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“Die großen Sender haben ihr Publikum jahrelang nicht gut behandelt”: Kalkofes bittere Bilanz der vergangenen zehn Fernsehjahre

Oliver Kalkofe
Oliver Kalkofe

Oliver Kalkofe ist Liebhaber des Fernsehens – und einer seiner schärfsten Kritiker gleichermaßen. Im Gespräch anlässlich des 10. Geburtstages von MEEDIA spricht er nicht nur über den auch für Künstler und Kreative wachsenden Stellenwert von Streamingdiensten. Er rechnet auch knallhart mit der Entwicklung der deutschen Fernsehbranche ab.

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Herr Kalkofe, Ihre Filme „Der Wixxer“ und „Neues vom Wixxer“ sind seit Juni bei Netflix zu sehen. Was erhoffen Sie sich persönlich von diesem Deal?
Ich sehe darin zum einen erst einmal die Möglichkeit, das „Wixxer“-Universum zu öffnen und einem ganz neuen und jüngeren Publikum zur Verfügung zu stellen. Die Filme sind mittlerweile schon über zehn Jahre alt und jetzt können wir eine neue Generation erreichen. Zum anderen hat uns schon lange Zeit die Frage beschäftigt: Soll es noch mal weitergehen oder nicht? Vor Kurzem haben wir uns dann alle gemeinsam hingesetzt, überlegt und eine sehr schöne Idee entwickelt.

Meinen Sie damit eine „Wixxer“-Serie?
Ja, wir haben tatsächlich ein Konzept für eine Serie erarbeitet. Es sollen sechs Teile werden, die zwar eigenständige Geschichten sind, sich aber dennoch zum Binge-Watching eignen. Wir planen auch keine Neuauflage der Filme, sondern eine Weitererzählung der Story.

Und dafür erhoffen Sie sich Netflix als Partner?
Netflix wäre natürlich ideal, ja.

Laufen schon konkrete Gespräche?
Ja, es gibt auch durchaus Interesse. Wir strecken unsere Fühler aber in alle Richtungen aus und versuchen, den bestmöglichen Partner zu finden.

Fernsehsender geraten durch Netflix oder Amazon Prime immer stärker unter Druck, gerade weil auch immer mehr deutsche Serien produziert werden. Da machen dann auf einmal etablierte Leute wie Wiedemann & Berg eine international beachtete Serie wie „Dark“. Was bedeutet diese Entwicklung aus Ihrer Sicht für das klassische TV?
Die großen Sender haben ihr Publikum jahrelang nicht gut behandelt – und das zahlt sich jetzt zurück. Die Zuschauer wechseln zu den Streamingdiensten. Das heißt, die Fernsehanstalten müssen sich jetzt besinnen und anfangen, auch inhaltlich anders zu denken. Erfolg neu definieren, und zwar nicht mehr nur über diese imaginäre, nicht existente Quote, die einfach nur ein Schätzwert ist und die auf einem Fernsehverhalten basiert, das in dieser Form seit 30 Jahren nicht mehr existiert. Nur dann haben sie eine Chance. Sonst enden sie als Abspielkanal für eine Restmasse, die nur noch aus Verzweiflung einschaltet. Dabei haben wir in Deutschland doch so tolle Möglichkeiten; überall sitzen Autoren, Regisseure und Schauspieler, die beten, dass auch hier endlich mal was Interessantes gemacht wird. Und zwar nicht mehr nur die 82. Staffel von „Familie Dr. Kleist“.

Und jetzt kommen Netflix & Co daher und bieten ihnen genau diese Möglichkeiten. Die Gefahr ist groß, dass sowohl die etablierten als aber auch die jungen aufstrebenden Filmemacher eher ein Angebot der Streamingdienste annehmen als der klassischen Sender.
Diese Gefahr haben die Sender lange nicht gesehen. Die Öffentlich-Rechtlichen hatten immer eine Großmanns-Attitüde: Wir wissen, wie es geht und werden auch immer wissen, wie es geht. Das Ergebnis sind Krimis, Schmunzel-Krimis und Familiendramen. Vielleicht ab und an noch ein bisschen was Historisches aus den letzten 100 Jahren. Alle anderen Erzählformen wurden im Keim erstickt, oder als Serien aus dem Ausland geholt, die meist mittendrin abgebrochen wurden. Die öffentlich-rechtlichen Sender haben den Menschen lange Zeit vermittelt: Wir entscheiden, was ihr zu gucken habt. Und die privaten Sender kamen dazu und haben im Laufe der Jahre vergessen, dass sie ursprünglich nicht ausschließlich aus Profitgründen angetreten sind, sondern auch mal nebenbei den Anspruch hatten echte Unterhaltung zu produzieren. Nun merken sie schlagartig alle: „Oh, wir haben uns weder um unser Publikum noch um unsere Talente gekümmert. Und jetzt gibt es eine Konkurrenz, mit der wir niemals gerechnet hätten.“ Jetzt muss das Umdenken kommen und es muss schnell kommen. Denn die Streamingdienste haben eins bewiesen: Die Zuschauer sind nicht so doof, wie die Fernsehsender behauptet haben. Im Gegenteil, sie dürsten nach komplexen Inhalten; die saugen das auf, gucken ganze Serien am Stück hintereinander weg. Die darf man nicht nur mit Scripted-Reality-Kack abfüttern oder mit wöchentlichen Heile-Welt-Geschichten. Die Menschen, die das Fernsehen eigentlich lieben, haben sich in den letzten Jahren nach und nach immer mehr von den Medien abgewandt. Und jetzt werden sie von den Streamingdiensten endlich zurückgeholt in die Fernsehwelt, die sie zuvor enttäuscht verlassen hatten.

Was ist Ihre Lieblingsserie aus den letzten Jahren?
Das ist schwer zu sagen, weil mittlerweile so viel auf dem Markt ist. Ich komme gar nicht mehr hinterher. Ich habe jetzt gerade „Safe“ bei Netflix an zwei Abenden hintereinander weggeguckt. Bei solchen Serien entdecke ich wieder, was den Spaß am Fernsehen eigentlich ausmacht: nämlich sich in eine Geschichte, die größer und komplexer ist als im Kino, komplett reinfallen zu lassen.

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Was war für Sie das schlimmste Fernsehformat der letzten zehn Jahre?
Die schlimmste Entwicklung ist Scripted Reality. Da lautet die Devise: Wir machen die dümmstmöglichen Inhalte mit Leuten, die keine Ahnung haben, wie Fernsehen geht – weder vor noch hinter der Kamera. Wir hetzen Leute aus den Unterschichten aufeinander, die wir dann hämisch und spöttisch belächeln können, und zwingen sie in die wohl furchtbarsten Geschichten, die sich wirklich kranke Hilfsredakteur-Geister ausgedacht haben. Das hat das Fernsehen zu großen Teilen ruiniert und meinen Glauben an das Gute im klassischen Fernsehen weitgehend zerstört. Schrecklich finde ich auch die Form der Selbstpräsentation, die sich immer weiter hochpeitscht. Damit meine ich Formate wie „Love Island“ oder „Naked Attraction“, in denen Leute nur noch auf den Körper und ihre theoretische Bumsbereitschaft gecasted werden.

Diese Formate sind die Spitze einer Entwicklung der letzten Jahre, die mit „Deutschland sucht den Superstar“ und „Germany’s Next Topmodel“ angefangen hat. Mittlerweile ist es aus dem Fernsehen nicht mehr wegzudenken, dass Menschen von einer Jury bewertet werden.
Ja, „DSDS“ war der Startschuss und dann wurde es immer schlimmer. Bei „GNTM“ geht es nur darum, jungen Mädchen, zum Teil noch Schülerinnen, beizubringen, wie sie sexy und begehrlich aussehen, auf Befehle hören, das tun, was der Feldmarschall Klum ihnen sagt und keinerlei eigene Emotionen entwickeln. Wer nicht mitmacht, fliegt raus. Das ist eine Mischung aus Militär und Straßenstrich. Und dann gibt es in der deutschen Fernsehlandschaft auch noch diese Verwertungskette: Nichts-Können und trotzdem prominent werden. Wer sich beim „DSDS“–Casting besonders blöd anstellt, hat eine Chance, beim Bachelor aufzutreten. Wird man dort Siebte, geht’s zu „Promi Big Brother“ oder vielleicht sogar ins Dschungelcamp. Eine Verwurstungsmaschine für Idioten.

Trotz aller Kritik: Was war denn für Sie das beste deutsche Fernsehformat der letzten Jahre?
Im Unterhaltungsbereich ist leider wirklich wenig Eigenes und Neues entstanden. Aber ich mag beispielsweise das „Duell um die Welt“ von Joko und Klaas. Das war eine zeitgemäße „Wetten, dass..?“-artige Weiterentwicklung von Challenge-Formaten, die echt gut und toll gemacht war. Ganz eindeutig auch „Schlag den Raab“. Und, auch wenn man sich nicht selber loben soll, „SchleFaz“ natürlich.

Welches deutsche Fernsehformat wünschen Sie sich zurück?
Die gute alte Zeit der Game Shows. Da gab es viel Schönes, wie „Auf Los geht’s los“, „Dalli Dalli“ oder „Am Laufenden Band“. Diese Formate sind noch aus so einer naiven Kreativität entstanden und haben deswegen einen gewissen Charme. Ich würde nachmittags lieber lustige und bescheuerte Game Shows sehen als Scripted Reality.

Welches Medienereignis hat Sie in den letzten Jahren am meisten berührt, beeindruckt oder zum Nachdenken gebracht? War es die Debatte um das Schmähgedicht oder doch eher das Ende von „Wetten, dass..?“
Das Ende von „Wetten, dass..?“ war in der Tat ein einschneidendes Erlebnis. Ich fand das vor allem deswegen so ernüchternd, weil es die Unfähigkeit der Sender gezeigt hat. Da hab ich ein Stück Hoffnung verloren. „Wetten, dass..?“ war die größte deutsche Unterhaltungs-Show und das ZDF mit all seinen Ressourcen hat es nicht hinbekommen, sein Flaggschiff Nummer 1 so zu renovieren, dass es zumindest weiter erfolgreich fährt. Dass sich die Leute immer noch freuen, wenn es vorbeischippert, und fröhlich von der Brücke winken. Die Grundidee des Formats ist immer noch klasse, aber wenn man nicht mit der Zeit geht und ans Publikum denkt, kann es nicht funktionieren. Das war eins der traurigsten Beispiele dafür, wie sich das Fernsehen nackt in den Wind stellt und sagt: „Wir sind zu blöd, uns anzuziehen.“

Sie machen sich gern über YouTuber beziehungsweise Beauty-Videoblogger lustig. Glauben Sie, Persönlichkeiten wie Bibi sind gekommen, um zu bleiben, oder wird dieser Trend bald schon wieder vorbei sein?
Noch kann man das nicht so richtig sagen. Aber wenn wir mal zurückschauen: Jetzt ist ja gerade Viva eingestellt worden und damals, während Vivas ersten Tagen, dachte man auch: „Ach du jemine, was sind das denn alles für Schwachmaten, die da rumhampeln und was soll das überhaupt?“ Was daraus dann aber teilweise für wahnsinnige Talente entstanden sind, ist ja unfassbar. Genauso habe ich die kleine Hoffnung, dass auch aus den YouTubern noch das ein oder andere echte Talent entsteht, das uns alle später überraschen wird.

Wie lautet Ihre Prognose für die nächsten zehn TV-Jahre?
Hoffentlich wird es zu vielen Co-Produktionen, auch mit Streamingdiensten, kommen, die dafür sorgen, dass sich die Sender inhaltlich öffnen. Der Worst Case wäre, dass die Sender kopflos und ängstlich in ihrem gleichen Wahnsinn bleiben. Die Öffentlich-Rechtlichen hätten Möglichkeiten ohne Ende und haben auch die Verantwortung, mehr zu tun, aber sie verharren immer im ewig Gleichen. Das ist ein fulminant produzierter Stillstand. Die Privaten sind nur noch riesige Konzerne, die auf Profitmaximierung aus sind, mit Kreativität nicht mehr viel zu tun haben und keine Haltung zeigen. ProSieben war früher mal cool und hat versucht, tolle Serien zu holen und gleichzeitig neue Formate zu entwickeln. Jetzt sind sie nur noch Abspielstation für „Big Bang Theory“ und Heidi Klum. Sat.1 hat sich in Luft aufgelöst und RTL ist das Kantinenfutter des Fernsehens: jeden Tag das Gleiche, seit Jahren und Jahrzehnten. Da ist keiner mehr, der mich persönlich emotional auch nur für zehn Cent anspricht.

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Alle Kommentare

  1. “Die Öffentlich-Rechtlichen – fulminant produzierter Stillstand”

    Nahtlos wechselt ein Ulrich Wilhelm von seinem Posten als Regierungssprecher auf den Intendantenposten des BR. Der Medienwissenschaftler Bernd Gäbler sieht Vetternwirtschaft in Berlusconi’scher Dimension am Werk, da der “getreue Paladin der Kanzlerin” nun einen der großen ARD-Sender führt.

    Insofern wird Kalkhofe ein bestenfalls ignorierter Kritiker dieser Wilhelminischen Merkelfunk-Mafia bleiben.

  2. Die Einlassung von Kalkhofe kann ich nur voll und ganz unterschreiben. Seine Hoffnung auf ein zukünftig besseres Programm im Deutschen Fernsehen teile ich allerdings nur sehr eingeschränkt. Dazu müssten nämlich erst die vielen schwachköpfigen ´Macher ` von heute in Rente sein – bis dahin aber bin ich mit Sicherheit schon verstorben.

  3. Also, für Filme vom Niveau eines „Wixxer“ bin ich sehr froh, nicht für einen Streaming-Dienst zahlen zu müssen, und lobe die öffentlich-rechtlichen Sender! Aber jede(r) schaut halt, was er/sie verdient und auf wessen intellektuellem Niveau er/sie noch mithalten kann …

    1. Ist ja nicht schlimm, wenn ihr Niveau zum erfassen der genialen und vielschichtigen Zitate im Wixxer-Universum nicht ausreicht. So gesehen haben Sie völlig recht.

      1. Nun, gelber Helmut, ist ja nicht schlimm, wenn Ihr Niveau (das Ihr wird hier großgeschrieben) anscheinend NUR zum Erfassen (wird großgeschrieben) solcher Zitate ausreicht. So gesehen haben Sie völlig recht, ebenso wie der, der dies noch kommentiert.

  4. Das ist auch nicht zu unterschätzen: die monatliche Erniedrigung, Stillstand und politische Bevormundung des stramm-linksgrünen Bildungsauftrages unter Androhung von Haftstrafen auch noch mit 18 Euro finanzieren zu müssen.

    “Man äußert seine eigene Meinung; zuerst zurückhaltend, dann – wenn einem kein Gehör geschenkt wird – immer eindringlicher und lautstarker. Wenn die Reaktion auf die Einwände dann aber ist: Sei still! Werd’ ja nicht frech! Beherrsch dich! Hör auf zu jammern!”, steigt schließlich Zorn hoch. Jeder kennt das aus seiner Kindheit. Die innere Wirklichkeit und Beobachtung gerät in einen Konflikt mit den von außen vorgebrachten Vorstellungen und Abwertungen. Wenn dann auch noch auf die Wut mit haltlosen Beschimpfungen reagiert wird, fragt man sich vielleicht, ob man überreagiert hat, schämt sich seines heftigen Ausbruchs. Dazu kommt der starke gesellschaftliche Druck, nicht abseits stehen, dazu gehören zu wollen. Die natürliche Reaktion muss dann unterdrückt werden, man gerät naturgemäß in einen unausweichlichen Konflikt. In einen “Gefühlsstau”. Das führt langfristig zu einer Destabilisierung und Spaltung der Psyche. Zu einer Pathologisierung der Gesellschaft.”
    (H. J. Maaz, ‚Der Gefühlsstau. Ein Psychogramm der DDR‘, 1992)

      1. @Helge: Der arme, geknechtete ReVolte wurde so lange “stramm-linksgrün” bevormundet, dass er sich jetzt in einem schlimmen Gefühlsstau befindet. Da mag ihm nicht mal mehr “versifft” über die Lippen bzw. Tastatur gehen, das Adjektiv hat sich einfach zu sehr abgenutzt.

      2. Bei tüllig grünen Ohren und roten Nasen ohne realsozialistische Erfahrung trifft dann doch eher “verrotzt” zu.

      3. Sie meckern, weil DeRevolte “stramm-linksgrün” statt “versifft” geschrieben hat. Ich hingegen finde das gut. Es ist ein Posting mit Inhalt, keine nervtötend dumme Provokation.

        Ich bin Wessi, und ich frage mich immer wieder, ob Menschen mit DDR-Erfahrung Dinge bekannt vorkommen.

  5. Das Lamento liest sich so, als hätten die großen Sender vor allem Oliver Kalkhofe nicht gut behandelt. Wenn ihm in all den Jahren nichts besseres einfällt als eine “Wixxer”-Serie bei Netflix, dann scheint das ja auch berechtigt gewesen zu sein

  6. Kalkofes (ohne “h”, Ihr Schwachm…) Aussagen sind völlig korrekt. Was sich im deutschen Fernsehen tummelt, ist dermaßen traurig, dass man die Glotze am Liebsten aus dem Fenster werfen möchte. Ich schau auch kaum noch was da läuft…

  7. Alles wurscht. Free-TV ist Nie-TV, in absehbarer Zeit das seniorenwindeleinkackende Gegenstück zum Hörfunk. Was für Gesichtsunfälle und Lahme.

    Wichtiger ist, dass auch Maulgaul Kalkofe nicht weiß, wie man bei Boss-Poloshirts den Scheißkragen glatt hinbekommt. Muss man das Kackvieh wirklich bügeln? Kann nicht sauber auf die Wäscheleine hängen genügen?

    Hm, Welt? Hm, Leben? Wenn das ginge, wär ich glatt bereit, fünf Free-TV-Senderchefs dafür zu opfern.

    Müssen uns nur sputen. In zehn Jahren ging es so viele vielleicht gar nicht mehr.

    1. Nolan, das seniorenwindelkackende Gegenstück zum Maulgaul Kalkofe, nicht bereit, Kackvieh zu bügeln, um den Scheißkragen glatt zu bekommen – was wollte er uns eigentlich sagen? Oder ging es nur ums maximale Anwenden von Fäkalsprache?

    2. Ahja keine Inahltliche Kritik sondern Kritik am Äusseren, in gewisser weise spiegelt das die Oberflächlichkeit der meisten heutigen TV Sender wider.

      Dazu noch wüste Beleidigungen und Beschimpfungen. Man könnte fast glauben Sie sind direkt dem FreeTV alla RTL entsprungen.

  8. Das zu bügelnde Kackvieh war nicht Kalkofe, sondern ein Poloshirt-Kragen. Eine thematische Tangente. Viel Fäkalsprache, tja, stimmt schon. Verspreche, so ‘ne Kacke passiert nicht wieder.

  9. Oliver spricht mir aus dem Fernseh-Herzen!! Wie recht er hat! Das größte Problem sind die Programm-Entscheider in den Sendern, die sich in massloser Selbstüberschätzung für die besseren Produzenten halten, als die, denen sie die Aufträge geben. Und wer sich gegen den Reality-Kack und C-Promi-Schwachsinn, Hartz4-Müll und die Rotlicht-Sabberei zur Wehr setzt, wird als “nicht zeitgemäß” angesehen. Wirklich übel!

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