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Zeit-Reporter Grunert: “In Sachsen ist es schon länger so, dass Videoteams auf Demos nicht mehr frei berichten können”

Johannes Grunert war für die Hamburger auf der Demo in Chemnitz
Johannes Grunert war für die Hamburger auf der Demo in Chemnitz

Seit Sonntag dominieren die Ereignisse in Chemnitz die Berichterstattung. Am Montag kulminierten die Geschehnisse in Sachsen, nach dem Tod eines jungen Mannes in Folge einer Messerstecherei. Über 5.000 rechte Demonstranten zogen durch die Stadt. Für Zeit Online berichtete Johannes Grunert. Mit MEEDIA hat er über die Zustände für Journalisten vor Ort gesprochen.

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Deutsche Journalisten gingen am Dienstag hart mit der sächsischen Landespolizei ins Gericht, sprachen von “Staatsversagen” und Zuständen, die nichts mehr mit Demokratie zu tun hätten sondern schlicht mit “Selbstjustiz”. Vor Ort waren zahlreiche Journalisten unter anderem vom MDR, von Watson.de, Spiegel Online und Zeit Online. Sie berichten von Übergriffen der Demonstranten auf die Pressevertreter und einer offensichtlichen Überforderung der Polizei gegen den zahlenmäßig überlegenen rechten Aufmarsch (Anm. d. Red.: Laut Polizei Sachsen waren rund 600 Beamte im Einsatz). Johannes Grunert, freier Journalist und Fotograf, war für Zeit Online in Chemnitz.

Herr Grunert, wie sicher haben Sie sich während Ihrer Berichterstattung gefühlt?
Johannes Grunert:
Natürlich habe ich mich nicht sicher gefühlt. Ich weiß auch, dass Kollegen mit Kameras teils mehrmals die Beine in die Hand nehmen mussten. Mir wurde ein Handy aus der Hand geschlagen, als gesehen wurde, dass ich gefilmt habe. Das ist nun kaputt.

In Ihrer Reportage schreiben Sie: „Journalistinnen und Journalisten haben sich am Montagabend so gut wie möglich gewappnet: Videoteams brachten eigene Sicherheitskräfte in die Chemnitzer Innenstadt mit, Fotojournalisten Helm und Stichschutzhandschuhe.“ Für die Sicherheit sollte eigentlich die Polizei sorgen. Seit wann übernehmen Journalisten das selbst?
Tatsächlich seit Pegida. Natürlich sind die Vorkommnisse in Chemnitz ein Novum, aber sie sind letztlich zum großen Teil mit Pegida in Dresden vergleichbar, wo über 25.000 auf der Straße waren. Auch dort war die Polizei nicht in der Lage, den ganzen Aufzug abzusichern, der ja meistens solange friedlich ablief, solange nichts Feindliches am Rand war. Es ist in Sachsen schon länger so, dass es den Videoteams auf Demos nicht mehr möglich ist, frei zu berichten, weil die Polizei nicht an jeder Stelle sein kann und die Aufmärsche so groß sind, dass die offenbar zahlenmäßig dermaßen unterlegen ist. Das fing mit dem MDR an und gestern waren es definitiv mindestens zwei Videoteams, die Sicherheitspersonal dabei hatten.

“Vermummte Greiftrupps haben Pressevertreter bedroht und angegriffen”

Wie haben Sie die Stimmung auf der Demo gegenüber Pressevertretern wahrgenommen?
Sehr aggressiv. Ich habe eher wahrgenommen, dass die Rechten gleichermaßen auf alles losgegangen sind, was am Rand stand und sich als Feindbild geeignet hat. Insgesamt war es gespenstisch, aber nicht alle Teilnehmer haben sich wirklich für die Presse interessiert. Es gab immer wieder besonders junge, aktionsorientierte Gruppen, vermummt und in dunkler Kleidung, im Prinzip kleine Greiftrupps, die Pressevertreter bedroht und angegriffen haben. Dadurch war vor Ort eine massive Bedrohungslage.

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In welcher Hinsicht stellt Chemnitz ein Novum dar?
In der Hinsicht der Kürze der Mobilisierung und des Spektrums, das dort aufgetreten ist. Es war kein typisches Pegida-Spektrum. Natürlich sind da auch die älteren Herrschaften mit den seltsamen Fahnen mitgelaufen – und ebenfalls die Lügenpresse-Schreier. Allerdings war das ein im Durchschnitt sehr junges, aktionsorientiertes Publikum, in Teilen mit Hogesa vergleichbar. Außerdem waren viele Hooligan-Gruppen vor Ort, zudem aggressive, betrunkene Leute. Hinzu kommt, dass sich innerhalb von zwei Tagen derart viele Menschen auf den Straßen versammelt haben.

Der DJV-Vorsitzende Frank Überall hat heute auch ein Statement herausgegeben, in dem betont er, Journalisten müssten sich bewusst sein, dass sie von „gewaltbereiten Rechtsextremisten als Gegner und nicht als unparteiische Beobachter gesehen werden.“ Außerdem sei es Aufgabe der Polizei, dass diese ihren Job machen könnten und sie schützen müssen. Nun soll es in den nächsten Tagen weitere Demonstrationen geben. Wie schätzen Sie dahingehend die Lage ein? Werden Journalisten geschützt sein?
Wenn die Polizei so weitermacht, was eine politische Entscheidung ist, dann werden die Journalisten wieder nicht geschützt sein. Wenn wieder so ein massives Aufkommen an Demonstranten da ist, wird die Polizei vermutlich erneut unterlegen sein. Natürlich braucht es ein enormes Personal, um Straftaten zu verfolgen und auch ggf. den Marsch zu stoppen. Zumindest momentan scheint das nicht gewollt. Heute ist in Dresden eine Versammlung angekündigt. Da wird sich zeigen, ob es dort und in anderen Städten bis zum Wochenende noch größere Aufmärsche geben wird und eine Dynamik entsteht, die sich weiter aufschaukelt oder ob es in Chemnitz eine einmalige Sache war, bei der sich die Teilnehmer die Wut rausschreien und marschieren mussten.

Sie haben mit rechten Aufmärschen in der Vergangenheit Erfahrungen gemacht. Die Teilnehmer sind offensichtlich gewaltbereit. Wie sollten sich Journalisten verhalten?
Es sind alles Verhaltensweisen, die letztlich auf eine eingeschränkte Berichterstattung hinauslaufen. Das wäre zum Beispiel, sich hinter Polizeiketten zu halten. Aber wenn man frei und ohne Polizeikette berichten möchte, gerade für Foto- und Videoteams wichtig, ist das schwierig. Dann muss wahrscheinlich jeder mit einem Sicherheitsteam loslaufen, denn wenn man geschlagen und getreten wird, hilft ein Helm eben auch nicht mehr.

Bei diesem Szenario hätte der Staat endgültig versagt.
Der Staat hat da versagt, wo er die Presse nicht schützen kann.

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Alle Kommentare

    1. In Chemnitz ging das inzwischen auch ein Wochenende lang hoch her, außerdem geht es hier nicht nur um Chemnitz, sondern um Sachsen allgemein!

      1. Das stimmt, in Leipzig gibt es auch eine Menge gewaltbereite Linksextremisten. Waren die auch in Chemnitz vor Ort, um mit zu randalieren?

  1. Wer im grünlinken Sumpf suhlt braucht sich nicht wundern das er stinkt.

    Haltung zeigen – Zeichen setzen – Aktivisten – Breites Bündnis – Dumpfe Parolen – Aufmärsche usw

    Euer Hass auf jeden Nicht-Linken fliegt euch um die Ohren

    Seit umme 10 Jahren ist jeder Presseheini ein AntiFa-Apologet.

    Ihr habts bestellt, nu fresst es.

    1. Nie die Sprachregelung vergessen: “Rechte marschieren auf”, aber linke “Aktivisten protestieren bunt”, oder im Extremfall “engagiert”, wenn doch ein paar Autos abbrennen oder Supermärkte geplündert werden im Kampf gegen den bösen Kapitalismus.

      1. Erzählen Sie das den beiden in U-Haft sitzenden Messerfachkräften aus Irak und Syrien – und möglicherweise noch frei herumlaufenden Mittätern von ihnen.

      2. Welche Antifa meinen Journalisten bei ihren Jubelarien eigentlich? Die, die Autos anzünden und andere wörtlich “wie Schleyer im Kofferraum” sehen wollen? Die #G20-Terroristen? Rigaer 94? Die Typen, die Wahlbüros der SPD verwüsten?

        ‘Natürlich darf geschossen werden.’ (U. Meinhof)

      3. Schleyer 2018? Meinhof war bei der AntiFa? Bei G20 in HH gab es Terroranschläge? Jubelarien?

        Offensichtlich gilt: Je weniger man weiß, desto mehr kann man zu einem geschlossenen Weltbild zusammenfabulieren.

      4. Mehr noch: die rote Ulrike hatte mächtig Support von innerhalb vermint ANTIFAschistischen Schutzwall genannt DDR – die Mutter des geschlossenen Weltbildes der neBs.

      5. Rrrrichtig! Wer nicht strrrammrechts steht wie eine !1!11!!!, ist DER FEIND und der steht immmärrr Lllllinks und ist folglich POL POT!!

        Sorry, mir war mit entfallen, dass Sie Ihren Master ja in “Antideutsche Logik” abgelegt haben.

      6. Ja neBs so ist das, wenn man nur noch gegen alles, was nicht mitmarschiert, die Nazikeule schwingt und Kritik am strammlinken Haltungsjournalismus als ‘braunen Senf’ bezeichnet. Eine andere Sprache versteht der klassische Betonkopf ohnehin nicht – wenn er denn überhaupt irgend etwas versteht.

      7. “Mitmarschiert” sind “Der III. Weg”, AfDler, NPD, organisierte Kameradschaften und Hools. Oder in Ihrem Sinn halt “normale Bürger”, die hinter VS-Provocateus herspazieren. Ihre Fachleute sind sich nicht einig.

        Der Rest lässt sich von Ihren Stanzen wenig beeindrucken und sucht lieber nach Lösungen, die nicht zwangsläufig auf Pogrome hinauslaufen.

    2. >Seit 10 Jahren ist jeder Presseheini ein AntiFa-Apologet.

      Nö, seit 10 Jahren haben 9 von 10 Journalisten sogar einen Antifa Hintergrund.

      1. >>Seit 10 Jahren ist jeder Presseheini ein AntiFa-Apologet.

        >Nö, seit 10 Jahren haben 9 von 10 Journalisten sogar einen Antifa Hintergrund.

        Nö, noch besser – seit 11 Jahren steigen am Karfreitag in Düsseldorf, Mainz und Köln kaum verkleidete Stalinisten in die Bütt, hypnotisieren 9 von 10 Zuschauern und befehlen ihnen, am Folgetag einen fremden Hund zu streicheln. Das kann ins Auge gehen!

      2. Die kaum verkleideten Stalinisten sind in Wirklichkeit Journalisten, das ist es, was Klaus jetzt denkt. Das kann ins Auge gehen!

    3. Seit umme 69 Jahren sind auffallend viele (Ex-)DDRler glühende Antifaschisten. Ihr habts bestellt, nu fresst es.

  2. Der Beitrag ist und tendenziös und verletzt jegliche Neutralitätspflicht. Ich habe stundenlang Videos gesichtet und Aussagen von Teilnehmern analysiert.

    Wo sind die Belege für die getätigten Aussagen?

    Wer so berichtet, muss sich über die Verärgerung der Bürger, die keine Rechten waren, sondern Menschen unterschiedlichster Schichten, keine Gedanken machen.

    Als Ex-Journalist habe ich diese Erfahrungen nie gemacht. Selbstkritik wäre ein Anfang für diejenigen, die sich hier echauffieren.

    1. Hauptanteil der Demo waren “gewaltbereite junge (und mittelalte) Männer”, sehen sie sich einfach die gespeicherte Streams an, z.B. von RT, hören Sie die Naziparolen, sehen Sie die Hitlergrüße. Da haben sich ein paar tausend Hooligans “tendenziös” verhalten.

      Wer sich “Gedanken macht”, läuft nicht bei Nazis mit.

      1. Nazis, das sind heutzutage alle. Ich interpretiere Ihre Empfehlung so, wohl besser zu Hause zu bleiben.

        Da die Medien von den Linken nicht berichten, brauchen sie dann in das bundesrepublikanische Geschehen nicht weiter eingreifen.

        Etwas Positives: Solange es wirtschaftlich noch halbwegs hinhaut bei uns, so lange bleibt es halbwegs gemütlich.

        Und noch etwas Positives. Von dem, was einen Nazi ausmacht haben sie offenbar keinen blassen Schimmer.

        Hoffentlich kann ihnen und dieser Gesellschaft diese Ahnungslosigkeit erhalten bleiben.

      2. Sie dürfen nicht von sich auf andere schließen, „E Ekat“ (Klaus?): „Von dem, was einen Nazi ausmacht haben sie offenbar keinen blassen Schimmer.“

      3. Ich begleite Ihre Szene schon sehr sehr lange. Man muss schon einen großen und an Verharmlosung interessierten Knick in der Optik haben, um bei mehreren Stunden zur Verfügung stehendem Videomaterial keine Nazis zu sehen.

        Und sehr großes Vertrauen in die Vergesslichkeit des Publikums, hier ständig die bedauernswerte Opferpose einzunehmen, um dann bei nächster Gelegenheit wieder Gewalt zu verharmlosen und zu rechtfertigen.

        Sie können aber gerne erläutern, was laut Ihrer Privatgelehrtendefinition “einen Nazi ausmacht”.

        Wenn die Medien nicht darüber berichten wollen, sollten Sie Ihr “Linken”-Phantasma dokumentieren. Sonst glaubt Ihnen einfach keiner.

        Was für eine Welt muss es sein, in dem so niederträchtige Menschen (im Naziolekt gerne verniedlichend als “Zecken” bezeichnet, s. Chemnitz-/Buchmesse-Videos) völlige Narrenfreiheit genießen, beinahe täglich sanfte Waffensammler, Kampfsportler und Kanakenklatscher zu ermorden und einfach niemand davon erfährt?

    2. Sie glauben, Journalisten schützen sich aus Jux und Tollerei? Sie glauben, der “Zeit”-Mann lügt, wenn er erzählt, dass man sein Handy zerstört hat? Dann glauben Sie vermutlich auch, dass Journalisten den Mob angreifen und der sich nur “verteidigt”. Selbstkritik wäre ein Anfang, da haben Sie Recht! Dann fangen Sie doch mal an damit!

      1. > Sie glauben, der “Zeit”-Mann lügt

        Ja, Leute aus dem Antideutschen Milieu sind meistens notorische Lügner.

      2. Ja, der/die Klaus glaubt auch, dass die Journalisten den Mob angegriffen haben. Der/die Klaus glaubt auch, dass alle „antideutsch“ sind, die nicht ihrer/seiner Meinung oder der des Mobs sind. Klaus glaubt auch, „Antideutsch“ mit großem Anfangsbuchstaben schreiben zu müssen. Klaus glaubt auch, dass er/sie mit seiner/ihrer Wortwahl kein Nazi ist. Klaus glaubt vieles …

    3. Schon seltsam, wie hier Aussagen gegen Aussagen stehen. Könnte es sein, dass hier jeder nur sieht, was er gerne sehen möchte? Und von jeder Seite auch nur das gefilmt und gesendet bzw. ins Netz gestellt wird, was gerade ins Weltbild passt? Tatsache ist doch wohl, dass es bei dieser Veranstaltung rechte Eskalationen gab. Dies von Seiten der friedlichen Teilnehmer oder Sympatisanten dieser Demo zu leugnen, trägt nicht gerade zu deren eigener Glaubwürdigkeit bei. Selbstkritik ist hier in der Tat gefragt. Nur wer sich vom gewaltbereiten und explizit fremdenfeindlichen braunen Sumpf klar abgrenzt, wird eine Chance haben, in der politischen Diskussion ernst genommen zu werden. Wen dies gar nicht interessiert, darf gerne so weitermachen und dumpfe Parolen plärren.

      1. Die Aussagen, die hier stehen, sind nichts wert, weil sie aus der Anonymität heraus getätigt werden.

        Meedia muss sich allerdings mal überlegen, was an ihrer Berichterstattung so schief gelaufen ist, dass inzwischen alle ihre Artikel von irgendwelchen braunen Trollen kommentiert werden. Als Fachdienst für Medienschaffende scheint Meedia an Relvanz zu verlieren.

  3. Als Reporter eines der manipulativsten, linksextremsten und populistischsten Presserzeugnisse im deutschen Blätterwald kann der Zeit-Mann doch nicht ernsthaft darüber erstaunt sein.
    Selbstverständlich sind für jeden nicht-linken, normalen Bürger diese Sorte Presseerzeugnis zu Recht der Feind oder zumindest die Scheiße an der Schuhsohle der Pressefreiheit.
    Im übrigen vermisse ich noch immer die Bilddokumentationen der “Hetze gegen Ausländer und die gewalttätigen Ausschreitungen des sog. braunen Mobs.
    Bei den G20 -Ausschreitungen linker “Aktvisten” mit brennenden Autos und geplünderten Geschäften hatte gerade die Zeit doch noch viel Verständnis.
    Und hier ….ein paar behauptete Böllerwürfe und behauptete Hitlergrüsse später… entdecken die Zeit-Hetzer plötzlich ihre Liebe zum Rechtsstaat?
    Die verzweifelten Grünen lassen überall die Mitteilung zu ihren Strafanzeigen gegen ganze 10!!! mutmaßliche Hitlergruss-Zeiger lancieren. Die Blödmänner von Focus sehen zur Unterstützung des armen Özdemirs in jedem Arm eines besoffenen und friedlichen Zeitgenossen, der sein Gesicht in die Kamera von RTL- außerhalb von Big Brother – einen solchen Nazi. Selbst der Spiegel muss zugeben, dass solche Übergriffe nur von “linken Aktivisten” beobachtet wurden.
    Und wieso fragt der deutsche Qualitätsreporter in der Pressekonferenz nichts zu den Zahlen der begangenen Straftaten? Gab es etwa keine, so dass Fragen dazu bloß ein für Zeit-Konsorten ungünstige “Faktenlage” darstellen?
    Letztlich kommt es doch nirgendwo gut an, wenn man polizeibekannte Antifa-Schläger als “Personenschutz” mitbringt. Die werden sicher auch nicht einen nun verurteilten ARD-Reporter davon abhalten, einer Pegida-Teilnehmer die Rippen zu brechen, wenn das der Hintergedanke dabei sein soll.
    Aber selbstverständlich waren auch Rechte dabei. Die sind nämlich genauso Teil der Gesellschaft, wie Merkels messerstechende Rapefugitives über die man bei der Zeit so gerne schweigt und von Einzelfall fabuliert.
    Apropos Merkel. Wie lange hat diese persona non grata gebraucht um sich zu dem Anschlag am Breitscheid Platz zu äußern? Hier gings schneller, aber hatte wohl damit zu tun, dass ihr Pressevetreter Polizisten für vermummte Neonazis auf der Hetzjagd gehalten hat und dabei schneller in die Pötte kam, als er üblicherweise für die Opfer der Islamisierung seiner GröFinaZ braucht.

    1. Jaja, alle Medien sind manipulativ, linksextrem und populistisch, die neutral berichten und nur ein bisschen weiter links stehen als man selbst. Da sind dann für „jeden nicht-linken, normalen Bürger [wie Sie] diese Sorte Presseerzeugnis zu Recht der Feind oder zumindest die Scheiße an der Schuhsohle der Pressefreiheit“. Von daher muss man auf den Rest Ihres Ergusses auch nicht eingehen.

    2. Ihre Kritik kann ich nicht nachvollziehen. Zwingt Sie denn jemand, diese Zeitung zu lesen?

      Ich meine, wenn ich gezwungen werde, Unterhosen der Firma X zu tragen, kann ich mich schlecht bei der Firma X beschweren und noch viel weniger bei der der Schuhfirma Y oder der Regierung.

      Sie haben viele Presseerzeugnisse zur Auswahl; auch das ist Demokratie! Und dort können Sie sich dann gern über die angebliche „Islamisierung seiner GröFinaZ“ auslassen. Sie finden sicherlich etwas!

  4. Zur Überschrift:

    Zeit-Reporter Grunert: “In Sachsen ist es schon länger so, dass Videoteams auf Demos nicht mehr frei berichten können”

    “können” ersetzen durch “wollen”.
    und
    “In Sachsen” kann man auch weglassen. Ebenso die Einschränkung “auf Demos”

    Was lautete dann die Überschrift ?

    “Es ist schon länger so, daß Videoteams nicht mehr frei berichten wollen”.

    1. Johannes Grunert – > twitter.com/johannesgrunert

      Da reicht EIN Blick, wir befinden uns im Zentrum des Antideutschen-Linksextremen “Journalismus”

      Schwaches Bild, meedia !

      1. Och, Klausi, danke für den Tipp, muss ich folgen! Aber wer schon den Begriff „Antideutsch“ in seine Tastatur haut, der entpuppt sich gerade als Nazi erster Güte und damit als Antidemokrat und gegen die Pressefreiheit.

  5. Heutige Meldung aus Dresden/Sachsen: “Nach einer Schlägerei in einer Gruppe von etwa 30 Personen ist ein Syrer schwer verletzt worden.”

    Da es nicht ausdrücklich erwähnt wird und nicht sofort das ‘breite Bündnis’ inkl. medialer Haltungsfront aus allen Rohren feuert, ist davon auszugehen, dass an der Messerstecherei/Schlägerei kein Thomas, kein Jens, kein Frank… s.h. Nazi beteiligt war.

    Pressefreiheit in Messer-Merkeland.

  6. Ich habe mir die Mühe gemacht, verschiedene Livestreams anzuschauen.
    Man hatte so ein gutes Bild der Lage.
    Da merkte man auch schon, daß die BRD-Propagandasender die Bildausschnitte sehr selektiv gestalteten.
    Normale Bürger, die die überragende Mehrheit stellten, wurden überblendet, wenn man jemand ins Bild bekommen konnte, der so aussah, wie ein Namenstänzer sich einen Nazi vorstellt.

    Ich habe aber auch dort keine Naziparolen gehört oder aktive Gewalt gesehen.

    Die zwei Verletzten (mein Wissensstand), die es gab, waren auf Seiten der Chemnitzer Bürger und der Polizei, weil Anti-Faschisten Steine und eine Flasche geworfen hatten.
    Wurde anschließend im ÖR völlig verdreht.
    Jetzt kann ganz Deutschland sehen, wie dort gelogen wird.
    Es sind ja keine angeblich pöbelnden Randruppen mehr, die man unter Generalverdacht stellen und isolieren kann.
    Es sind die Bürger von Chemnitz, vom Bundesstaat Sachsen, gegen die hier Front gemacht wird.

    Ich glaube, die Bürger holen sich jetzt ihren Staat zurück.
    Die Bilder und Töne ähneln frappierend denen von 1989.

    Nur haben diesmal die Journalisten erheblich zu dieser Situation der Entrechtung des Volkes beigetragen. Auch die, die nicht im Staatsdienst stehen und das nur durch ihren vorauseilenden Gehorsam.

    Das wird noch Berücksichtigung finden.

    1. Die Bilder von 1989 waren grundsätzlich andere als die aus Chemnitz. Wer das verwechselt oder in einen Topf wirft, hat 1989 nicht verstanden!

      Den Rest Ihres Ergusses saugen Sie sich wieder einmal aus Ihren Fingern oder woher auch sonst.

      1. @Rolando und Friends

        Was ich seit Monaten nicht verstehe, was glaubt ihr wie das alles weitergeht?

        Die Frage richtet sich auch an die Journalisten, was glaubt ihr wird diese Art der Berichterstattung, insbesondere in Sachsen, bewirken.

        Ihr wollt die Eskalation, aber ihr realisiert nicht worauf ihr euch einlasst.

      2. Klausi and friends: Wollen er/sie es jetzt dem Journalismus in die Schuhe schieben, dass die Gewalt von Rechtsaußen im Osten eskaliert, nachdem sie seit Jahren verharmlost worden ist?

      3. Hey, mal einer Meinung! Ich sage denen schon lange, sie müssen anfangen, die rechtsextreme Kommunikationsstrategie zu analysieren und aufhören, das auch noch im Kommentarbereich zu veröffentlichen.

        Und dann wäre gute Recherche wieder wünschenswert, statt Clickbait-Journalismus, aber das hier ist ja sowieso ein Medieninfodienst, kein Politmagazin.

      4. Ein toller Plan, neB!

        Öffentliche Meinungsäußerungen zu zensieren oder zu unterdrücken hat schon in der DDR super funktioniert. Und das “Neue Deutschland” hat genau so gut recherchiert wie ARD und ZDF es heute tun.

      5. Jedes Medium kann frei entscheiden, ob es sich dieser rechtsextremen Kampagne andient oder nicht.

        “Zensur” geht alleine vom Staat aus, alles andere ist Durchsetzung des Hausrechts, der Netiquette, einer Atmosphäre gepflegter Auseinandersetzung oder der eigenen Meinung.

        Es steht Ihnen genauso frei, Ihr eigenes Medium zu betreiben, anstatt sich ins gemachte Bett fremder Redaktionen zu drängen, zumindest solange Sie dort nicht zu Straftaten aufrufen, was Ihre Freunde hier immer kaum verklausuliert, auf YouTube ganz offen, tun.

      6. neB, greifen Sie immer zu übler Nachrede, wenn Ihnen die Argumente ausgehen? Ich habe keine “Freunde”, die “kaum verklausuliert” oder “ganz offen” zu Straftaten aufrufen. Unterlassen Sie diese Unterstellungen. Schaffen Sie das?

        Sie als leidlich intelligenter Linkstotalitärer (so intelligent wie man eben sein kann um gleichzeitig noch für eine Gesinnungsdiktatur, wie sie Ihnen vorschwebt, zu sein) möchten natürlich staatliche Zensurmaßnahmen möglichst vermeiden, weil die schlecht aussehen. Viel schöner finden Sie es, wenn die Zensurschere schon in den Köpfen der Staatsjournalisten und bei den vom Netzwerkgleichschaltungsgesetz scharf gemachten “Moderartoren” und “Netiquette-Durchsetzern” der Plattform-Betreiber wie Facebook und Twitter arbeitet.

    2. Sehen Sie einfach selbst den gespeicherten, kaum geschnittenen Livestream von RT, zwei drei Kamerapositionen, guter Überblick, guter Sound. Naziparolen, Hitlergrüße, Vermummung, Suff, versuchtes Durchbrechen der Polizeikette und – als Sahnehäubchen – bekannte Gesichter der rechtsextremen Szene.

      Fast langweilig, aber alles zur Genüge drauf, was der einäugige Vorposter nicht finden kann. Verleugnung gehört bei den rechtsextremen Medien-Jungs zum Geschäft, ebenso implizit drohen (s.o.), einschüchtern, Popanze aufbauen und jegliche Gewalt rechtfertigen aber abstreiten, wie auch immer das zusammengeht.

      1. @neB

        Natürlich hat der VS seine Leute zu den Demos geschickt, schon um einen Überblick zu bekommen, im sächsischen Bürgertum (80% bei den Deomos) bekommen diese Stasi-Brüder im Geiste nämlich kein Bein auf den Boden und haben dort keine Informanten.

      2. Na wenn der VS bekanntermaßen “seine Leute” schickt, damit sie als Nazis zu posen, dann will man da doch unbedingt hintendranstehen. Es gibt ja sonst keine Möglichkeit, seine Meinung kundzutun.

      3. @neB

        Alles wie 88/89, da hat die Stasi auch versucht die Demos mit Provokateueren zu diskreditieren.

        Auf die Medien kann man sich auf Regimeseite auch heute verlassen.

        Analysieren sie mal selbst die gelieferten Bilder der Presse, Lügen auf Bestellung.

      4. > Analysieren sie mal selbst die gelieferten Bilder der Presse, Lügen auf Bestellung.

        Das habe ich getan, weshalb ich meinen Text oben geschrieben habe. Sie reden im Kreis, die nahezu ungeschnittenen Streams zeigen etwas anderes.

        Deshalb noch mal: Weshalb spazieren Leute dem angeblichen VS hinterher, während der die eigene Sache im Statsauftrag diskreditiert?

  7. >Sie berichten von Übergriffen der Demonstranten auf die Pressevertreter

    Jaja, diese Berichte kennt man seit Jahren. Deutsche Journalisten erzählen halt viele Märchen, täglich belegbar.

    Deutschland ist so fertig mit der deutschen Antifa-Journaille, ihr habt es einfach übertrieben.

    Ihr geht alle unter, zusammen mit euren Freunden in der Politik.

    1. Jaja, der Klaus mal wieder, erzählt halt viele Märchen, mehrfach belegbar: „Deutschland ist so fertig mit der deutschen Antifa-Journaille“.

      Klar, wer so weit rechts steht, dass man bald von der Erde, die ja eine Scheibe ist, herunterfällt, für den kann alles andere ja nur links(extem) und „Antifa“ sein, aber ich verwahre mich doch herzlich dagegen, von Ihnen in den Topf hineingeworfen zu werden, den Sie mit „Deutschland ist so fertig“ meinen: Die Mehrheit ist es nämlich nicht!

      Träumen sie [sic!] weiter.

      1. Ronald, Sie sind so dermaßen fertig, dass Sie gar nichts mehr merken. Wollen Sie mir als nächstes erzählen dass es kaum Gewaltkriminalität von nichtdeutschen Tatverdächtigen in Deutschland gibt damit ich Ihnen die entsprechenden BKA-Statistiken um Ihre ignoranten Ohren hauen kann?

      2. Nun ja, RTE, wie „so dermaßen fertig“ Sie sind, wurde hier bereits thematisiert:
        https://meedia.de/2018/08/07/die-boulevard-tragoedie-des-jan-ullrich-es-ist-die-sucht-nach-klicks-die-uns-in-teufels-kueche-fuehrt/#comment-806685

        Ansonsten will ich Ihnen gar nichts erzählen, sondern ich wollte mich von dem Topf namens „Deutschland“ („Deutschland ist so fertig mit der deutschen Antifa-Journaille“) distanzieren, in den Klaus mich hineingeworfen hatte. Insofern ist Ihre wütende und ignorante Reaktion nicht im Mindesten nachvollziehbar!

  8. @meedia

    Ein Thema für Meedia, Youtube kickt das #1 Video nach über 24h aus den Youtube-Trends.

    Warum ? Wer hat hier interveniert ?

    DDR2.0 ist absolut real!

    1. ARO (aka Klaus?): Soll das der Nachtrag zu „das #1 Video“ sein, das „nach über 24h aus den Youtube-Trends“ fliegt? War wohl nicht mehr so angesagt, nehme ich an, aber in machen Köpfen spukt die DDR offensichtlich noch immer herum, und sie es nur als „DDR2.0“.

      1. @Šuhaj

        Der Fall ist sehr interessant, weil Youtube “problematische” Videos sofort aus den Trends kickt, hier aber offenbar nichts beanstandet hat.

        Kein Video fällt von #1 sofort aus den Trends, hier hat garantiert die Politik interveniert (natürlich ohne jede rechtliche Grundlage)

      2. @Klaus

        Stasi-Kahanes Putztruppen haben mehr und mehr zu tun.
        DDR 2.0

      3. Klaus ist garantiert ARO. Klaus/ARO hat garantiert mal wieder eine nicht beweisbare Behauptung parat. Das muss Klaus/ARO garantiert sofort einstellen. Das macht Klaus/ARO zu einem Hetzer. Garantiert.

      4. Garantiert

        stört die Šuhaj so gar nicht, dass hierzulande wieder Stasi-Kader darüber entscheidet, was Hetze ist.

      5. Garantiert und Šuhaj sind garantiert keine Stasi-Kader, dafür haben die Klaus und das ARO garantiert keine Ahnung. Garantiert von nichts.

      6. Warum sollten die sich an sich selbst stören?

        Solche Naturen sind in jedem Systemstets die Wasserträger der Handvoll Irren, die eine Diktatur errichten.
        Leuten, die es zu nichts gebracht haben und im Leben nur in der dritten Reihe standen, gibt man eine Uniform und eine Aufgabe.
        Da können Sie mal so richtig den Knüppel gegen die Ehrenwerten schwingen, die ihnen immer die Jobs und die guten Frauen weggenommen haben.

        Die politische Sache dahinter verstehen sie eh nicht.

      7. Ich verwahre mich herzlich dagegen, „eine Diktatur errichten zu wollen“, Benni, und dagegen, „Wasserträger“ für irgendjemand zu sein! Aber ich schätze mal, dass Sie nicht zu den Naturen gehören, „die ihnen immer die Jobs und die guten Frauen weggenommen haben“, schaut man hier Ihre gesammelten Postings an. Das entschuldigt diesen Ihren Kommentar jedoch keineswegs.

      8. Ja, das ist die KZ-Aufseher-Mentalität. Gib einem kleinen Hanswurst eine Uniform und einen ideologischen Überbau und er wird die unglaublichsten Taten damit rechtfertigen. Nur die Dogmen der totalitären Ideologie ändern sich manchmal, früher war es “Nationalsozialismus”, heute ist es “Internationalsozialismus”. Wir schaffen das!

      9. Klar erkannt, RTE2018 um 07:54 Uhr

        Es sind immer die gleichen Naturelle, die dahinterstecken.
        Erst Nazi, dann moralische Kehrwendung innerhalb weniger Tage zur DDR. Und dann wieder BRD.

        Und von der Sache selbst, die sie da mit Gewalt und Folter durchsetzen wollen, nie eine wirkliche Ahnung oder einen persönlichen Bezug.
        Dient nur als Rechtfertigung ihrer moralischen und physischen Exzesse.

        Aber sie tragen durch ihre Willigkeit und große Zahl dazu bei, daß ein solches System funktioniert.

      10. Ja, 7.45 und 10. 14 Uhr sind eindeutig zu früh für Benni und RTL, um schon klare Gedanken zu fassen! Da ist der Alkoholpegel wohl noch nicht genügend hoch …

      11. Richtige Linksradikale wie Suhaj wachen natürlich erst um 16:30 Uhr auf.

        Vielleicht ist das der Grund, wieso ein Dialog so schwierig ist? 😉

  9. Ein Zeit-Journalist, der Filmaufnahmen mit seinem Privathandy dreht.
    Dann ist ja wieder alles klar.
    Manch einer glaubt, dass heute ein Presseausweis das ist, was früher die Gestapo- oder die Stasi-Dienstmarke war.
    Kein Wunder dass man sich mit solch rechtswidrigen Verhalten keine Freunde macht. Da bleibt eben nur das dümmliche Drucken von Worthülsen. Hauptsache Nazi und Hetze kommt vor.

    1. Das Problem ist wohl, daß heutige Journalisten tatsächlich glauben, sie wären so etwas wie eine Elite, die nicht nur Deutungshoheit besäße, sondern auch Sonderprivilegien.

      “Lassen Sie mich durch! Ich bin Journalist!”

      🙂

    2. Seit wann und warum ist es Ihrer Meinung nach rechtswidrig, bei Demos mit welcher Kamera auch immer zu filmen? Seit dem Befehl beim Hutmännchenaufstand?

  10. Das Gejammere dieser Journaille nervt langsam.
    Es sind immer die gleichen, die Übergriffen behaupten um dann in ihren zu Papier gebrachten geistigen Ergüssen wie ein strammer stalinistischer Politoffizier klingen, der es mit der Wahrheit zwar nicht genau nimmt, aber dafür ideologisch höchst zuverlässig ist.

  11. Sehr geehrter Herr Borgböhmer,

    bitte erlauben Sie mir, Sie zu zitieren: “nach dem Tod eines jungen Mannes in Folge einer Messerstecherei”.

    Den Unterschied zwischen einer “Messerstecherei” und einem Messerangriff auf eine unbewaffnete und offenbar eher friedfertige Person sollte man kennen.

    Als Journalist darf man diesen Unterschied nicht unterschlagen, sondern MUSS ihn kenntlich machen – für seine Leser.

    Mit dem Begriff “Messerstecherei” haben Sie das Opfer zu einem Messer-Täter gemacht.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Ihr H.M.

    1. Guter Punkt und wir sind uns sicher, hier wurde bewusst so formuliert. Die propagandistischen Textbausteine des ‘Experiments multikulturelle Gesellschaft’.
      An Perfidie und Widerwärtigkeit nicht zu überbietender Messer-Merkel-Haltungsjournalismus.

    2. Herr Borgböhmer sollte sich in der Tat vielleicht mal den Haftbefehl durchlesen, der wurde ja (offenbar gegen den Willen der Presse) geleaked.

    3. Sowohl die Begriffe „Messerstecherei“ wie auch „Messerangriff“ gibt es im juristischen Sinne nicht. Es gibt in Verbindung mit Waffen die Straftatbestände „schwerer Raub“ (§ 250 Abs. 1 Nr. 1 a, Abs. 2 Nr. 1 StGB), der hier wegfällt, und „gefährliche Körperverletzung“ (§ 224 Abs. 1 Nr. 2 und 5 StGB). Abhängig von der Schwere der Folgen für das Opfer können auch die „schwere Körperverletzung“ gem. § 226 StGB bis hin zum „Tötungsdelikt“ (§§ 211, 212, 227 StGB) hinzutreten. Ihre Schlussfolgerung „Mit dem Begriff “Messerstecherei” haben Sie das Opfer zu einem Messer-Täter gemacht“ ist in diesem Zusammenhang völlig haltlos.

  12. Die gewaltbereite Nazihorde trampelt nicht nur durch Chemnitz und greift mit Hitlergruß jeden an. Sie trampelt auch durch Meedia.de und greift mit Hitlergruß jeden an. Und das nicht ein oder zweimal, sondern seit Monaten ununterbrochen.

    Putzig, wie von den Meedia-Journalisten darüber räsoniert wird, wie wohl in Chemnitz die Menschen zu schützen wären vor dem Nazimob. Aber kehren hinter der eigenen Haustür? Mal die hauseigenen Meedia-Nazis vor die Tür befördern, die die Leserinnen und Leser angreifen? Ach was!

    1. Die extreme Sprache mit den unflätigen Übertreibungen soll wohl den Mangel an Fakten überdecken.
      Linke waren schon immer Primitivlinge.

      1. Wie wenig primitiv Rechte sind, kann man im Gegensatz dazu in Dresden, Cottbus und zurzeit auch in Chemnitz beobachten. Wollen Sie das implizieren?

  13. Komisch, dass die ZEIT Reporter bei nicht linksradikalen Demos so ungern gesehen sind, wo sie doch immer so unvoreingenommen und sachbezogen berichten.

  14. Ich hab mir hier die gesamte Diskussion durchgelesen.
    Mein Fazit:

    Deutschland geht echt üblen Zeiten entgegegen. Und daran haben alle hier Schuld.

    Margaret Thatcher hatte recht: “Die Deutschen ändern sich nie.”

    Ein schreckliches Volk.

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