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“Fucking Asshole” – Tesla-Chef Elon Musk rastet wegen Taucher-Streit gegenüber Buzzfeed-Reporter komplett aus

Unter Dauerdruck: Tesla-CEO Elon Musk
Unter Dauerdruck: Tesla-CEO Elon Musk

Für Tesla-Chef Elon Musk hat das gut ausgegangene Drama rund um die jugendliche Fußball-Mannschaft, die in einer Höhle in Thailand vom Wasser eingeschlossen war, ein Nachspiel. Musk stritt sich danach öffentlich mit dem britischen Rettungstaucher Vern Unsworth über den von Musk vorgeschlagenen Einsatz eines Mini-U-Boots. Nun hat Buzzfeed Mails von Musk mit ungeheuerlichen Aussagen veröffentlicht.

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Zum Hintergrund: Elon Musk hatte während der damaligen Rettungsaktion verkündet, mit einem Mini-U-Boot die eingeschlossenen Jugendlichen retten zu wollen. Taucher Unsworth hatte dies später als “PR-Stunt” bezeichnet. Das U-Boot von Musk war nach Ansicht von Unsworth untauglich für eine Rettungsaktion. Der Taucher sagte zu CNN, Musk könne “sich sein U-Boot dahin schieben, wo es weh tut.” Der Tesla-Chef beschimpfte den Taucher daraufhin via Twitter als “pädophil”, die entsprechenden Tweets löschte er wieder. Unsworth deutet an, wegen der Tweets juristisch gegen Musk vorgehen zu wollen.

Nun kam es in der Frage, ob es mittlerweile eine rechtliche Auseinandersetzung gibt, zu einem haarsträubenden Mail-Wechsel zwischen Musk und dem Buzzfeed-Reporter Ryan Mac. Musk schrieb Mac zwei Mails, die er als “off the record” und “on the background” – also als nicht für die Veröffentlichung gedacht – kennzeichnete. Ryan Mac veröffentlichte die Mails trotzdem mit der Begründung, einseitig erklärte Vertraulichkeits-Klauseln seien nichtig. Elon Musk bezeichnet den britischen Taucher in einer der Mails als “Kindervergewaltiger”, der sich eine 12-jährige Kindbraut in Thailand genommen habe. Der Buzzfeed-Reporter selbst wurde von Musk als “fucking asshole” beschimpft. Musk erklärte in der einen Mail, Unsworth sei an der Rettungsaktion gar nicht beteiligt gewesen, verklagt habe der Brite ihn auch nicht. Musk hoffe aber, dass er dies noch nachhole: “I fucking hope he sues me.”

In einer weiteren Mail, erläutert Musk in der ihm eigenen Art, warum sein Mini-U-Boot doch für die Rettungsaktion geeignet gewesen wäre: “It is also total bs that the mini-sub wouldn’t fit through the caves.”  “bs” steht hier wohl für “bullshit”.

Unter den Tweets von Ryan Mac, mit denen er die Mails veröffentlichte, wird auch diskutiert, ob es in Ordnung war, diese öffentlich zu machen. Die Meinungen gehen hier auseinander.

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Alle Kommentare

  1. “Musk schrieb Mac zwei Mails, die er als “off the record” und “on the background” – also als nicht für die Veröffentlichung gedacht – kennzeichnete. Ryan Mac veröffentlichte die Mails trotzdem mit der Begründung, einseitig erklärte Vertraulichkeits-Klauseln seien nichtig.”

    Pöbeljournaille at its best. Wobei… Buzzfeed hat mit Journalismus eh nichts zu tun.

    1. Und das war richtig so – andere übelst beleidigen und dann Vertraulichkeit einseitig einfordern ? Sonst geht’s aber noch ? Es reicht doch schon, wenn der seine Aktionäre schädigt (angeblich von der Börse gehen, dann wieder doch nicht). Was ja sogar die super- laschen US Aufsichtsbehörden alarmiert hat… Und das nach zig verbrannten Milliarden. Man muss sich doch von diesem völlig entsicherten Trump- Lauf- Bürschchen nicht alles gefallen lassen ! oder?

  2. Tja- so sind halt- die neuen Helden unserer versammelten Medien Fuzzies: Geld- Verbrenner, Trump- Kumpels, Börsen- Manipulierer, Großmäuler, Soziopathen. Ach ist das herrlich – die Helden unserer völlig gleichgetakteten Medien entzaubern sich selber. Also sie machen jetzt deren ursprünglichen Job! Aber- keine Panik: Man kann ja immer noch jeden Tag ein neues “Start Up” aus Berlin , das gebrauchte Handy-Hüllen über eine App vermittelt, hochschreiben- und das dann genauso fix wieder untergeht.

  3. RTE 2018… so viel nachhaltiges Denken ist wirklich lobenswert! Von der Dividende wird dann in Saus und Braus gelebt ! Aber nicht alles auf einmal verjubeln !

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