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Medien-Woche: Warum wir nicht zu wenig, sondern eher zuviel “Haltung” im Journalismus haben

“Die Medien-Woche” mit Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (DIE WELT)
"Die Medien-Woche" mit Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (DIE WELT)

Unser Podcast "Die Medien-Woche" meldet sich aus der Sommerpause zurück. Diesmal sprechen Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (WELT) über die Frage, wie viel Haltung der Journalismus eigentlich verträgt. Außerdem geht es um den "YouXit" von Tele 5 und es gibt Neues von der "Höhle der Löwen".

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Alle Kommentare

  1. Es ist ja so, dass viele Medien schon einen Haltungsschaden haben. Der lässt sich auch sehr gut in den Auflagenzahlen ablesen. Früher haben Journalisten “Haltungsmedien” wie den Bayernkurier verachtet, jetzt versuchen viele, genauso zu werden (natürlich mit einer anderen Haltung, aber nach dem gleichen Prinzip).

  2. Man muss das ökonomisch sehen. „Haltungen” sind kostenlos, bedürfen keines redaktionellen Aufwandes.

    Auf Spon ist gerade zu lesen, was angeblich in Sachen Schweiger/Ullrich vorgefallen ist. Bei Bild und BamS abgekupfert, fertig ist die Laube. Second-hand-Journalismus, der den Etat schont. Und jede Menge Fragen offen.

    Ein einfühlsamer Kommentar über die schröckliche Last des Ruhmes, unter der ein lädierter Hero zerbricht, wäre dann die dazugehörige Haltung. Zum Nulltarif. Wetten, dass?

    1. Na bitte: „Der Abstieg des Jan Ullrich — Aus dem Tritt”.
      Eine Fotostrecke mit kommentierenden Kurztexten.

  3. “Haltung” bedeutet immer Einflußnahme, Zensur und Fälschung.

    Mich wundert, das das bis zu den Tätern, die sich selbst gerne als Opfer sehen, einfach nicht durchdringt.
    Jede Woche eine ähnliche Veranstaltung, wo leidende Journalisten dem lesenden Pöbel ihr Leid von der schwindenden Deutungshoheit klagen.
    Jedesmal die gleichen Reaktionen und nie(!) ein “Aha!” der Journalisten.

    Die wollen es nicht begreifen.

    Letzte Woche auf WDR 5 was Ähnliches:
    Ein Sozio-irgendwas und Medienfuzzi in Personalunion beklagt sich wortreich über den Rechtsruck in Deutschland und seinen eigenen Bedeutungsverlust in der Diskussion, obwohl er so großzügig wäre und aktzeptierte, in der Diskussion “auch falschen Meinungen ein Podium zu bieten”.

    Muß man sich bei solchen Aussagen noch wundern?

    1. Das ist aber auch nur Ihre Definition von „Haltung“ – zum Glück! Und gerade Sie und Leute Ihres Kalibers sind es doch gerade, die, da meedia.de in den Kommentaren „auch falschen Meinungen ein Podium zu bieten“ bereit ist, eben davon profitieren. Würde Ihnen das genommen, gehören Sie doch zu den ersten, die „immer Einflußnahme, Zensur und Fälschung“ plärren!

      Finden Sie den Widerspruch? Sie kritisieren, wovon Sie profitieren! Es gilt also die Einschätzung, dass auch Sie ein „Sozio-irgendwas“ sind.

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