegel Online: Til Schweigers “Klassentreffen 1.0” startet erfolgreich

Samuel Finzl, Til Schweiger und Milan Peschel (v.l.n.r.) in “Klassentreffen 1.0”
Samuel Finzl, Til Schweiger und Milan Peschel (v.l.n.r.) in "Klassentreffen 1.0"

Rund 200.000 Besucher verzeichnete der neue Til-Schweiger-Film "Klassentreffen 1.0 - Die unglaubliche Reise der Silberrücken" am Wochenende in den deutschen Kinos. Von Schweigers fünf vorigen Regiearbeiten erging es nur zwei beim Start besser. Eine Genugtuung für den Filmemacher und Schauspieler, der zuvor erneut dünnhäutig auf schlechte Kritiken reagiert hatte.

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Mit vergangenen Megahits wie “Zweiohrküken”, “Kokowääh” oder “Honig im Kopf” konnte Til Schweigers neueste Komödie bei der Premiere nicht mithalten. Die drei genannten Filme lockten damals an ihrem ersten Wochenende 678.000 bis 864.000 Leute in die Kinos, “Klassentreffen 1.0” nun also rund 200.000. Dennoch: Schlecht ist das Start-Ergebnis nicht, drei von fünf Filmen, bei denen Til Schweiger seit 2012 Regie führte, starteten schlechter: “Schutzengel”, Animationsfilm “Keinohrhase und Zweiohrküken” und “Conni & Co. 2”.

Ob sich “Klassentreffen 1.0” noch zum Dauerbrenner entwickelt und vielleicht sogar ein Millionenpublikum erreicht, erscheint zwar unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen. Der Regisseur und Hauptdarsteller hat sich bis Montagmittag noch nicht auf Facebook geäußert, ob er zufrieden mit dem Start ist. Insbesondere, weil es sich um den Start einer Trilogie handelt.

Unzufrieden ist er auf jeden Fall mit einigen Kritiken. So überzog er in dem sozialen Netzwerk am Freitag Spiegel-Online-Kritikerin Anja Rützel mit Häme. Sie hatte über den Film u.a. geschrieben: “Nach zwei Stunden, in denen kein billiger Witz liegen gelassen wurde, bleibt am Ende als größte Enttäuschung eigentlich nur, dass sich niemand auch noch saftig in die Hosen gemacht hat.” Schweigers Reaktion:

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Rützels Kritik war aber längst nicht der einzige Verriss. Die meisten anderen Kritiken gehen in eine ähnliche Richtung. So schreibt cinema: “Wer Hämorrhoidenwitze (‘Das ist hier ’ne After-Show-Party!’) und geschwollene Testikel in Großaufnahme mag, kommt auch auf seine Kosten. Alle anderen blicken peinlich berührt auf unlustige Sackrasierszenen und viel zu lange Ecstasy-Gags. ‘Klassentreffen’ ist als Trilogie angelegt. Da ist noch viel Luft nach oben.” Und bei Filmstarts.de ist zu lesen: “‘Klassentreffen 1.0’ ist eine Ansammlung von platten Witzen über Sackhaare und Hämorrhoiden, herablassenden Gags über Frauen, Schwule und Fettleibige sowie schlecht getimtem Haudrauf-Slapstick – und schon nächstes Jahr kommt dann der zweite Teil.” “Herrlich albern” fand den Film hingegen Michael Bröcker, Chefredakteur der Rheinischen Post: “Ein zweistündiger Kinoabend, der im besten Sinne des Wortes Unterhaltung bietet. Und zwar pur. Keine Längen, keine Langeweile. Und der Film ist nicht nur etwas für Männer.”

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Alle Kommentare

  1. Metacritic und Imdb helfen weiter. Im Allgemeinen ist es so, dass 100te Bewertungen von ganz normalen Menschen besser sind als die eines bezahlten “Kritiker”.

    Auf Metacritic sieht man auch wunderbar, welches Budget der Film hatte, um Kritiker wohlgesonnen zu stimmen (siehe Star Wars, TLJ).
    Für Klassentreffen 1.0 sieht es, momentan jedenfalls, nicht sogut außerhalb Tills Welt aus.

  2. Wieso wusste ich schon vorher, dass Til sicher wieder über jede Kritik, die nicht seiner Meinung entspricht, total und öffentlich erregen würde… Und dann sitzt er in einer Talkshow und erzählt was von “Liebe verteilen” sei das wichtigste auf der Welt….

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