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“Seit zwei Jahren werden keine Talkshows mehr aufgezeichnet” – So lustig rechnet Browser Ballett mit den Polit-Talkern ab

Die Satiriker von Bohemian Browser Ballett nehmen die  vermeintliche Einseitigkeit deutscher Talkshows auf die Schippe
Die Satiriker von Bohemian Browser Ballett nehmen die vermeintliche Einseitigkeit deutscher Talkshows auf die Schippe

Markus Lanz, Sandra Maischberger oder Anne Will - der Erfolg deutscher Talkshows zeigt seit Jahren unser Verlangen nach Routine. Wöchentlich erreichen die Talker des öffentlich-rechtlichen Rundfunks Millionen Menschen. Aber wie werden die Talkshows produziert? Das Satire-Kollektiv Bohemian Browser Ballett von Funk geht der Sache auf die Spur - und hat eine Vermutung.

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“Der Polit-Talk ist des Deutschen liebste Abendunterhaltung. Was die wenigsten wissen: Seit über zwei Jahren werden keine Talkshows mehr aufgezeichnet.” Das Satire-Kollektiv Bohemian Browser Ballett von Funk stellt in einem neuen Video die immer wiederkehrenden Elemente deutscher Talkrunden zur Schau. In Deutschland wolle man gar nicht mehr über andere Themen sprechen als Islamisten, Rechtspopulisten und Altersarmut. Deshalb sei es ökonomisch nicht mehr sinnvoll, jedes Mal neue Talkshows zu drehen.

Funk stellt in dem Video den Jungunternehmer Matthias Wirtz vor, der mit seiner “Talkfabrik” täglich neue Shows aus alten Szenen zusammenstellt. Man sieht, wie er typische Lanz-Fragen (“Was war zuerst: die Henne oder das Ei?”) und allgemeine Floskeln von Dauer-Talkgästen wie Wolfgang Bosbach oder Katja Kipping zusammenschneidet. Die Fragen und Antworten sucht der Unternehmer aus einem umfangreichen Archiv heraus, das über die Jahre entstanden ist. “Katja Kipping von der Linkspartei hat in ihrer gesamten TV-Karriere nur zehn verschiedene Antworten gegeben”, stellt er fest.

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Ein gelungenes Video, das die vermeintliche Einseitigkeit deutscher Talkshows auf die Schippe nimmt. Auf YouTube erreichte der Clip am Wochenende über 15 Tausend Aufrufe, auf Facebook sogar fast doppelt so viel.

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Alle Kommentare

  1. Das ist der Offenbarungseid schlechthin. Und dann erzählt man den Zwangsbeitragszahlern, warum immer mehr Geld im System ÖR benötigt wird.

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