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Deutsche Welle schaltet Kommentar-Funktion ab: Welche Erfahrungen Newsportale mit der Streitkultur der Nutzer machen

MEEDIA-Umfrage: Wie ist derzeit die Situation in ihren Kommentarspalten?  Unter anderem antworten Tagesschau-Chef Kai Gniffke (li.), Andreas Rickmann von der Bild und Andreas Müller von der Welt (re.)
MEEDIA-Umfrage: Wie ist derzeit die Situation in ihren Kommentarspalten? Unter anderem antworten Tagesschau-Chef Kai Gniffke (li.), Andreas Rickmann von der Bild und Andreas Müller von der Welt (re.)

Am Freitag gab die Deutsche Welle auf. Wegen zu viel Hass entschloss sich die DW, ihre Kommentarspalten dichtzumachen. Einzelfall oder Weckruf? MEEDIA hat die Verantwortlichen u. a. von der "Tagesschau", der Bild oder Zeit Online gefragt, wie sich die Situation bei ihnen darstellt. Die meisten stellen fest, dass die Leser-Kommunikation wichtig ist, aber die Diskussionskultur auch "angespannt" bleibe (stern).  Nicht unschuldig daran: Facebook mit seiner Algorithmus-Umstellung.

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Andreas Rickmann, Editorial Director New Platforms Bild-Gruppe

„Wir haben bei Facebook viele Themen, zu denen sich Nutzer austauschen und Diskussionen völlig problemlos verlaufen. Es gibt aber auch Themen, bei denen wir häufig ähnliche Muster beobachten: tendenziöse Kommentare, die innerhalb kurzer Zeit von bestimmten Nutzern „hochgeliked“ werden – Trolle, die Diskussionen bewusst zerstören wollen. Im Gegensatz zu Instagram müssen wir bei Facebook in solchen Fällen stärker eingreifen und Kommentare moderieren. Wir schätzen zwar kontroverse Diskussionen, ein respektvoller Umgang sollte aber in jedem Falle gewahrt bleiben.“

 

Kai Gniffke, Erster Chefredakteur ARD-aktuell

Wie ist derzeit die Situation in ihren Kommentarspalten (auch bei Facebook)? Ist sie schlimmer geworden oder hat sie sich etwas entspannt?
Täglich erreichen uns bis zu 2.000 Kommentare direkt auf unserer Seite, in sozialen Medien (z.B. Facebook) sind es 12.000 bis 15.000 Kommentare. Mit der Größe unserer Community ist natürlich auch das Kommentaraufkommen gestiegen. Das ist zunächst einmal erfreulich, weil sich mehr Menschen an den Diskussionen beteiligen. Der Anteil der Kommentare, die nicht unseren Kommentarrichtlinien bzw. der Netiquette entsprechen, ist dabei unverändert geblieben. Der Aufwand, den wir für die Moderation betreiben, ist dementsprechend angestiegen.

Welche Politik verfolgen sie im Umgang mit Kommentaren?
Wir möchten den Dialog mit unserem Publikum weiter führen und zugleich eine Plattform bieten, auf der eine respektvolle Debatte der User untereinander möglich ist. Denn die Tagesschau sieht ihre Aufgabe auch darin, den gesellschaftlichen Diskurs in Deutschland zu fördern. Daran wollen wir festhalten, solange der Aufwand, den wir dafür betreiben müssen, in einem angemessenen Verhältnis steht.

Wünschen Sie sich mehr Unterstützung im Kampf gegen Hasskommentare. Und wenn ja, wie sollte diese aussehen?
Natürlich wünschen wir uns, dass die Plattformbetreiber ihrer Verantwortung gerecht werden und Maßnahmen gegen Hass, Beleidigung und gezielte Falschinformationen ergreifen. Entscheidend ist aber, dass wir selbst auf einen respektvollen Diskurs achten und diese Foren vernünftig moderieren. Die User, die dort mit uns und anderen Menschen diskutieren wollen, müssen sicher sein können, dass die Tagesschau Hass, Rassismus und Herabwürdigung von Minderheiten und Andersdenkenden nicht zulässt.

 

stern Digital

Ein Sprecherin von stern Digital antwortet: Die Diskussionskultur in unseren Communities, vor allem aber in sozialen Netzwerken wie Facebook, bleibt angespannt. Die Fronten wirken bei Themen wie Rassismus, Flüchtlingspolitik oder Straftaten von Geflüchteten eher verhärtet. Wir stellen jedoch auch fest, dass sich nicht nur Kritiker der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung zu Wort melden, sondern auch Gegenargumente vorgebracht werden. Die daraus entstehenden Diskussionen sind allerdings oft von einem rauen Umgangston geprägt. Jüngstes Beispiel war die Diskussion rund um Mesut Özil, die tagelang das meistdiskutierte Thema war.

Sicherlich spielen die jüngsten Algorithmus-Anpassungen von Facebook dabei auch eine Rolle, mit denen Kommentare bzw. „meaningful interactions“ jetzt höher gerankt werden. Denn: Diskussionen sind für das Netzwerk wichtiger als je zuvor, um organische Reichweite zu erzielen. Das hat zur Folge, dass Berichte zu genannten Themenfeldern oft die sind, die die meisten Menschen erreichen, was so zu noch mehr Kommentaren führt, während andere Themen nicht ganz so vielen Menschen ausgespielt werden, obwohl wir durchaus messen können, dass sie ebenso gut oder gar besser angeklickt und gelesen werden.

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Unsere Social-Media-Redaktion prüft jeden einzelnen Kommentar sehr genau. Dabei hat die Meinungsfreiheit oberste Priorität. Aktiv werden wir bei allen Kommentaren, in denen andere Nutzer oder handelnde Akteure beleidigt werden oder die von strafrechtlicher Relevanz sind. Konkret heißt das: Wir versuchen, auch bei hitzigen Diskussionen einer Bandbreite von Meinungen Raum zu lassen, setzen uns in jeder Diskussion aber eine rote Linie, die nicht überschritten werden darf. Entsprechende Kommentare werden gelöscht und Wiederholungstäter gesperrt.

 

Andreas Müller, Head of Social Media der Welt

Wie ist derzeit die Situation in ihren Kommentarspalten (auch bei Facebook)? Ist sie schlimmer geworden oder hat sie sich etwas entspannt?
Wir erleben seit 2015, dass sich das Diskussionsklima in den Kommentarspalten verändert. Der Ton ist seither rauer geworden und die Diskussionsfronten haben sich zusehends verhärtet. Gleichzeitig hat das Interesse an politischen Themen und damit auch das Kommentarvolumen stetig zugenommen. Die gesamtgesellschaftliche Diskussion rund um kontroverse Themen wie Kriminalität, Asylpolitik und den Umgang mit Russland spiegelt sich auch in den Kommentarspalten wider. Mit einer aktiven Moderation, die auf die Leser zugeht, und zusätzlichen Chats zu wichtigen Themen konnten wir jedoch erreichen, dass unsere Leser den Diskurs bei uns weiterhin wertschätzen.

Welche Politik verfolgen sie im Umgang mit Kommentaren?
Ein journalistisches Qualitätsangebot kann es sich heute nicht ausschließlich als „Sender“ verstehen. Der intensive Diskurs mit den Lesern, Nutzern ist Teil unseres journalistischen Selbstverständnisses. Deswegen bieten wir die Möglichkeit, alle Themen auf WELT.de und in den sozialen Netzwerken zu diskutieren und sorgen dafür, dass sich jeder auf unseren Plattformen wohlfühlt. Die Kommentare werden daher auf unsere Netiquette hin geprüft und entsprechend moderiert. Es ist uns wichtig, dass dort ein breites Meinungsspektrum seinen Platz finden kann – sofern nicht gegen Gesetze verstoßen wird. Wir gehen proaktiv auf unsere Leser zu und treten mit ihnen in den Kommentarspalten ins Gespräch, sei es auf Facebook oder auf unserer Seite. Während sich in den sozialen Netzwerken Social-Media-Redakteure mit der Community austauschen, treten auf Welt.de auch unsere Autoren in den direkten Austausch. Dort bieten wir auch spezielle Live-Chats an, in denen Politiker, Autoren, Experten Fragen der Leser beantworten oder tagesaktuelle Themen mit ihnen diskutieren. Dieser Ansatz hat sich für uns bezahlt gemacht: Das Klima und die Qualität der Diskussionen haben sich verbessert.

Wünschen Sie sich mehr Unterstützung im Kampf gegen Hasskommentare. Und wenn ja, wie sollte diese aussehen?
Wir sehen uns hier in erster Linie selbst in der Pflicht. Wer Inhalte auf seinen Kanälen verbreitet, ist auch für die zugehörige Diskussion verantwortlich. Die Debatten unter den Artikeln und in den sozialen Netzwerken leisten einen Beitrag zur politischen Meinungsbildung. Demnach tragen Medien auch eine Verantwortung für das, was dort geschieht. Wir betrachten unsere Facebook-Page als unser Wohnzimmer, in dem wir gerne lebhaft und kontrovers diskutieren. Wer sich dort aber nicht benehmen kann, muss gehen. Gleiches gilt umso mehr für unsere eigene Website. Dieser Ansatz erfordert Ressourcen und Zeit, ist meiner Meinung nach aber unabdingbar.

 

Sebastian Horn, stellvertretender Chefredakteur von Zeit Online

Wie ist derzeit die Situation in ihren Kommentarspalten (auch bei Facebook)? Ist sie schlimmer geworden oder hat sie sich etwas entspannt?
Wir legen seit vielen Jahren großen Wert auf eine respektvolle, sachliche Debattenkultur auf Zeit Online. Das Moderationsteam achtet rund um die Uhr auf die strikte Einhaltung unserer Diskussionsregeln. So ist es uns gelungen, das Niveau der Debatten auf unserer Seite kontinuierlich zu steigern, während die Zahl der Kommentare auf mittlerweile rund 80.000 in der Woche angestiegen ist. Sicherlich gibt es immer wieder Themen, die für ein besonders hohes Kommentaraufkommen und außergewöhnlich kontroverse Diskussionen sorgen – die Ukrainekrise, #MeToo oder zuletzt Özils Rücktritt aus der Nationalmannschaft. Das Moderationsteam ist aber mittlerweile sehr geübt im Bewältigen solcher Situationen, und verhindert, dass die Stimmung in den Kommentarbereichen dauerhaft leidet. Auf zeit.de gibt es zudem einen loyalen Kreis an Kommentatoren, die unsere Debattenstandards kennen und schätzen. Darin besteht auch der größte Unterschied zu unserer Facebook-Seite, wo der Anteil neuer Nutzer höher zu sein scheint.

Welche Politik verfolgen sie im Umgang mit Kommentaren?
Kommentare sind für uns ein wertvoller Teil unserer journalistischen Arbeit. Wir profitieren von den Fragen, Themenideen und dem Wissen der Leserinnen und Leser, das wir in Zukunft noch häufiger in unsere Artikel einfließen lassen wollen. Voraussetzung dafür ist, dass die Leser sich von uns wertgeschätzt fühlen und Diskussionen vorfinden, die auch neue Nutzer dazu einladen, sich einzubringen. Beides bedeutet Aufwand, der sich aber lohnt. Nicht zuletzt verbringen kommentierende Nutzer viel Zeit auf Zeit Online und kommen häufig auf unsere Seite zurück.

Wünschen Sie sich mehr Unterstützung im Kampf gegen Hasskommentare? Und wenn ja, wie sollte diese aussehen?
Wir haben im letzten Jahr begonnen, uns unsere eigene Unterstützung für die Moderation der Kommentare zu bauen. Sie heißt Zoe und ist ein selbstlernender Moderationsbot, ausgestattet mit künstlicher Intelligenz. Zoe hat gelernt, regelwidrige Kommentare zu erkennen und Hinweise an einen menschlichen Moderator zu geben. So kann sich das Team stärker auf andere Dinge konzentrieren. Darüber hinaus schulen wir das Team fortlaufend und haben in der Redaktion einen Workshop zum Umgang mit Hasskommentaren angeboten, den wir regelmäßig wiederholen.

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Alle Kommentare

  1. Tja, man merkt gar nicht, dass die Deutsche Regierungspropagandawelle mittlerweile von einer ehemaligen taz-Chefredakteurin geführt wird. 😉

    1. Warum gibt es hier eigentlich keine Fragen an die Verantwortliche/den Verantwortlichen von Meedia? Das würde sich doch wirklich mal anbieten, wenn man sich die ganzen Kretintrolle hier anschaut.

  2. Ich kann eine Hasswelle nicht in dem Ausmaß erkennen. Eher wirkt es so, dass Meinungen, die konträr zum Medium und leider oft auch zur Regierungslinie wegmoderiert (ergo zensiert) werden.
    Demokratie ist das nicht. Selbst wenn man liberal denkt, wie ich, sollte man linke und rechte Standpunkte aushalten. Das solche Meinungen verschwinden, wenn man sie unterdrückt, glaubt offenbar nicht nur Erdogan und co. Schade

    1. Die Unterdrückungsmethoden kennt Merkel ja noch aus ihrer Jugendzeit als FDJ-Sekretärin in der DDR.

    1. Als ob Volkes Meinung immer erwünscht wäre. Man muss sich nur mal die Akzeptanz von Volksabstimmungen bei den Parteien ansehen. Als ob die Schweiz eine Diktatur wäre…
      Nein, viele Kommentare, die auch unter Hasskommentare fallen, sind nicht unbedingt gegen Netiquette verstoßend. Sie sind einfach unbequem.
      Das finde ich verstörend, meiner Meinung nach ist diese Zensur ein Bärendienst an der Demokratie. Kurzfristig mag es helfen, langfristig katastrophal.

    2. „Volkes Meinung“? Den Unterschied zwischen 12,6 und 100 Prozent nicht kapiert? „Das ist die Frage.“ Von daher: Hasskommentar gleich Minderheitenmeinung!

  3. Der Anteil der Kommentare, die nicht unseren Kommentarrichtlinien bzw. der Netiquette entsprechen, ist dabei unverändert geblieben. Der Aufwand, den wir für die Moderation betreiben, ist dementsprechend angestiegen.

    Die staatliche Fakenews Schleuder verheddert sich wieder in Lügen.

  4. Mal beim NDR nachfragen. Dort werden die IP Adressen der Kommentare gesammelt und ausgewertet. Außerdem wird unter Synonymen eifrig selbst mitkommentiert und kritische Kommentare zugunsten eines gefälligen und einheitliches Meinungsbild von vornherein kategorisch zensiert.
    Da braucht man nicht den Kommentarbereich schließen!

    1. Gibts beim MDR auch.
      Da postet von morgens bis in die Nacht ein angeblicher User wirres linkes hochaggressives Zeugs.
      Dessen(Deren?) Nick fängt mit “M” an und antwortet teilweise schon auf Kommentare, die noch gar nicht veröffentlicht wurden.

      Was ja nur eins bedeuten kann…

    2. Mal eine private Frage, wenn das gestattet ist:

      Der Herr Otto Brenner von der IG Metall ist seit 1972 nicht mehr unter uns, sind Sie sein Namensvetter oder gar ein “Synonym”? Wie ist das für Sie, wenn unter ihrem Namen z.B. Studien zu Rechtsextremismus im Netz veröffentlicht werden? Haben Sie eine Klage erwogen?

  5. Irgendwie scheine ich die Zoe offenbar massiv verärgert zu haben. Seit gefühlt einen Jahr werden meine Kommentare auf Zeit Online nicht mehr direkt freigeschaltet sondern erst geprüft, mit einer Ablehnungsquote von 50%.

  6. Es wird allerhöchste Zeit, dass der Kommentarbereich auch hier entweder moderiert oder ganz abgeschaltet wird, mögen die „Zensur“-Schreier von Rechts auch noch so laut aufjaulen! Entsprechende Wünsche sind hier immer wieder zu lesen. Wer z. B. wie „Ben“ den Nazi-Faschismus offen verherrlicht, gehört gelöscht!

    Laut Chefredakteurin Ines Pohl sei die Zustimmung zu dem verkündeten Schritt bei den Nutzern übrigens sehr groß, heißt es bei der Deutschen Welle.

    1. In der Tat ist es unverständlich, dass die Kommentare nicht zeitverzögert freigeschaltet und moderiert werden. Das führte vor geraumer Zeit sogar dazu, dass bei meedia ein Nazi an einem arbeitsfreien Sonnabend behaupten konnte, die Juden hätten Hitler den Krieg erklärt. Der Kommentar wurde erst gelöscht, nachdem ich die Redaktion auf diese unglaubliche Entgleisung aufmerksam gemacht hatte.

      1. Unglaublich!

        Kommentar von „Ben“ zum Artikel über die verpatzte Werbekampagne der Astra-Brauerei hier:

        „Von daher war der Nationalsozialismus das genaue Gegenteil von “unmenschlich”.“ Was er mit „von daher“ meint, erschließt sich aus dem Kommentar nicht, aber das braucht es auch nicht, um ihn als Verherrlichung des Nationalsozialismus einzuordnen.

        Und das darf hier unmoderiert stehenbleiben!

      2. Ja, völlig unglaublich!
        Wo wir doch alle wissen, daß der zweite Weltkrieg begonnen hat, weil Deutschland England und Frankreich den Krieg erklärt hat.

    2. @ Ronald

      Der jetzige, desolate Zustand der Meedia-Foren kann nicht von Dauer sein. Ich denke, bald hat es sich ausgeklaust, und E Ekat muss eine neue Web-Heimat suchen. Gemeinsam mit der Walli-Walküre und dem manchmal unterhaltsamen Erdogan-Fanboy und und und

      Einfach mal ganz abschalten. Den Druck vom Kessel nehmen. Eine Denkpause einläuten. Ich geh’ schon mal voraus 😊

      1. Danke für das Lob! Sowas motiviert in schweren Zeiten wie diesen zum weiterkommentieren, jetzt wo ich mir für Allah immer weniger US-Dollars und Euros kaufen kann.

      2. Und, was hat Don Alphonso geantwortet, Kläuschen? Würde uns sehr interessieren.

    1. Wenn uns die „Außerredaktionelle Opposition (ARO)“ jetzt noch erklären könnte, in welchem Zusammenhang Assange das getwittert hat, wären wir zufrieden, aber vermutlich ist er/sei dazu nicht in der Lage. „Hauptsache, da steht mal wieder was von mir!“

  7. Ich behaupte, die Kommentarforen werden nicht aus “Hass” (scheint irgendwie zur Standardfloskel für harsche Kritik zu werden) abgeschaltet, sondern weil sich einfach zuviele Leute über die regierungs- und parteienhörigen Beiträge aufgeregt haben. Da wir die Kluft zwischen öffentlicher und veröffentlichter Meinung eben zu groß.

    Und wenn man weiß, dass sich die Deutsche Welle fast vollständig aus dem Bundeshaushalt finanziert, dann wundert einen inhaltlich sowieso nichts mehr. So, das war jetzt hein Hass – nur Aufklärung mit Meinungscharakter.

    1. Dass die Kommentarfunktion „nicht aus “Hass”“ abgeschaltet wird, hat auch niemand behauptet, außer Ihnen! Es ist aber doch höchst seltsam, dass sich hier nur selbst ernannte Medien- und Politikkritiker tummeln, die große Mehrheit der Bevölkerung jedoch überhaupt nicht. Und so entsteht ein völlig verzerrtes Bild, wenn dazu noch davon auszugehen ist, dass hier mehrere dieser „Kritiker“ mit Zweit- und Drittidentitäten arbeiten!

  8. Och, die versprengten übriggebliebenen Linksgrünen, die hier kommentieren, sind dafür sehr laut und aggressiv. Aber damit komme ich schon klar, das gehört zur Demokratie.

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