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Ehemaliger G+J-Vorstand Torsten-Jörn Klein kassiert für Startup-Anteil knapp zehn Millionen Euro

Torsten-Jörn Klein ist seit seinem Ausscheiden aus der Verlagsbranche als Investor tätig. In Hamburg baut er zudem den Hammerbrooklyn.DigitalCampus auf
Torsten-Jörn Klein ist seit seinem Ausscheiden aus der Verlagsbranche als Investor tätig. In Hamburg baut er zudem den Hammerbrooklyn.DigitalCampus auf

Vom Verlagsvorstand zum Internetunternehmer: Der frühere Gruner + Jahr-Auslandschef Torsten-Jörn Klein investiert seit Jahren in diverse Startups. Jetzt ist dem 54-Jährigen ein Millionen-Deal gelungen. Seine Mehrheitsbeteiligung an Givve, einem Anbieter für Prepaid-Kreditkarten, war der französischen Up Group knapp zehn Millionen Euro wert – ein Vielfaches von Kleins früherem Angestelltensalär.

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Lange Zeit war Torsten-Jörn Klein als Auslandsvorstand bei dem Hamburger Zeitschriftenhaus Gruner + Jahr tätig und fädelte für das Verlagshaus Unternehmens-Deals ein. Jetzt ist dem Geschäftsmann ein millionenschwerer Unternehmens-Coup auf eigene Rechnung gelungen. Er hat seine private Beteiligung an Givve, einem Anbieter für Prepaid-Kreditkarten, an die französische Up group verkauft. Nach MEEDIA-Informationen hat Klein für seinen Anteil von 52 Prozent knapp zehn Millionen Euro eingeheimst.

Klein hatte sich nach seinem Ausscheiden bei Gruner + Jahr als Internetunternehmer selbstständig gemacht. Zu einer seiner ersten Beteiligungen gehörte das FinTech-StartUp „PL Gutscheinsysteme GmbH“, kurz givve. Dies hatte der frühere Verlagsmanager 2014 mehrheitlich übernommen. Gemeinsam mit den Gründern und weiteren Gesellschaftern stellt er das Unternehmen neu auf. Das Geschäftsmodell ist einfach: Das Unternehmen vertreibt Karten an Firmenkunden. Sie funktionieren wie „eine Prepaid-Karte, mit der Arbeitgeber ihre Arbeitnehmer belohnen können und dabei auch steuerliche Vorteile für Sachbezüge genießen“, so das Münchener Unternehmen. Damit verbessert givve mit seinem Angebot die Mitarbeiterbindung in Unternehmen.

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Der Ex-Gruner-Vorstand hat sich in den vergangenen Jahren als Web-Unternehmer schnell einen Namen gemacht. Er gründet die Holding TJK Growth Invest. Hier baut er fast unbemerkt der Öffentlichkeit ein kleines Reich an Firmenbeteiligungen auf: Mal engagiert sich der Investor an Online-Marktplätzen für Luxusmode wie Rebelle.de, mal an FinTechs wie kapilendo.de. “Ich beteilige mich nur an Firmen, deren Geschäftsmodell ich bis ins kleinste Detail verstehe und bei denen mich das Management persönlich überzeugt”, erläutert er einst gegenüber MEEDIA seine Anlagestrategie.

Unlängst meldete er einen weiteren Coup. Klein gründete den Hammerbrooklyn.DigitalCampus, eines der wichtigsten Zukunftsprojekte für die digitale Wirtschaft Hamburgs. Partner sind hier die Hamburger Hochbahn, der Autokonzern Volkswagen, die Deutsche Bahn, Siemens sowie Handelskammer. Wissenschaftlich begleitet wird das Vorhaben durch das Hamburgische Weltwirtschafts-Institut, das bei der Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft helfen soll. Auch im Sportbereich ist er aktiv. Er übernahm zudem den Vorsitz im Aufsichtsrat des Fußballvereins Hertha BSC.

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