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„Promi Big Brother“ bleibt ein großer Hit, das ZDF punktet mit „Prinzen, Ponys, Paparazzi“

"ZDFzeit": Prinzessin Estelle und Prinz Oscar aus Schweden

Für die Sat.1-Macher ist der morgendliche Blick auf die Quoten derzeit so erfreulich wie lang nicht mehr. Auch am Dienstag war „Promi Big Brother“ mit 900.000 14- bis 49-Jährigen und einem Top-Marktanteil von 16,6% wieder extrem erfolgreich. Und sogar Claus Strunz‘ „akte 20.18“ profitierte im Anschluss mit einem „Promi Big Brother Spezial“. Im ZDF lief es um 20.15 Uhr unterdessen ebenfalls super: mit einem „ZDFzeit“-45-Minüter über die „Royale Kindheit“.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Dienstag wissen müssen:

1. „Promi Big Brother“ holt 16,6%, besiegt alle anderen Prime-Time-Programme und beflügelt die „akte 20.18“

900.000 14- bis 49-Jährige schalteten um 22.15 Uhr also diesmal „Promi Big Brother“ ein. Der Marktanteil lag bei hervorragenden 16,6%. Die 900.000 reichten am Dienstagabend nicht nur, um klarer Marktführer nach 22 Uhr zu sein, sondern auch, um sämtliche anderen Prime-Time-Programme in der jungen Zielgruppe zu besiegen – also auch alle, die um 20.15 Uhr zu sehen waren. Um Mitternacht profitierte dann auch noch Claus Strunz‘ Magazin „akte 20.18“, das sonst meist unter sehr überschaubaren Quoten leidet: 510.000 blieben zum „Promi Big Brother Spezial“ der Sendung noch dran – grandiose 16,7%.

2. Die beiden Stunden vor „Promi BB“ liefen nicht gut, unspektakuläre Prime-Time-Zahlen für RTL und ProSieben

Während Sat.1 ab 22.15 Uhr also grandiose Marktanteile erzielte, lief es davor für „Der letzte Bulle“ diesmal nicht gut: Nur 440.000 und 470.000 sahen die beiden Wiederholungen ab 20.15 Uhr – jeweils schwache 6,3%. Richtig erfolgreich waren parallel dazu auch RTL und ProSieben nicht. Bei RTL kam „Der Lehrer“ auf 9,3% bis 11,0%, ProSieben erzielte mit den „Simpsons“ 9,4% bis 10,6%. Den Tagessieg erreichte RTLs Vorabend-Soap „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, die mit 1,24 Mio. 14- bis 49-Jährigen das einzige Programm des Tages mit einem jungen Millionenpublikum war – und grandiose 20,7% erzielte.

3. Das ZDF punktet mit „Royaler Kindheit“, Licht und Schatten am ARD-Abend

Zu den Gewinnern des Dienstags gehörte im Gesamtpublikum die „ZDFzeit“-Doku „Royale Kindheit“ – Untertitel: „Prinzen, Ponys, Paparazzi“. 3,51 Mio. sahen sie ab 20.15 Uhr – tolle 14,3%. „Frontal 21“ fiel danach aber auf 2,26 Mio. und 8,7% herunter. Genau umgekehrt lief es im Ersten: Zunächst lief die „Charité“-Wiederholung mit 1,87 Mio. und 7,6% erneut mies, ab 21.05 Uhr steigerte sich „In aller Freundschaft“ aber mit 4,09 Mio. Sehern auf 15,7%. Stärkstes Prime-Time-Programm der Privaten war auch hier „Promi Big Brother“ mit 1,88 Mio. Sehern und 11,5% – auch wenn die zweite Hälfte der Show genau genommen gar nicht mehr in der Prime Time lief.

4. Starker Abend für die RTL-II-Sozial-Dokus und „Hot oder Schrott“ bei Vox

Mit RTL und ProSieben mithalten konnte am Abend RTL II: „Armes Deutschland“ und „Hartz und herzlich“ erzielten mit 680.000 und 570.000 14- bis 49-Jährigen grandiose Marktanteile von 9,5% und 10,7%. Damit besiegte man auch Vox, wo „Hot oder Schrott“ mit 610.000 und 8,6% aber ebenfalls erfolgreich war. Nicht mithalten konnte „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ mit allenfalls soliden 370.000 und 5,2% auf kabel eins.

5. Krimifreunde schalten 3sat, BR, WDR und zdf_neo ein

Abseits der großen acht Sender gab es diverse Krimis mit einem Millionenpublikum. Am besten lief es dabei für 3sat, wo 1,25 Mio. Leute „Inspektor Jury“ herausragende 4,9% bescherten. Das BR Fernsehen lockte parallel dazu mit einem 20 Jahre alten München-„Tatort“ 1,11 Mio. (4,4%) an. Bei zdf_neo sahen unterdessen 1,01 Mio. (4,0%) „München Mord“. Über 13% gab es also um 20.15 Uhr für die drei Krimis. Ab 22.10 Uhr schalteten dann noch 1,10 Mio. (6,3%) zum WDR Fernsehen, das einen auch schon 19 Jahre alten Köln-„Tatort“ zeigte.

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