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“Presidential Twitter Library”: “Daily Show” bringt Trumps Twitter-Eskapaden als Geschichtsbuch

“Daily Show”-Moderator Trevor Noah zeigt sein neues “Presidential Twitter Library”-Buch
"Daily Show"-Moderator Trevor Noah zeigt sein neues "Presidential Twitter Library"-Buch

Seit seiner Amtseinführung am 20. Januar 2017 hat Donald Trump fast 4.200 Tweets abgesetzt. Ein gigantischer Fundus, in dem Trump die "scheiternden" Medien kritisiert, diplomatische Krisen auslöst oder mit "covfefe" die Internet-Welt in Wirbel versetzt. Die US-Late-Night-Sendung "Daily Show" hat dem "König auf Twitter" nun ein Denkmal gesetzt: Ein neues Buch fasst die besten Momente aus Trumps Twitter-Eskapaden zusammen.

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Einen passenden Anlass für die Veröffentlichung des Buches hat die Late-Night-Show um Moderator Trevor Noah gleich serviert bekommen: Sonderermittler Mueller hat Ende Juli angekündigt, die Tweets von Trump untersuchen zu wollen. “Wir haben dafür die perfekte Analyse”, sagt Noah in der “Daily Show” als er das Buch vorstellte.

Die “Donald J. Trump Presidential Twitter Library” umfasst 400 ausgewählte Tweets des Präsidenten, aufbereitet in verschiedenen Kategorien. Es gibt einen Abschnitt für die größten Twitter-“Battles”, in denen sich Trump etwa über die Diät-Cola oder republikanische Kollegen auslässt. Auch eine Sammlung an Tweets mit dem Wort “Sad!” enthält das Buch sowie eine Übersicht über alle Twitter-Voraussagen Trumps, die nie eingetreten sind. In der Kategorie “Trump vs. Trump” listet die “Daily Show” zudem alle Tweets, in denen sich der Präsident selbst widersprach.

Das Buch ist nicht die erste Aufarbeitung des Twitter-Verhaltens Trumps: Im vergangenen Jahr hat das Team um Late-Night-Talker Noah bereits mit einer Satire-Ausstellung in New York Trumps Tweets veralbert. Für die Ausstellung hat die “Daily Show” ein Haus in Sichtweite des Trump Towers gemietet und seine berühmtesten Tweets sowie interessante Statistiken zum Twitter-Verhalten des Präsidenten veröffentlicht. Besucher konnten sich mit Magnet-Tafeln eigene Tweets basteln (zur Auswahl standen etwa “Haters and Losers”, “Putin” oder “unfair”) oder auf einer goldenen Toilette im nachgebauten Oval Office selbst zum “Commander-in-Tweet” werden.

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Die Ausstellung hatte nur ein Wochenende geöffnet. Das neue Buch macht die satirische Aufarbeitung nun allen Interessierten zugänglich.

(rt)

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