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Last Minute-Gerüchte: Launcht Apple das iPhone Xc – und werden die iPhone X-Nachfolger günstiger?

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12. September 2018: Endlich ist es so weit. Heute um 19 Uhr deutscher Zeit hält Apple seine nächste Keynote auf dem Firmencampus in Cupertino ab. Im Zentrum der Keynote dürfte erwartungsgemäß das mit Abstand wichtigste Produkt in der Konzerngeschichte stehen – das iPhone. Dass Apple gleich drei Nachfolger zum iPhone X enthüllen dürfte, ist Konsens – diskutiert wird im Grunde nur noch, wie die Modelle heißen und wie teuer sie sind. Der lettische Leaker Ben Geskin überrascht unmittelbar vor der Keynote mit einer neuen Enthüllung.

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Der Tag X ist da: Auf den Tag genau ein Jahr nach der letzten iPhone-Keynote enthüllt Apple heute im Steve Jobs Theater wieder neue Modelle seines Kultsmartphones.

Seit Jahresbeginn spekulieren Analysten in immer neuen Kurzstudien darauf, dass Apple im Herbst gleich drei Modelle des Kultsmartphones launchen dürfte – zwei direkte iPhone-X-Nachfolger mit OLED-Display und ein neues LCD-Modell im Look des iPhone X, das allerdings in einer Bildschirmgröße von 6,1 Zoll ausgeliefert wird.

Nach übereinstimmenden Presseberichten, Leaks und Analysteneinschätzungen sind die drei optisch ähnlichen Modelle als iPhone X-Nachfolger Konsens – allenfalls über mögliche Farben, den Auslieferungstermin beim 6,1 Zoll großen Modell und die Namensgebung wird noch spekuliert.

Warten auf das iPhone Xs

In der vorvergangenen Woche will das Apple-Blog 9to5Mac Leaks zu Gesicht bekommen haben, denen zufolge Apple das OLED-Nachfolgemodell zum iPhone X als iPhone Xs launchen dürfte. Doch wie heißen die mutmaßlich anderen beiden neuen iPhones: iPhone Xs Plus und iPhone Xs SE?

9to5Mac legte vergangene Woche mit weiteren Erkenntnissen nach. So berichtet das Apple-Blog, dass der iKonzern beim 6,5 Zoll großen Modell auf den Zusatz ‘Plus’ verzichten und eine neue Namensgebung einführen würde – ‘Max’ für Maximum. Das neue Highend-Modell würde demnach iPhone Xs Max heißen.

iPhone Xr oder iPhone Xc?

Das bestätigte vorgestern auch der Finanzinformationsdienst Bloomberg in einem neuen Bericht von Techreporter Mark Gurman, der zuvor das Blog 9to5Mac betrieben hatte und als entsprechend gut vernetzt gilt.

Gurman bringt unterdessen für das 6,1 Zoll große Modell einen neuen Namen ins Spiel: So will der erst 24-Jährige erfahren haben, dass das Mittelpreis-Modell im Look des iPhone X als iPhone Xr in den Handel kommt. Wofür das ‘Xr’ stehen soll, verrät Bloomberg indes nicht.

Wird das 6,1 Zoll-iPhone zum modernen iPhone 5c?
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Doch es könnte auch anders kommen. Der lettische Leaker Ben Geskin, der vor iPhone-Launches immer wieder durch Render-Grafiken aufgefallen ist, die den neusten Spekulationen nachempfunden waren, postete in den vergangenen Tagen Dummy-Modelle des 6,1 Zoll großen LCD-iPhones, das nach seinen Informationen iPhone Xc heißen soll.

Der Zusatz ‘c’ für Colour (deutsch: Farbe) erscheint durchaus logisch, bezieht er sich doch auf die mögliche poppige Farbauswahl des LCD-iPhones. Gleichzeitig würde Apple mit dem Namen eine Anleihe an das einst schwer gefloppte iPhone 5c machen, das Apple 2013 mit einer Plastikrückseite (Designchef Jony Ive: “wunderschönes, kompromissloses Plastik”) in Rot, Grün, Gelb, Blau und Weiß angeboten hatte. Ben Geskin postete gestern SIM-Karten-Slots in Spacegrau, Silber, aber auch in Rot, Blau und Braun.

Wie teuer werden die neuen iPhones?

Bleibt am Ende noch die Frage nach dem Preis. Der notorisch gut unterrichtete TF Securities-Analyst Ming-Chi Kuo hatte bereits vor Monaten prognostiziert, dass Apple das LCD-iPhone im X-Look mit einem Preis von nur 600 bis 700 Dollar aggressiv als neues Mittelpreis-iPhone auf den Markt bringen und auch die direkten iPhone X-Nachfolger bis zu 100 Dollar günstiger positionieren könnte.

CNBCs Techreporter Steve Kovach stützt Kuos Prognose mit der Last-Minute-Einschätzung, dass Apple in diesem Jahr durch die drei Modelle mehr Preis-Flexibillität besäße. Nachdem der Tech-Gigant im vergangenen Jahr durch das 1000 Dollar teure iPhone X maßgeblich seine Gewinnmarge verbessern konnte, kann es sich Apple nun erlauben, an der Preisschraube nach unten zu drehen und so Marktanteile mit einem 100 Dollar günstigeren iPhone Xs zu gewinnen, glaubt Kovach.

Wird der iPhone X-Nachfolger günstiger?

Preise von 1000 Dollar und mehr kann Apple nämlich weiter mit der 6,5 Zoll großen Maxi-Version kassieren, mutmaßt der CNBC-Techreporter. Mit dem iPhone Xc / Xr, das nach überstimmenden Schätzungen zum bestverkauften Modell werden dürfte, greift Apple unterdessen nach dem Massenmarkt.

Anderer Meinung ist dagegen die Bank of America (BoA): So prognostizierte BoA-Analyst Wamsi Mohan vergangene Woche in einer Kurzstudie, die dem Finanzsender CNBC vorliegt, dass Apple das 6,1 Zoll große LCD-Modell tatsächlich ab 799 Dollar und damit 100 Dollar über dem iPhone 8 bepreisen dürfte. Die iPhone X-Nachfolger würden bei 999 Dollar (iPhone Xs) bzw. 1049 Dollar (iPhone Xs Max) beginnen. In wenigen Stunden herrscht endlich Gewissheit.

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