Partner von:
Anzeige

“Zensur ist eine sehr gefährliche Sache”: Jetzt twittert Donald Trump gegen die Social-Media-Riesen Facebook, Twitter & Co

Exzessiver Twitter-Nutzer: US-Präsident Donald Trump
Exzessiver Twitter-Nutzer: US-Präsident Donald Trump

Nächste Runde in der Fehde zwischen Donald Trump und den Medien. Wieder war Wochenende, wieder Zeit, sich mit Dingen abseits des Arbeitsalltags zu beschäftigen. Bei US-Präsident Trump ist die thematische Verschiebung oft genug auf Twitter zu beobachten. Trump teilte auf Twitter gegen Social Media-Dienste aus – und wenig später waren wieder Traditionsmedien wie CNN an der Reihe.

Anzeige

Trump twitterte: “Social Media diskriminiert republikanische und konservative Stimmen. Laut und klar für die Trump Administration gesprochen, lassen wir nicht zu, dass das passiert”, erklärte der US-Präsident auf dem 280-Zeichen-Dienst. “Sie schließen die Meinung der RECHTEN, machen aber nichts bei anderen”, ärgerte sich Trump.

“Zensur ist eine sehr gefährliche Sache und absolut unmöglich zu überwachen”, twitterte Trump. Der US-Präsident dreht den Spieß rhetorisch um und argumentiert nun, auch Fernsehsender wie CNN und MSNBC, die nach Einschätzung des 72-Jährigen Produzenten von Falschmeldungen sind, würde er schließlich selbst nicht verbieten – trotz ihres “kranken Verhaltens”. Trump erklärte, er würde die Sendungen mit Vorsicht genießen oder eben gar nicht sehen.

In den sozialen Medien würden dagegen inzwischen zu viele Stimmen, darunter “gute und schlechte” zerstört werden, was man nicht zulassen könne, so Trump weiter. Wer auch immer darüber entscheide, welche Posts in den sozialen Medien zu lesen seien, würde “viele zu Fehler machen”, twitterte der US-Präsident.

Anzeige

Ausgangspunkt der Kritik dürfte die Kontroverse um InfoWars-Macher Alex Jones sein, dessen Inhalte von Facebook, YouTube, Spotify und Apple in der vergangenen Woche wegen Regelwidrigkeiten gelöscht wurden. Auch Tweets von Jones verschwanden.

Twitter-CEO Jack Dorsey reagierte gestern umgehend auf den Zensur-Vorwurf. “Wir sehen uns Inhalte nicht nach dem politischen oder ideologischen Standpunkt an”, versicherte Dorsey im Interview mit CNN.

 

Keine Neuigkeiten aus der Medien-Branche mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos die MEEDIA-Newsletter und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige
Werben auf MEEDIA
 
Meedia

Meedia