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Bisher sieben Anzeigen zu Übergriffen auf Journalisten in Chemnitz

In Chemnitz kam es zu rechtsradikalen Ausschreitungen
In Chemnitz kam es zu rechtsradikalen Ausschreitungen

Den sächsischen Behörden liegen eigenen Angaben zufolge bislang sechs Anzeigen wegen Übergriffen auf Journalisten am Rande der Kundgebungen am Samstag in Chemnitz vor. Es gehe dabei um Körperverletzung, Bedrohung und Sachbeschädigung, teilte das Innenministerium in Dresden am Montag auf Anfrage mit.

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Die Chemnitzer Polizei ermittelt demnach unter anderem zu einem Vorfall mit einem MDR-Fernsehteam in einer Privatwohnung am Rande der Demonstrationen.

Eine siebte Anzeige – wegen Bedrohung – stammt vom 26. August. An diesem Tag war es nach dem gewaltsamen Tod eines 35-jährigen Deutschen erstmals zu Demonstrationen und Ausschreitungen in Chemnitz gekommen.

Der Vorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbandes, Frank Überall, sprach am Montag von einer erschreckenden Vielzahl der Übergriffe auf Journalisten bei den Demonstrationen.

dpa

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