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Die New York Times macht Bayern-Premier Markus Söder zu “Germany’s Trump”

Markus Söder, Bayerns “noisy new premier”, hat es in die New York Times geschafft
Markus Söder, Bayerns "noisy new premier", hat es in die New York Times geschafft

Für deutsche Prominente ist ein großes Porträt in der New York Times so etwas wie ein Ritterschlag der internationalen Medien. Das gilt für Leute aus der Entertainment-Branche ebenso wie für Politiker. Diesen Samstag widmete das führende US-Medium dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder das große Samstags-Porträt und machte ihn zu "Germany's Trump".

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The Man They call Germany’s Trump” ist das Porträt von Markus Söder in der New York Times überschrieben. Nicht namentlich benannte Kritiker würden ihn so bezeichnen heißt es im Text, der von Katrin Bennhold geschrieben wurde, der in Deutschland geborenen Leiterin des Berlin-Büros der New York Times. Das Aufmacherfoto zeigt Söder in typischer Pose inmitten einer bayerischen Trachtenkapelle. Im Text bekommen internationale Leser einen guten Eindruck über “Bavaria’s noisy new premier” zwischen AfD-Ranschmeiße und Volksnähe. Auch Söders Faible für aufwändige Fastnachtsverkleidungen (zuletzt ging er als Prinzregent Luitpold von Bayern) kommt zur Sprache.

Auch wenn das Porträt alles andere als unkritisch ist, Söder wird es vermutlich gerne lesen. Einen solchen Auftritt in der New York Times bekommt beileibe nicht jeder deutsche Landespolitiker.

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Alle Kommentare

  1. Nicht namentlich benannte Kritiker würden ihn so bezeichnen heißt es im Text….

    Das nennt man dann wohl “Qualitätsjournalismus”, oder doch Kampagnenjournalismus?

  2. Ist man denn sicher, daß eine offenbar beabsichtigte Diffamierung von Söder durch eine herbeigezerrte Gleichsetzung mit Trump tatsächlich funktionieren wird?

    Oder ist dies ein weiterer Beleg der Gefangenschaft in einer selbstgestrickten Realität, in die sich die ideologisierten Medien begeben haben. Welche nun sowohl gegen die Demokratie als auch dafür kämpfen, der Welt ihren bevorzugten eigenen Kurs aufzudrücken.

    Söder, von “namentlich nicht genannten Kritikern” mit Trump gleichgesetzt ?
    Ein lustiger Schmarrn.

    Zunächst: Trump ist als Präsident der USA erfolgreicher als das, was für die Medien offenbar verträglich ist. Trump setzt dabei tatsächlich um, was er angekündigt hatte. Und dies scheint bisher jedenfalls zu funktionieren.

    Darin unterscheidet sich Trump von einem Söder, welcher lediglich der Programmatik einer AfD hinterherläuft.

    Söder, die gesamte CSU: die sind nicht originär unterwegs.

    Glaubt jemand, daß dies unbemerkt bleiben wird, vielleicht weil die Medien diese Erkenntnis zu unterschlagen suchen?

    Wird nicht mehr hinhauen. Daher wird die CSU im Herbst bei der Wahl wohl nicht ungeschoren davonkommen. Zu viele Leute haben begriffen, daß sich in einer Demokratie offenbar nur dann etwas bewegt, wenn man neue Wege durch neue Parteien zur Wirkung bringt, um die etablierten Parteien dadurch unter Handlungszwang zu setzen.

    Tatsächlich ist es ja noch schlimmer, denn es geht ja nicht um neue Wege, sondern eine Rückkehr zu rechtsstaatlichen Rahmenbedingungen.

    Ohne Handlungszwang würde eine CSU, also Seehofer, und Söder garnix machen. Was die nun umzusetzen vorgeben hätten sie vor 3 Jahren bereits auf den Weg bringen müssen, um glaubwürdig zu bleiben.

    Es besteht ein großer Unterschied zwischen einem Söder, und Trump.

    1. Ein Kommentator der TAZ greift die Anregung der New York Times auf und spinnt den Faden weiter.

      Nun ist es nicht mehr Söder als Germanys Trump, vielmehr wird Seehofer zu “Merkels Donald”.

      Man erschauert regelrecht vor den hier zutage tretenden Geistesgaben.

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