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#WirSindMehr: Deutsche Musikgrößen trommeln in den sozialen Netzwerken für ein Konzert in Chemnitz gegen Rechtsradikalismus

Unter anderem die Toten Hosen, Feine Sahne Fischfilet und Marteria mit Casper geben am Montag in Chemnitz ein Protestkonzert gegen Rechts
Unter anderem die Toten Hosen, Feine Sahne Fischfilet und Marteria mit Casper geben am Montag in Chemnitz ein Protestkonzert gegen Rechts

Als Antwort auf die rechtsradikalen Ausschreitungen in Chemnitz etablierte sich am Mittwoch in den sozialen Netzwerken der Hashtag #WirSindMehr. Unter diesem Schlagwort verkündeten unter anderem Kraftclub, die Toten Hosen, KIZ sowie Feine Sahne Fischfilet, am Montag in der sächsischen Stadt ein gemeinsames Konzert gegen Rechts zu geben.

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Damit wollen die Musiker möglichst viele Menschen mobilisieren, um gemeinsam und in möglichst breiter Masse gegen Rassismus und Rechtsradikalismus zu protestieren. Die kostenlose Veranstaltung soll am Montag, dem dritten September um 17 Uhr “am Kopp” (einem Monument für Karl Marx)  starten. Die Künstler selbst kündigten ihren kurzfristigen Auftritt in den sozialen Netzwerken an und spickten die Beiträge teils noch mit kurzen politischen Botschaften.

Für die offizielle Facebook-Veranstaltung hatten am Donnerstagvormittag bereits rund 13.500 Leute zugesagt. Entsprechend positiv sind größtenteils auch die Reaktionen auf Twitter.

Vereinzelt gibt es allerdings auch kritische Stimmen, die beispielsweise bemängeln, dass ein Konzert der Trauer um den am Wochenende getöteten Daniel H. nicht gerecht werde, oder dass eine solche Veranstaltung als wirkungsvoller Protest nicht ausreiche.

In jedem Fall ist die Chance groß, dass am kommenden Montag erneut viele Menschen ihren Weg nach Chemnitz finden – und es diesmal vielleicht auch friedlicher zugeht.

(feb)

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Alle Kommentare

  1. Ich dachte immer, Rockmusiker wären Revoluzzer, die gegen das System opponieren. Inzwischen sind die alternden Hosen Millionäre und geben sich staatstragend. Ich würde diese Gruppen wie weiland in der DDR als Kulturschaffende bezeichnen, die sich als Propagandisten der Machthaber verstehen und von diesen dafür inanziell gepampert werden. Irgendwie peinlich.

    1. Ja, irgendwann waren das Revoluzzer.
      War ich auch.

      Aber dann haben sich die meisten fest positioniert und bekommen den Arsch nicht mehr hoch.
      Die haben damals “links” als einzig mögliche Richtung ausgemacht und biegen jetzt an jeder Kreuzung aus Gewohnheit und blind für die Realität immer wieder links ab.

      Letztendlich genau so, wie die damals von uns verhassten CDU- und SPD-Wähler, die immer das gleiche wählten; egal, was ihnen da für ein Scheiß von der Führung serviert wurde.

      Grüne nicht anders.
      Wir glaubten, wir wären die intellektuelle Elite…

      Aber allerspätestens, als bei der grünen Truppe ein Migrationsverweigerer, eine Lusche und jemand, der keinen Penis hat, in den Vorstand berufen wurden, hätte das natürliche Schamgefühl jeden Nichtgestörten zur Distanz zu dieser Partei genötigt.

      Bei der SPD genau so.
      Man muß sich doch nur mal die Namen auf der Zunge zergehen lassen: Scharping, Siggi Flop, der hundertpromillige Bummelzug-Maddin und die Frau, mit der Optik einer Fleischereifachverkäuferin, die jedem mit anderer Meinung auf die Fresse hauen will…..wer möchte mit solchen Menschen aufs gleiche Bild?

      Und deswegen ist Campino auch einfach nur ein mieser, kleiner, alt werdender, linker Spießer.
      Weil er immer noch tut, was sich in seiner Jugend einmal als richtig herausgestellt hat.
      Und der rennt er hinterher, seiner Jugend.

      Und:
      Nein, ihr seid NICHT die Mehrheit.
      Die seid ihr nur in den Medien.
      Auf der Straße, da wo es bald knallt, seid ihr es nicht.

      Werdet ihr schon noch merken.

      1. Immer wieder das gleiche Problem mit Benni: Er hält sich und seine braunen Suppenkasper tatsächlich und standhaft für die Mehrheit!

        Dass dem nicht so ist, werden sie schon noch merken; besser früher als zu spät …

        „Am ärgsten fällt der Größenwahn
        oft grad die kleinen Leute an.“ (Eugen Roth, in diesem Zusammenhang immer wieder gern zitiert)

  2. Antideutsche Musikfraktion spielt hinter 5 Reihen Bundespolizei am Marx Kopf, gegen Leute die um ein Leben trauern und Anteil nehmen.

    Fehlt noch die Videoschalte ins Kanzleramt.

    Ich und meine Trillerpfeife freuen sich drauf.

  3. Auja, ein tolles Konzert mit tausenden Besuchern wird zeigen, wie weltoffen Chemnitz ist. Wahrscheinlich werden die Flüchtlinge telegen in der ersten Reihe stehen / sitzen und sich über die Musik wundern, die sie da hören (“habe ich ja noch nie gehört”). Die “normalen” Chemnitzer werden sich über ein kostenloses Konzert freuen und bunte Blumen verteilen – und die Rechten einfach nur darüber lächeln, was sie angerichtet haben und die nächsten Pläne schmieden! Die Polizei ist die einzige Macht, die “wir” gegen diese Leute haben – jeder, der verfassungsfeindliche Klamotten / Armbewegungen / Sprüche zeigt oder ruft, muss sofort verhaftet werden. Und dann hoffen, dass es nicht schon wieder ein V-Mann ist…

    1. Ja, klar werden da die Flüchtlinge ganz vorne stehen.
      Die Musel sind doch schon von ihrer Sozialisation her bekanntlicherweise die allergrößten Hosenfans.
      Und Rocker sowieso.

      Genauso im ehemaligen Kabarett, wo alternde Revoluzzer vom Schlage eines Jürgen Becker oder Wilfried Schmickler Haß und Kotze über jeden kübeln, der nicht “offen” und “bunt”.

      Schwenkt dort aber mal die Kamera von ihren Gesichtern ab ins Publikum, dann sitzen da……………….alternde Sozialpädagogen!?
      Aber weit und breit kein Muselman.

      Die Hanseln kämpfen da auf der Bühne gegen ihre eigenen Landsleute und für Kulturfremde, die sich einen feuchten Kehricht an deren linken Moralvorstellungen und der darin beinhalteten “Willkommenskultur” stören.
      Hauptsache, es gibt Leistungen auf lau.

      So doof sind die.

    2. Mein Gott, wie sie hier geifern, die „braven Gutmenschen“ von Blau-Braun bis Tiefschwarz, köstlich!

      Schwingt da nicht eine ganze Portion Neid mit, dass ihr nicht mehr auf die Beine und an Aufmerksamkeit bekommt? Und übrigens: Ihr seid auf dem besten Weg, dem auch noch mehr Aufmerksamkeit zu geben!

  4. Um den Mord geht es gar nicht, der wird am liebsten totgeschwiegen als wäre es gar nicht passiert, von den beiden verletzten auch kein Wort, das ist das erschreckende an dem Ganzen.. Mein Gott wie krank und verlogen! Und dazu diese ganzen “Empörten” …

  5. Migranten ermorden “Menschen die anders aussehen” (Deutsche). Antwort: Konzert gegen Rechts. An dem Platz an dem der Mord passierte. Auf dem Blut des Toten. Anstand war ja noch nie links. Man fasst sich an den Kopf. Allerdings wird immer deutlicher (Anti)-FA und Co sind Merkels Schutztruppe. Mittendrin Bonzensohn Campino Frege mit seinen Toten Hassern.

  6. Was für perverse Spinner, deren Entourage traditionell vollgestopft ist mit vorbestraften, linksextremen Straßenschlägern, Hetzern und Randalieren.
    Erst die Chemnitzer Bürger als Nazis beleidigen und dann hoffen, dass dies das Konzert besucht. Da muss der linke Pöbel aus Berlin und Hamburg schon mitanreisen.

    1. Das Ganze nennt sich Kulturförderung, aber von Kultur hatten und haben Rechte ja noch nie eine Ahnung! Soll nach Benni wird jetzt wieder das Nazi-Unwort „entartet“ eingeführt werden?

      1. Ja,stimmt.Das ist Kultur.
        Deshalb wurde mt unseren Steuergeldern auch ein die Reise eines “Rappers” bezahlt der dann in Gaza spielte und von Märtyrern(Synonym für Selbstmordanttentäter” sang.
        Für solch eine Kultur zahlen wir doch alle gerne Steuern.

    1. Wenn man einem Schwein ein Geweih aufsetzt, hat man keinen Hirsch.
      Sondern ein Schwein mit aufgesetztem Geweih.

      Und wenn sich ein Nazi eine rotgrüne Jacke anzieht, bleibt er …..was?
      Die Gesinnung und das Gedankengut ändern sich nicht durch das Gewand.

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