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Donald Trump attackiert US-Internet-Giganten: “Google, Facebook und Twitter bewegen sich auf sehr dünnem Eis”

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Der Ton wird schärfer: Trump vs. Google & Co

Der US-Präsident teilte heute erneut gegen Google, Facebook und Twitter aus. Im Tagesverlauf knüpfte sich Donald Trump in zwei Tweets Google vor: Der 72-Jährige warf dem Internetriesen vor, die Suchergebnnise über ihn zu manipulieren. Stunden später legte der US-Präsidenten gegenüber Reportern im Weißen Haus nach und erklärte, Google, Facebook und Twitter bewegten sich allesamt "auf dünnem Eis".

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Donald Trumps Fehde mit den Medien ist eine Konstante seiner Präsidentschaft – relativ neu sind die Attacken gegen die einheimischen Social Media-Dienste.

Gestern dehnte Trump seine Social-Media-Kritik auf Google aus. Dem nach Amazon zweitwertvollsten Internetkonzern der Welt warf der US-Präsident vor, positive Nachrichten in den Suchergebnissen zu seiner Person zu unterdrücken.

Trump: Google manipuliert seine Suchergebnisse

“Die Google-Suche zu “Trump News” zeigt nur die Meinung/Berichte der Fake-News-Medien. In anderen Worten: Sie haben es bei mir und anderen manipuliert, so dass fast alle Stories und News schlecht sind. Lügen-CNN sticht hervor, republikanisch/konservative und faire Medien werden ausgeschlossen. Illegal?”, twitterte Trump.

96% aller Suchergebnisse zu “Trump News” kämen von linksgerichteten Medien, was “sehr gefährlich” sei. Google und andere unterdrückten die Stimmen der Konservativen und würden wohlmeinende Nachrichten verstecken, mahnte der US-Präsident an. “Sie kontrollieren, was wir sehen können und was nicht”, twitterte Trump.

“Google betreibt Schindluder mit Menschen”

Die ernste Situation werde er angehen, erklärte der US-Präsident und legte wenige Stunden später nach. Gegenüber den Reportern im Weißen Haus sagte Trump, “Google betreibt Schindluder mit Menschen. Das ist eine sehr ernste Sache”, sagte Trump.

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Mehr noch: An Google, aber auch Facebook und Twitter richtete Trump eine Warnung – die US-Unternehmen sollten sich vorsehen. “Sie sollten aufpassen, denn so etwas kann man nicht mit Menschen machen”, erklärte der US-Präsident. “Google, Facebook und Twitter bewegen sich auf sehr dünnem Eis”, sagte der 72-Jährige weiter.

Google widersprach unterdessen Trumps Darstellung. “Die Suchergebnisse werden nicht genutzt, um eine politische Agenda zu setzen, und wir richten unsere Ergebnisse nicht nach einer politischen Ideologie aus”, erklärte ein Sprecher in einem Statement, das dem Finanzsender CNBC vorliegt.

Donald Trump wirft Social-Media-Diensten Zensur vor

Die scharfe Kritik an den Social Media-Diensten ist nicht ganz neu. Eineinhalb Wochen ist es her, dass Donald Trump den sozialen Medien erstmals Zensur vorwarf.  “Social Media diskriminiert republikanische und konservative Stimmen. Laut und klar für die Trump-Administration gesprochen, lassen wir nicht zu, dass das passiert”, erklärte der US-Präsident Mitte August auf Twitter.

In den sozialen Medien würden dagegen inzwischen zu viele Stimmen, darunter “gute und schlechte” zerstört werden, was man nicht zulassen könne, so Trump weiter. Wer auch immer darüber entscheide, welche Posts in den sozialen Medien zu lesen seien, würde “viele zu Fehler machen”, twitterte der US-Präsident.

Ausgangspunkt der Kritik dürfte die Kontroverse um InfoWars-Macher Alex Jones sein, dessen Inhalte von Facebook, YouTube, Spotify und Apple in der vergangenen Woche wegen Regelwidrigkeiten gelöscht wurden. Auch Tweets von Jones verschwanden.

Wirkung zeigten Trumps Äußerungen unterdessen an der Wall Street. Die Aktien von Google-Mutter Alphabet, Facebook und Twitter notierten in einem positiven Marktumfeld im Minus.

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Alle Kommentare

  1. Da hat Trump völlig recht. War im Wahlkampf auch schon so, als negative Meldungen und geleakte Dokumente über die kriminellen Machenschaften von Hillary Clinton versteckt wurden und jede negative Nachricht über Trump von Google hochgestuft wurde.

    Sheryl Sandberg von der Facebook-Datenkrake hat übrigens 2015 Folgendes an Hillary geschrieben, was wir dank Wikileaks wissen (Quelle: https://wikileaks.org/podesta-emails/emailid/19070):

    “I still want HRC [Hillary Rodham Clinton] to win badly. I am still here to help as I can. S”

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