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“Männer sind Müll”: Wie der Hashtag #MenAreTrash die Twitter-Community spaltet

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Twitter-Hashtags zu initiieren, um auf gesellschaftliche Missstände oder Ungleichheiten aufmerksam zu machen, genießt große Popularität. Zuletzt machten das die Hashtags #MeToo (sexuelle Übergriffe) und #MeTwo (Rassismus im Alltag) mit großem Erfolg vor. Bei dem gegen Sexismus gerichteten Hashtag #menaretrash wird jedoch vor allem über die Sinnhaftigkeit der Bezeichnung diskutiert.

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Aktuell trendet der Hashtag #MenAreTrash, übersetzt “Männer sind Müll”, auf Twitter. Entsprechende Postings sollen Sexismus, Gewalt und Ungleichbehandlung von Männern gegenüber Frauen anprangern. Jedoch ist vielmehr eine Diskussion darüber entbrannt, ob der gewählte Name für den Hashtag für diesen Anlass sinnvoll ist, da er seinerseits eine pauschale Abwertung darstellt.

Es gibt allerdings auch Nutzer(Innen), die den Hashtag verteidigen und keine Pauschalisierung sehen. Beispielsweise die taz-Autorin Sibel Shick, die gleich mehrere Tweets unter dem Hashtag #menaretrash absetzte und vor kurzem ein Gedicht mit dem Titel “Männer sind Arschlöcher” veröffentlichte.

Aus Sicht einiger anderer Twitter-NutzerInnen verfehlt der Hastag aufgrund seiner gewählten Bezeichnung aber die erhoffte Wirkung, den Feminismus zu stärken. Stattdessen erreiche er genau das Gegenteil.

Andere distanzieren sich unterdessen vollends von dem Hashtag:

Problematisch an derartigen Hashtags ist, dass sie Sexisten, die es ohne Zweifel gibt, wohl kaum zum Umdenken bewegen. Stattdessen verhärten sich die Fronten weiter und es entsteht kein Dialog.

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Alle Kommentare

  1. Das hat Potential. Wenn mann (hihi) für “Männer” irgendeine andere Gruppe einsetzt, dann werden die Tweets erst richtig interessant. Hier ein Beispiel:

    Juden werden nicht pauschalisiert sondern wegen ihres Verhaltens gebashet. Sie dominieren alle Ressourcen und besetzen alle Räume, ohne ihre Privilegien infrage zu stellen, sehen nicht ein sich zurückzuziehen, nehmen keine Kritik an. Judentränen nicht in meiner TL, #JewsAreTrash

    1. Ja, das gilt unter Soziologen ja zurecht als der Lackmus-Test für gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit: Wenn man wissen will, ob es sich bei irgendeiner Aussage um gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit handelt, einfach den Namen der fraglichen Gruppe gegen “Juden” austauschen.

      Wenn die Aussage dann rassistisch/skandalös klingt, dann war es bereits im Original gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.

      1. Früher war das vielleicht so. Aber jetzt haben feministische Wissenschaftlerinnen (hahaha) doch herausgefunden, dass unterdrückte Gruppen wie zum Beispiel Frauen oder Schwarze schon per Definition gar nicht rassistisch bzw. gruppenbezogen menschenfeindlich sein können! 😉

  2. Erinnern wir uns: Fünf Jahre unschuldig hinter Gittern. Haft bis zum letzten Tag, weil der Lehrer die Vergewaltigung nie zugab und deshalb die Chance auf eine Strafverkürzung wegfiel. Auch nach dem Freispruch in Kassel im Juli 2011 fand der Lehrer nicht mehr in sein altes Leben zurück, fand keinen Job mehr, lebte von Hartz IV. Fast genau ein Jahr nach dem Freispruch starb er Ende Juni 2012. Herzversagen. Der Vorwurf der falschen Verdächtigung gilt als verjährt.

    Übringens, die Vergewaltigung fand nie statt, alles erfunden. Einfach so, heute macht man es mit einem #

    Damals gab es keinen #! Wozu auch, war doch nur ein “Alter weißer Mann”!

  3. Das kommt wohl davon, wenn man sich voller Frust und Perspektivlosigkeit zu intensiv mit einer Gurke befriedigt.
    Und das ist der gleiche Pöbel, der auf Trump schimpft, Merkels Flüchtlingspolitik bejubelt und ständig von Vielfalt und Toleranz schwafelt.
    Na dann, viel Erfolg in den ewigen Subkulturen am Rand der menschlichen Vernunft. Aber vielleicht wird man so auch Ministerpräsidentin von MeckPomm. Dort klang es kürzlich ebenso ähnlich dämlich.
    Aber immerhin besser als die Selbstmordattentate der ähnlich sexuell Frustrierten. Danke dafür, Twitter.

  4. Dieser Hashtag bringt eine ganze Menge auf den Punkt.

    Wie viele “Männer” haben schon beigepflichtet ?

    Traut Euch, Avantgarde.

    1. „Männer“ in Anführungszeichen: Soll das heißen, dass, wer #MenAreTrash als Mann unterstützt, in Ihren Augen kein Mann ist?

  5. Tja- das ist doch schon lange klar, dass die Rot- Grüne- Gender-Öko-Sprachverbots – Armee gegen uns Krieg führt. Aus Selbsthass, dass man in großen Teilen auch nur ein previligiert geborenes Weißbrot ist…. Aber- wir können auch zurück haten . Daher euch ein fröhliches Fuck you ! Wen interessiert Euer Gewäsch denn schon – ihr seid NICHT die Mehrheit. Also – setzen – und Maul halten.

  6. Der Elvis Presley- Song: “Devil in Disguice” sollte wegen Frauenfeindlichkeit verboten werden. Hate- Speech.

  7. Nun ja, hier findet sich doch der gesammelte „Trash“ in den Kommentaren; muss also etwas dran sein an #MenareTrash. Sonst würden sich die Hunde auch nicht getroffen fühlen und bellen!

    1. Wollten Sie auch mal gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in einem Kommentar demonstrieren, Ronald?

    2. “Sonst würden sich die Hunde auch nicht getroffen fühlen und bellen!”

      Wenn Nazi so über Ausländer reden und das dann viel Kritik gibt, muss ja irgendwas dran sein an dem was Nazis sagen sonst würden sich die Hunde auch nicht getroffen fühlen und bellen!

      Das Kritik die Richtigkeit einer Sache bestätigt ist wirklich ein urkomisches Konzept.

  8. Wenn das der Anfang vom Ende des Feminismus durch Überschreiten des kulturellen Kulminationspunktes ist, dann ist das doch eine gute Sache.

    Sollen sich doch diese durchgeknallten frigiden Weiber doch gegenseitig in Stimmung bringen.
    Kein richtiger Mann will doch so was auf der Bettkante. Oder erst recht nicht als Arbeitskollegin.
    🙂

    Wird schon seinen Grund haben, weswegen immer mehr deutsche Männer sich Frauen aus Asien ins Haus holen, während diese erosbefreiten Emanzen als Solisten älter und älter und älter werden.
    Ohne jemand Nettes, der ihnen Komplimente oder gar ein Kind macht.
    Und irgendwann, so kurz vor der Menopause sehen sie dann aus wie ein Silvesterluftballon zu Ostern und landen dann mit verbiesterem Gesicht in der SPD oder bei den Grünen.
    Und nicht einmal die dort herumschwänzelnden “Feministen” in Norwegerpullovern mögen sie noch anfassen.

    Toll, oder?
    Also meine Frau findets gut.

    1. Tut mir leid für Ihre Frau, es sei denn, sie ist Asiatin. Obwohl: Selbst und gerade dann täte sie mir leid.

      Aber, unter uns gefragt, was mögen Sie denn so, wenn Sie keine Norwegerpullover mögen? Eher so in Lack, Leder, Strapse? Peitschen?

  9. Ich möchte hier für die Freunde der gepflegten Lyrik auch das Gedicht “Männer sind Arschlöcher” von Sibel Schick empfehlen. Meiner Meinung nach das bedeutendste literarische Werk des 21. Jahrhunderts seit “Feuchtgebiete” von Charlotte Roche.

    Männer sind Arschlöcher
    Von Sibel Schick
    Quelle: https://missy-magazine.de/blog/2018/08/07/maenner-sind-arschloecher/

    Der eine ist schön, der andere heiß,
    Auch der Süßeste davon beißt.
    Denn es ist ein strukturelles Problem,
    Dass Männer Arschlöcher sind.

    Ich kenne Männer, die sind voll okay,
    Aber auch die können so nerven, ey.
    Der eine lügt, der andere ist laut,
    Gibt nicht mal zu, wenn er Scheiße baut.

    Ich habe Kumpels, verliebt war ich auch mal.
    Wenn du mich fragst, mach ich’s noch mal.
    Auch der Netteste profitiert vom Arschlochsein,
    Und setzt sich nicht gegen das Patriarchat ein.

    Süße nette Männer, die mir zuhören,
    Nicken brav zu und sagen: „Ich würd gern lernen.“
    Mach doch weiter, es dauert nicht lange,
    Bis er sagt: „Du gibst zu viel Kante.“

    Fühlt sich ein Mann von dir bedroht,
    Spricht er dir die Erfahrung ab.
    Wer von meiner Existenz beleidigt wird,
    Dem klatsch ich gern eine rein.

    Einzelne Männer sind schon ganz okay,
    In Gruppen wird’s schwierig.
    Denn es hat System und Struktur,
    Dass Männer Arschlöcher sind.

    Du sagst: „Nicht alle Männer sind gleich.“
    Ich sage: „Ist das nicht irrelevant vielleicht?“
    Denn es ist ein strukturelles Problem,
    Und ja, es ist kein individuelles Problem,
    Und nein, es geht nicht um Ausnahmen,
    Denn es ist ein weltweites Phänomen,
    Dass Männer Arschlöcher sind.

    1. Donnerwetter, RTL1933, so viel intellektuelles Potenzial (und Selbsterkenntnis?) hätte ich Ihnen gar nicht zugetraut! Das Gedicht muss ich mir unbedingt merken.

      Mit „das bedeutendste literarische Werk des 21. Jahrhunderts seit “Feuchtgebiete”“ scheinen Sie mir dieses intellektuelle Potenzial jedoch gleich wieder zunichte zu machen. Schade. Die „15 minutes of fame“ (Andy Warhol) hatten Sie jedoch mal gehabt …

      1. Oh, kein Feuchtgebiete-Fan? Welches Werk fanden Sie denn noch besser? Die Hillary-Clinton-Autobiographie?

      2. Bevor Sie hier so das M… aufreißen, wäre ich an Ihrer Stelle lieber froh, wenn Sie von Sibel Schick keine Klage wegen der Weiterverbreitung urheberrechtlich geschützter Inhalte bekommen. Und dann auch noch in diesem Zusammenhang! Das könnte für Sie nämlich wahnsinnig teuer werden; glauben Sie mir wenigstens das!

      3. Das wäre ja unglaublich lustig! Ich muss schon grinsen wenn ich es mir vorstelle. 🙂 Wie Schick wohl reagiert, wenn ich im Prozess dann argumentiere, dass dieses “Gedicht” gar kein Werk im Sinne des Urheberrechts ist, weil es keine eigene schöpferische Leistung enthält? Da ist ja nicht einmal ein Reimschema oder durchgängiges Metrum zu erkennen.

  10. Ich fasse mal zusammen: #MenAreTrash ist der gequälte #Aufschrei der Frauen*seele, die sich anders als durch solche überspitzten Formulierungen nicht mehr zu helfen weiß. #FrauenSindSchlampen hingegen wäre Sexismus. OK, notiert, muss ja nur wissen, was ich künftig denken soll.

    Der Feminismus hat einmal als eine vollkommen berechtigte Gleichberechtigungsdebatte angefangen. Er kippte über in eine Gleichmacherdebatte, wurde völlig absurd, als der Sinn der Geschlechteridentität insgesamt in Frage gestellt wurde – es sei denn, mensch identifiziert sich als Frau* und fordert entsprechende Rechte ein. Inzwischen geht es nicht mehr um gleiche Rechte, es geht um das Erkämpfen einer Vormachtstellung, die auf ähnlich idiotischen Argumenten fußt wie einst das Patriarchat. Unter dem Deckmantel, Privilegien abbauen zu wollen, etabliert sich erfolgreich ein neuer Sexismus – nein halt, Sexismus ist es nur, wenn Frauen* benachteiligt sind. Männer* sind ja tatsächlich so schlimm, dass ihre gesellschaftliche Partizipation mit allen Mitteln bekämpft gehört. Deswegen dürfen Frauen* auch breitbeinig in der Bahn mit einem ganzen Taschen- und Jackenarsenal einen Vierersitz belegen, weil das nicht etwa #Womenspreading ist, sondern die verzweifelte Verteidigung gegen patriarchale Strukturen. Deswegen dürfen Frauen* ungefragt minutenlange Monologe über die wahnsinnig vielen Privilegien führen, mit denen 50jährige weiße Männer* bis über beide Ohren ausgestattet sind, weil das nicht etwa #Womensplaining ist, sondern das völlig berechtigte Anprangern gesellschaftlicher Missstände. Deswegen dürfen die Gründen interne “Wahlen” durchführen, bei denen die einzige antretende Frau* allein schon wegen der Quote automatisch gewählt ist, ohne dass jemand den Vergleich zu “Wahlen” in der DDR oder anderen Diktaturen zieht, weil die Vorrechte der Frau* höher gewertet werden als die Grundlagen der Demokratie.

    Das Narrativ funktioniert. Die politische Linke agiert seit einigen Jahren massiv sexistisch, aber niemand wagt, das anzusprechen, weil er* oder sie* dann politisch tot ist.

    So, und jetzt fragen wir uns, warum die AfD von Wahlerfolg zu Wahlerfolg eilt. Nicht etwa, weil sie echte Antworten zu liefern hätte. Nicht etwa, weil sie eine echte Alternative darstellte. Sondern, weil die Leute verzweifelt allen an den Hals werfen, die irgendein Gegengewicht zu sein versprechen. Wenn bald in den ersten Länderparlamenten und vielleicht sogar auf Bundesebene die AfD in Ministersesseln sitzt, ist der Grund nicht etwa der politische Kurs dieser Partei, sondern eine Linke, die alles daran gesetzt hat, sich in einen Sektiererverein zu verwandeln und die bürgeliche Mitte in die Arme der Nazis zu ekeln.

    1. Ich glaub trotz Ihres Nicks zwar nicht, daß Sie eine Frau sind, aber Sie haben in fast allen Punkten recht.

      Was als berechtigte Gleichstellungsdebatte begann, ist völlig aus dem Ruder gelaufen und von einem, überwiegend lesbischen Zirkel ins faschistisch -psychotische gepeitscht worden.

      Keine Frau, die sich selbst ernsthaft als emanzipiert betracht, läuft diesen Feministinnen hinterher oder läßt diese in ihrem Namen für sich sprechen.

      Die AfD dagegen unterschätzen Sie.
      Zwar ist der Anlaß für Bürger, dieser Partei zu folgen, fast immer Unzufriedenheit mit den Altparteien gewesen (was auch sonst bewegt einen erwachsenen Menschen, seine Partei zu wechseln?), aber das darf nicht darüber hinwegtäuschen, daß in der AfD eine hohe sachliche Kompetenz und brachial bessere Bildungsabschlüsse der Akteure vorhanden sind. Da sind richtig gute Leute in Aktion.

      Es reicht, sich diverse Reden im Bundestag und die entsprechenden Konter der Zuhörer auf den Bänken anzuhören.

      Die Grünen waren ebenso wie die AfD Protestpartei, sind es aber geblieben.
      Ausbremsen, Blockieren und Denunzieren bringen aber einen Staat nicht weiter. Und die SPD tickt doch mittlerweile gleich.
      Die CDU dagegen ist ja schon mit dem Stopfen der Löcher, die Angela Merkel jeden Tag neu aufreißt, völlig überfordert.
      Die hat doch überhaupt kein Blick mehr nach vorn und keine Vorstellung, wie diese Nation in 10 Jahren dastehen soll.

      Die einzigen, die wirklich Pläne für die Zukunft vorlegen und ein entsprechendes Szenario ausarbeiten, kommen aus der AfD.

      Und:
      Wem das ein- oder andere dort nicht passt, kann ja reingehen und versuchen, seinen Einfluß geltend zu machen.
      Das geht in keiner anderen Partei besser als in einer neuen, die noch im Fluß ist und wo weder Kurs noch Personalien in Beton gegossen sind.

  11. Solln se doch T-shirts und Aufkleber mit diesem Hashtag bedrucken und überall tragen und aufkleben. Mal sehen, ob se nochmal jemanden finden der ihnen beim Umzug hilft oder ob der nette gelbe Engel sie bei der nächsten Autopanne nicht einfach stehen lässt.

  12. “Problematisch an derartigen Hashtags ist, dass sie Sexisten, die es ohne Zweifel gibt, wohl kaum zum Umdenken bewegen. Stattdessen verhärten sich die Fronten weiter und es entsteht kein Dialog.”

    Das erinnert mich sehr an die gern gebrachte Feststellung: “Problematisch an Falschbeschuldigungen wegen Vergewaltigung ist, daß wegen ihnen echten Opfern weniger geglaubt wird” (und natürlich nicht oder höchstens in zweiter Linie, daß sie unschuldige Männer oft jahrelang ins Gefängnis bringen…)

    Aber tatsächlich bin ich optimistischer, und der Rest des “Artikels” bestärkt mich darin ja: Solche Haßkampagnen werden hoffentlich viele vernünftige Frauen, die bisher für die Männerfeindlichkeit im real existierenden Feminismus blind waren oder sie ignoriert haben, zum Umdenken und dazu bringen, sich offen gegen ihn zu wenden.

    Damit gewinnen Männer, Frauen und das Verhältnis zwischen ihnen.

    Und wenn sich die Fronten zwischen zwischen männerhassenden Feministinnen und dem Rest der Menschheit verhärten und ihnen immer weniger zugehört wird, kann das für die Welt nur gut sein.

    B20

    1. “Problematisch an derartigen Hashtags ist, dass sie Sexisten, die es ohne Zweifel gibt, wohl kaum zum Umdenken bewegen. Stattdessen verhärten sich die Fronten weiter und es entsteht kein Dialog.”

      Ich glaube auch nicht dass der Hashtag die Sexistin Sibel Schick zum Umdenken bewegt. ^^

      1. Braucht man für solche Leute jetzt wirklichdas Wort “Sexistin”?
        Früher nannte man die einfach “dumm” und jeder wußte, was gemeint ist.

        War nicht alles schlecht, früher.

  13. Feministinnen hätten ohne Unterstützung großer Teile der restlichen Weiblichkeit keinen Fuß auf den Boden bekommen. Welche das alles irgendwie auch nicht ganz falsch fanden, was da gefordert wurde.

    Die Feministinnen hätten ohne Unterstützung großer Teile der männlichen Belegschaft keinen Fuß auf den Boden bekommen. Frauenversteheritis als Tauschobjekt für vielleicht zu erhaschende Vorteile in der ersehnten weiblichen Aufmerksamkeit.

    Pudel halt.

    Die Sache ist spätestens gekippt mit der Pille und einer damit einhergehenden Unabhängigkeit der Frau (von Moral und Pflicht, Ehre). Begriffe mit denen man ohnehin eher einen männlichen Kreis anspricht und in die Haftung nehmen kann.
    Wahrscheinlich Nazi- Begriffe, und schon deswegen falsch.

    Dazu kam eine gesellschaftliche Entwicklung, die Frau zunächst wirtschaftlich auf eigenen Beine stellen zu wollen, also eine wirtschaftliche Abhängigkeit abzubauen. Sowie die rechtlichen Begradigungen, die sich daran anschlossen. Ich nennen sie hier nicht, ist einfach zu heikel.

    Die Frage muß gestellt werden, ob sich auch das Wesen der Frau in dem Tempo weiterentwickeln konnte, mit dem die neuen Freiheiten über diese hereinbrachen. Auf jeden Fall sitzen heute eine ganze Reihe Frauen mit ihrem verteidigten Kinderbesitz zwar halbwegs für das Alter abgesichert, aber dennoch alleine zu Hause. Sie genießen damit die Ausprägung einer Freiheit, die man sich zu Beginn der Befreiung der Frau vielleicht anders vorgestellt hatte.

    Tatsache ist. die Anzahl der Single- Haushalte ist stark gestiegen. Die Gesellschaft hat sich vereinzelt.

    Es gibt keinen Weg zurück.

    Es existiert keine auf Einsicht beruhende Methode, hier etwas zu revidieren. Die Gesellschaft ist bereits hier in einer Falle gelandet, in der es keine Gewinner gibt. Am schlimmsten trifft es die Kinder. Dann Männer, über denen permanent ein Demokles – Schwert hängt, immer gegenwärtig und – obwohl Männer in dieser Beziehung dumm sind – jede neue Beziehung vorab relativierend. Schade. Auch zu den Frauen könnte man sich fragen, ob Vor- und Nachteile in einem lohnenswerten Verhältnis stehen. Sowas wird natürlich jederzeit lauthals bejaht. An der lauthalsigen Bejahung muß man festhalten. Diese wird damit zum eigentlichen, und dann zum alleinigen Lebensinhalt. Wir kennen ja die “Flexibilität” der Frau in solchen Belangen.

    Die verpassen, wie ihre kleinen Kids herabwachsen, sich entwickeln, in der Regel durch Überlastung in Beruf und durch Kind völlig entnervt auch dann, wenn Angehörige unserer Pudel- Armada mittlerweile den Windeldienst beherrschen.

    Das grundsätzlich unterschiedliche emotionale Inventar von Mann und Frau ist unter die Räder gekommen, der nicht vorhandene Unterschied wird ja inzwischen “wissenschaftlich” postuliert.

    Arme Irre.

    Wenn man sich fragt,warum unsere Gesellschaften völlig aus dem Ruder laufen: hier treten womöglich ein paar Gründe zutage.

    Und nochmals: die Schuld daran trägt nach meiner festen Überzeugung ganz sicher nicht die Frau. Diese ist halt auch nicht die Gewinnerin der erlangten Freiheit, weil das, was sie erlangt hat mit Freiheit offenbar wenig zu tun hat.

    Frauen haben nicht einmal mehr Zeit, vielleicht schon nicht einmal mehr den Grips, darüber nachzudenken.

    1. Ist mir zu pessimistisch.

      Ich hätte allerdings schon gerne mal eine realistische Ableitung darüber, wie das Patriarchat entstanden ist.
      Mit wenigen Ausnahmen unabhängig voneinander auf der ganzen Welt.
      Da muß ja ein verifizierbarer Grund dahinter stecken.

      Und weswegen so gut wie alle Erfindungen und Leistungen vom Mann erbracht wurden.
      Einschließlich Tampon und Thermomix.

      Wieso bekommen Frauen da nichts gebacken?
      Und das obwohl ihnen die Universitäten seit über einem halben Jahrhundert auch gesellschaftlich aktzeptiert offen stehen.
      Da kommt aber einfach nichts anderes als zusammengelabertes Sozialzeugs. Auf dem Niveau dieses Hashtags hier.

      Meine Meinung ist, daß Männer und Frauen einfach völlig unterschiedlich ticken und entwicklungsgeschichtlich dadurch jeweils andere Aufgaben übernommen haben.
      Das, was Männer machen, steht eher in der Öffentlichkeit; Frauen sind mehr der Typ fürs Soziale zwischen den Geschlechtern und drumherum.
      Wobei ich das Letztere keinen Jota geringer werte.
      Es heißt “hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau”.
      Was stimmt, auch wenn ich weiß, daß Margarete Stokowski sich beim Lesen dieser Zeilen übergeben muß. Vermutlich, weil keiner vor ihr steht.

      Da nun einfach den Gleichmacherhammer einzusetzen, hat den Frauen unter dem Strich mehr geschadet als den Männern.
      Vor allem der Typ “Mutti mit Selbbstüberschätzung” fällt doch in der Realität immer wieder nur aufs Maul.
      Wir sollten die Unterschiede lieber fördern, als einebnen.

      Deutschland ist bunt, hey!

      1. FemMythos oder das feministische Patriarchat

        Das ist ja mal eine gute Frage, und lobenswert, dass interesse daran besteht. Also 1., dass Patriarchat, von dem wir immer hören, ist eine freie Erfindung um Marximus in Feminismus umbauen zu können. Marxismus braucht einen Unterdrücker, da mußte eben der Mann hinhalten.
        In den siebzigern gab es für die Weiterentwicklung des Zusammenlebens der Geschlechter engagierte Frauen, und Stalinistinnen und Maoistinnen, die erstmal die Bewegung gesäubert haben, auch mit jeder notwendigen Gewalt(1).

        Als eingeschworene Marxistin braucht man natürlich einen Unterdrücker, also hat frau etwas erfunden, eine Verschwörung, nennen wie sie FemMythos, von Männern mit dem Ziel Frauen zu unterdrücken und sich so ein angenehmes Leben zu verschaffen. Und weil es irgenedwie keinerlei überzeugende Argumente gab, erfand Frau gleichzeitig noch, dass diese Verschwörung von Männern, Frauen zum Nutzen von Männern zu unterdrücken, Männern irgendwie gar nicht bewusst ist. eine unbewusste Verschwörung, sowas bekommen nur Feministinnen hin. Man wird diese simple Vorgehensweise bei Gernerologen immer wieder finden. Genau wie die Beleidigungskultur oder logische Verrenkungen um die verwirrten Männer noch mehr zu verwirren. Logische Verrenkungen gepaart mit Beleidigungskultur sind: Der Mann ist immer und an allem Schuld. Und wenn er das nicht einsieht und zurückweist, beweist das erst recht wie schuld er ist. Einfach mal in der Hashtagdiskussion nachschauen. Sich darüber klar werden, das das einfach eintrainierte rhetorische Tricks aus dem “Social Justice Warrior Workshop Rhetorische Manipulationstechniken für postmoderne Anfänger 1″ sind.
        Diese Verrenkungen brauchen sie, denn Argmente haben sie keine, bzw. würden die sich sofort in Luft auflösen, wennsie sich einer Diskussion oder Untersuchung stellen würden/müßten. Die ganze Paygab z.b. gibt es im wesentlichen nur, weil die Damen seit 40 Jahren zu dämlich sind, die Gehälter durch die erbrachten Stunden zu dividieren, und das obwohl 5) es ihnen schon vor 40 Jahren erklärt hat. Würden die Damen genauso viel arbeiten wie Männer, würden sie auch genausoviel verdienen. Auf die Packung drauf schreibt man aber nicht Hours Worked Gap, sondern Paygap.
        Genauso packt man FemMythos in die Kiste und schreibt Patriarchat drauf, weil das kennt jeder, akzeptiert jeder, akzeptiert jeder, dass es das gibt. Also das feminsitische Patriarchat ist eine Erfindung, die benötigt wird um die politische Agenda durchzusetzen.

        Das wirkliche Patriarchat:
        Ja, es gibt eine frei erfunden feministische Version, und eine reale Version.

        Hier spielt Evolution eine Rolle. Frauen waren schon immer das bevorzugte, schützenswerte Geschlecht, Männer das Verbrauchsgut. Einfach mal ein ganz bischen nachdenken:
        Es gibt zwei biologische Geschlechter, eines davon kann max ca ein Nachkommen pro Jahr zeugen, das andere kann mindestens mit zehn verschiedenen des anderen Gschlechts Nachkommen zeugen. Wer ist jetzt wertvoller? Man sieht sofort, auch wenn es jetzt nochmal richtig weh tut, man kann 90 Prozent der Männer entsorgen, und es wird kein einziges Kind weniger geboren, denn die verbleibenden 10% können alle Frauen schwängern. Es ist also eine Überlebensstrategie für die Spezies, dass die Männer die gefährlichen Tätigkeiten übernehmen. Dabei werden viele getötet, und nur die Stärksten überleben, und haben dann ganz viele Frauen zum fortpflanzen. Ganz starke Selektionsdruck. Da sie nun schon mal die körperlich stärkeren sind, machen sie natürlich auch die schweren Arbeiten.
        Zu Zeiten, zu denen es keine Geburtenkontrolle gab, Babies gestillt werden mussten, die Kindersterblichkeit, aber auch jede Sterblichkeit hoch war, mußen viele Kinder geboren werden.
        Ich habe gerade eine Frau mit Babyzwillingen hier im Apartment, man stelle sich die in feindlicher Natur vor, sie muß fulltime beschützt und versorgt werden. So krepieren Männer wie die Fliegen, um Frauen und Kinder zu beschützen und zu versorgen.
        Um das tun zu können, braucht er aber auch ein paar Vollmachten. Wenn er sagt:”Ducken und still sein”, dann müssen auch alle ducken und still sein, sonst wird das nichts. Und da ist es, das Patriarchat. Eine Einrichtung um Frauen und Kinder optimal zu schützen und zu versorgen, auf Kosten der Männer.
        So nun haben wir also eine Arbeitsteilung, bei der die Damen gar nicht schlecht wegkommen. Sie sind am sichersten und gemütlichsten verfügbaren Platz, und es ist in der Natur, setzt jeden Tag sein Leben aufs Spiel. Er hat zwar auch das größere “Einkommen”, aber er liefert doch fast alles brav zuhause ab. Wer noch nicht versteht, wer hier am kurzen Ende sitzt, lese zum warm werden einfach mal 6).
        Frauen waren im westlichen Patriarchat immer beeschützt, nicht unterdrückt, zumindest nicht mehr als die Männer. Mit anderen Worten, jeder war unterdrückt, und die Männer hatten immer den beschissesten Teil zu erledigen.
        So kamen also Männer in die äußere Welt, Frauen in die innere Welt. Männer begannen die äußere Welt nutzbarer und weniger feindlich zu machen. Dieses Wissen gabensie an ihre Söhne weiter, damit die irgendwann übernehmen konnten. Das gleich mit den Frauen und den Töchtern. Nachdem Männer die Kindesterblichkeit gesenkt und eine wirksame Empfängnisverhütung entwickelt hatten, als auch eine Welt gescahffen hatten, in der vieles auch ohne große Körperkraft getan werden konnten, und auch viele andere Errungenschaften die Hausarbeit leichter gemacht hatten, waren die Frauen plötzlich frei, in die äußere Welt vorzudringen. Frauen waren gewohnt, bei Problemen einfach bei den Männern zu jammern, damit die gefälligst das Problem lösen. Dazu wurden sie auch ermuntert, damit sie jeden erdenklichen Schutz bekommen. Männer konnten das nicht, den weder das Mammut noch der Eroberer wären davon beeindruckt gewesen.
        Nun wollten Frauen unbedingt in diese feindlichere Welt als das eigene Wohnzimmer, und tun immer wieder das, was sie schon immer getan haben, anstatt einfach Probleme zu lösen, versuchen sie sich emporzujammern. Das Männer immer die deplorables waren wird vielleicht auch daraus klar, dass sowohl Herrscher als auch HerscherINNEN IMMER NUR Männer zum verrecken in den Krieg geschickt haben. Dafür haben sie Respekt und Anerkennung bekommen. Was sich nicht geändert hat, ist, zumindest bei Feministinnen, ihr Jammern, wenn nicht alles so ist wie sie wollen. Was sich geändert hat, ist das Männer das einzige, was sie bekommen haben, für tägliches aufs Spiel setzen ihres Lebens, nämlich Respekt und Anerkennung, nicht mehr bekommen.

        1) Erin Pizzey, Biographie, Youtube etc. Kommt aus eine Diplomatenfamilie, war selbst von Mao mal festgesetzt, die weiß wovon sie spricht.
        2) Prof. Dr. Christina Hoff-Sommers
        3) Karen Straughan
        4) Prof. dr. Jordan Peterson
        5) Thomas Sorrel: https://www.youtube.com/watch?v=nxygmc_SMAU
        6) George Orwell: The Road to Wigan Pier

  14. #womenaretrash – und nun? Es sind doch bloss Worte. Und der Ursprung des #menaretrash: eine gequälte, von einem Mann geschlagene Frau hat´s in die Welt gesetzt, sie und weitere Frauen, und was diese betrifft, haben sie recht, ein schlagender Mann ist zwar kein Müll, weil immer noch Mensch, aber auf jeden Fall verachtenswert. Fakt ist auch, dass körperliche Gewalt überwiegend vom Mann ausgeht – psychische Gewalt überwiegend von Frauen. Dass dieser “hashtag” nun für jedes kleine weibliche Unwohlsein missbraucht wird, lass das mal die Frauen unter sich klären. An diesem “hasthag” zieht sich wohl nur ein Weichei hoch, das kein Verständnis mitbringt.

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