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Neuer “Freelancer-Kompass” zeigt: So viel verdienen IT-Freiberufler im Durchschnitt

Jobs verändern sich in den nächsten 15 Jahren
Jobs verändern sich in den nächsten 15 Jahren

Wie gut verdienen Freelancer? Dieser Frage widmet sich jährlich der Freelancer-Kompass von der Projektplattform Freelancermap.de. Erstmals durchbricht der durchschnittliche Stundenlohn für Freiberufler demnach die 90 Euro Marke. Allerdings hängt es stark davon ab, in welchem Fachgebiet der Freelancer arbeitet – und in welchem Bundesland er wohnt.

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91,05 Euro verdienen IT-Freelancer im Durchschnitt. Das sind 3,69 Euro mehr als im vergangenen Jahr. Thomas Maas, der CEO von freelancermap, sieht darin eine positive Entwicklung. Lediglich ein Prozent aller Freelancer würden überhaupt wieder zurück in die Festanstellung wollen. Neun von zehn erwarten in Zukunft eine gleichbleibende oder sogar bessere Auftragslage. „Begünstigt durch den Fachkräftemangel und den ‚war for talents‘ werden Freiberufler mehr denn je eine Option für Unternehmen“, sagt Maas.

Jedoch hängt der Stundensatz laut Studie stark von dem Fachbereich ab, in dem der Freelancer arbeitet. Freelancer mit Fokus auf die Software-Firma SAP verdienen mit durchschnittlich 110 Euro am meisten. Danach folgen Experten in Beratung & Management (105 Euro). Die geringsten Stundensätze werden im Bereich Grafik, Content und Medien erzielt, im Schnitt 62 Euro. Wer in der IT-Infrastruktur, der Entwicklung oder dem Ingenieurwesen arbeitet, verdient laut der Umfrage zwischen 76 und 88 Euro.

Der insgesamt gestiegene Stundensatz schlägt sich in den Gewinnen der Freelancer nieder. Deren Anteil mit einem Bruttogewinn über 50.000 im Jahr ist im Vergleich von 2015 und 2017 um fünf Prozentpunkte gestiegen, während die Anzahl der Leute, die darunter verdienen, gesunken ist. Daher ist es wenig verwunderlich, dass die Mehrzahl der Freelancer mit ihrem Einkommen zufrieden sind (71 Prozent). Im Bereich der Grafik, Content und Medien sehen jedoch nur 32 Prozent ihr Einkommen als ausreichend.

Im Saarland bekommen die Freelancer am meisten Geld pro Stunde: 101 Euro sind es im Schnitt. Schleswig-Holstein und Hessen kommen annähernd an diesen Wert heran. In Sachsen, dem Schlusslicht der Liste, verdienen Freelancer hingegen knapp 69 Euro. Auch einen Unterschied im Geschlecht gibt es: Frauen verdienen demnach noch immer sieben bis acht euro weniger als die männlichen Freelancer.

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An der Studie haben 1.092 Freiberufler teilgenommen. Sie zählt damit zu den größten im deutschsprachigen Raum.

(rt)

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