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Apple-Gerüchte: Bloomberg bestätigt drei iPhone-X-Nachfolger – aber wie heißen die neuen Modelle?

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CEO Tim Cook und das wichtigste Produkt in Apples Konzerngeschichte: das iPhone © Apple

Nicht zwei, sondern gleich drei neue iPhone-Modelle dürfte Apple in diesem Herbst launchen. Was zahlreiche Analysten prognostiziert haben, erfährt nun durch Bloomberg Bestätigung: Wie Tech-Reporter Mark Gurman berichtet, wird Apple in rund zwei Wochen zwei direkte Nachfolgemodelle zum iPhone X und ein günstigeres LCD-Modell mit einem fast randlosen Display vorstellen.

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Der Countdown geht in die letzte Runde. Vermutliche keine vier Wochen mehr, dann könnten Apple-Aficionados schon neue iPhones in den Händen halten – bis zur mit Spannung erwarteten Keynote dürften es gar nur noch rund zwei Wochen sein.

Dass der Tech-Pionier dabei Nachfolgemodelle zu seinem erst im vergangenen November komplett neu designten Spitzensmartphone anbietet, gilt als gesichert. Seit Jahresbeginn spekuliert Tech-Analyst Ming-Chi Kuo in immer neuen Kurzstudien darüber, dass Apple im Herbst gleich drei Modelle launchen dürfte – zwei direkte iPhone X-Nachfolger mit OLED-Display und ein neues LCD-Modell im Look des iPhone X, das allerdings in einer Bildschirmgröße von 6,1 Zoll ausgeliefert wird.

Jahr des s-Zyklus – in drei Varianten

Eine Bestätigung lieferte heute Bloombergs notorisch gut vernetzter Tech-Reporter Mark Gurman, der in den vergangenen Jahren immer wieder mit seinen Prognosen beim Apple-Blog 9to5Mac aufgefallen war. Wie allgemein erwartet, dürfte Apple in diesem Jahr keine bahnbrechend neu designten Modelle vorstellen, sondern Nachfolgevarianten  zum im vergangenen Jahr eingeführten iPhone X-Design.

Gurman spricht deshalb von einem “s”-Jahr, in dem typischerweise geringfügige Updates unter der Oberfläche vorgenommen werden – wie in der Vergangenheit beim iPhone 3GS, iPhone 4s, iPhone 5s, iPhone 6s. Das iPhone X dürfte entsprechend in der Nachfolgegeneration, die intern den Codenamen D32 trägt, weiterhin mit einer Bildschirmdiagonale von 5,8 Zoll ausgeliefert werden, aber eine um etwa 20 bis 30 Prozent schnellere Prozessorleistung und bessere Kamera aufweisen.

Mittelpreis-iPhone X in poppigen Farben
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Wie erwartet bringt Apple das iPhone X-Design auch in einer größeren Plus-Version mit 6,5 Zoll großem Display auf den Markt, die intern den Codenamen D33 trägt. Und damit nicht genug: Auch ein neues LCD-Modell im Look des iPhone X, das in einer Bildschirmgröße von 6,1 Zoll  erscheint und intern den Codenamen N84 trägt , gilt entsprechend dem Bloomberg-Bericht als gesichert.

Das 6,1 Zoll große LCD-iPhone dürfte von Apple wie mehrfach kolportiert zu deutlich ermäßigten Preisen angeboten werden. Nach Einschätzung von Tech-Analyst Kuo dürfte Apple das neue Mittelpreis-iPhone, das in den poppigen Farben Rot, Orange und Blau angeboten werden soll,  bei 700 Dollar starten.

Bricht Apple mit der Tradition der s- und Plus-Modelle?

Offen ist dagegen nach Gurmans Einschätzung bis zuletzt, wie die neuen iPhones heißen sollen. Als offensichtliche Bezeichnung für den iPhone-X-Nachfolger würde sich die Bezeichnung iPhone Xs aufdrängen, während das 6,5 Zoll große Modell nach den Vorbildern der vergangenen Jahre entweder als iPhone X Plus oder im Einklang mit dem neuen iPhone Xs als iPhone Xs Plus auf den Markt kommen müsste.

Inwieweit sich das günstigere 6,1 Zoll große LCD-iPhone X, das sich optisch nahtlos in die Produktlinie der randlosen Neuvorstellungen einreiht, in der Nomenklatur von den höherpreisigen Modellen unterscheiden soll (möglicherweise  als iPhone X SE?), scheint damit eine der spannendsten Fragen vor Apples wichtiger Keynote des Jahres zu sein.

Trotz der gleich drei neuen Modelle sieht der langjährige Apple-Analyst und heutige Wagnisfinanzierer Gene Munster nur ein begrenztes Absatzwachstum: Munster prgnostiziert für das nächste Geschäftsjahr, das bei Apple traditionell im Oktober beginnt, lediglich noch eine Steigerung der Absätze nach Stückzahlen von bis zu fünf Prozent.

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Alle Kommentare

  1. Es sind wirklich verdammt spannende Fragen. Wie werden die internen Codenamen extern heißen. Wird der OECD-Bildschirm nullkommaeinviertel Zölle größer sein. Welche PR-Nasen sind am notorisch allerbestvernetzten. Was weiß die Kurzstudien-Sphinx. Was raunen Analüsten, Wagnisfinanzierer, Hohepriester. An welchem traditionell historischen Tag dürfen wir den magischen Keynoten-Tanz des Cupertino-Gottes striemen.

  2. Für die Apple-Fanboys in der Medienbranche bieten sich folgende Namen an:

    “iPhone Gay”, “iPhone Trans”, “iPhone Diversity”, und, besonders schlüpferbefeuchtend: “iPhone Tesla”

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