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Tech-Probleme bei Neubau der Firmenzentrale: Funke Mediengruppe sagt geplante Eröffnungsfeier ab

Funke-Geschäftsführer Andreas Schoo (l.) und Ove Saffe
Funke-Geschäftsführer Andreas Schoo (l.) und Ove Saffe

Es ist ein Megaprojekt: Die Funke Mediengruppe errichtet an ihren Stammsitz in Essen eine neue Firmenzentrale. Hier sollen auf rund 37.000 Quadratmeter mehr 1.200 Mitarbeiter arbeiten und Zeitungen wie die WAZ entstehen. Rund 95 Prozent des Gebäudes sind fertiggestellt. Doch jetzt gibt es massive Probleme mit der Gebäude-IT. Die Geschäftsführung hat die Eröffnungsfeier verschoben. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.

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Lichtdurchflutete Büroräume, die Fassade aus Glas, ein Medien-Cafe, das auch für die Öffentlichkeit zugänglich ist: die neue Firmenzentrale der Funke Mediengruppe gilt als eines der modernsten Bürogebäude in der Innenstadt von Essen. „Es ist ein Ort der Kreativität, ein Gebäude, das mit seinen modernen Strukturen Kommunikation der Mitarbeiter und unkomplizierte Arbeitsabläufe begünstigt“, so die Eigenwerbung des Verlags.

Geplant war, dass die Verlagsgruppe Ende August/Anfang September in die neuen Räume zieht. Nun haben die Geschäftsführer Ove Saffe, Andreas Schoo und Michael Wüller die für den 15. September geplante Eröffnungsfeier abgeblasen. In einem Brief an die Mitarbeiter, der MEEDIA vorliegt, begründen die Geschäftsführer die Verzögerungen mit baulichen Problemen. „Es hakt jetzt offenbar an der sogenannten „Gebäudeintelligenz“, also der technischen Infrastruktur“, betonen die Geschäftsführer. Die Verzögerungen bei großen Bauvorhaben seien zwar nichts Ungewöhnliches, heißt es im Brief. „Diese letzte Behinderung ist jedoch besonders ärgerlich, weil wir alle bereits in den Startlöchern standen und umfängliche Vorbereitungen für den Umzug getroffen haben. Es ist uns aber wichtig, dass wir in ein voll funktionsfähiges Haus ziehen. Improvisationen wollen wir Ihnen und uns nicht zumuten, wir können sie uns auch gar nicht leisten, weil wir die Produktion unserer Titel sichern müssen“, so die Geschäftsführer.

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Derzeit stünde der Verlag in intensiven Verhandlungen mit den externen Projektbeteiligten. „Wir sind zuversichtlich, dass wir sehr bald eine gute Lösung finden werden. Natürlich würden wir Ihnen heute auch gerne einen neuen Umzugstermin nennen. Das können wir aber leider nicht, weil uns auch hier rechtlich die Hände gebunden sind“, schreibt das Geschäftsführer-Trio. Ein Sprecher der Funke Mediengruppe bestätigt gegenüber MEEDIA den Vorgang. Ein neuer Termin für eine Eröffnungsfeier stünde nicht fest.

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