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Erste WM-Achtelfinals kommen nicht an die von 2014 heran – trotz 50,5% für Frankreich-Argentinien

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Die kurze WM-Pause ist zu Ende, am Samstag ging es mit den beiden ersten Achtelfinals weiter. Natürlich dominierten die Spiele die Quotencharts, doch die leichte deutsche WM-Depression besteht offenbar weiter. Mit 7,01 Mio. und 10,10 Mio. Sehern landeten die Spiele klar unter den Zahlen der beiden ersten Achtelfinals der WM 2014. Stärkster Konkurrent war am Samstag das ZDF - u.a. mit zwei "Stralsund"-Krimis.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Samstag wissen müssen:

1. Die beiden ersten Achtelfinals landen unter denen aus 2014

Den besten Marktanteil holte sich am Samstag die Nachmittags-Partie zwischen Frankreich und Argentinien: 7,01 Mio. Fans sahen im Ersten zu – ein stolzer Marktanteil von 50,5%. Um 20 Uhr waren dann sogar 10,10 Mio. dabei, als Uruguay Portugal besiegte – 41,3%. Trotz dieser grandiosen Zahlen fällt direkt auf, dass die 12 Mio., die es in der Vorrunde des Öfteren gab, unerreichbar waren. Natürlich speilte dabei auch das grandiose Wetter eine Rolle, das viele offenbar vom Fernsehen abhielt. Aber: Auch bei den Marktanteilen lief es für die beiden ersten Achtelfinals 2018 nicht so gut wie zuletzt. So sahen die beiden vergleichbaren Spiele der WM 2014 am Samstag, den 28. Juni im Ersten mehr Fans: 14,04 Mio. (57,7%) waren es damals um 18 Uhr bei Brasilien – Chile, 10,66 Mio. (45,4%) um 22 Uhr bei Kolumbien – Uruguay.

2. ZDF stärkster WM-Konkurrent – u.a. mit “Stralsund”-Krimis

Trotz des WM-Spiels um 20 Uhr gelang es dem ZDF, mit einem alten “Stralsund”-Krimi einen zweistelligen Marktantiel zu erreichen. 2,53 Mio. sahen ab 20.15 Uhr zu – 10,2%. Eine weitere Folge der Reihe erreichte ab 21.45 Uhr mit 3,10 Mio. sogar 13,7%. RTL kam mit “Dieter Bohlen – Die Mega Show” in die Nähe seines Normalniveaus: Immerhin 1,80 Mio. schalteten ab 20.15 Uhr ein – 8,1%.

3. Fußball bei 14-49 wieder mit noch besseren Marktanteilen

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Im jungen Publikum holte der WM-Fußball wie gewohnt Marktanteile, die über denen im Gesamtpublikum lagen: 2,34 Mio. Frankreich-Argentinien-Seher entsprachen am Nachmittag 52,8%, 3,56 Mio. Uruguay-Portugal-Zuschauer am Abend 46,7%. Doch auch hier lief es 2014 für die beiden ersten Achtelfinals noch besser – u.a. mit 5,38 Mio. und 60,2% für Brasilien-Chile. Jammern muss die ARD dennoch nicht: Mit einem Tagesmarktanteil von 23,4% ließ das Erste auch bei den 14- bis 49-Jährigen die Konkurrenz meilenweit hinter sich, RTL war mit nur 8,3% der stärkste Konkurrent.

4. Sat.1 punktet mit “Ice Age”, ProSieben schwächelt mit “Margos Spuren”

Stärkster Prime-Time-Konkurrent im jungen Publikum war “Dieter Bohlen – Die Mega Show” bei RTL. 670.000 14- bis 49-Jährige entsprachen 9,3%. Direkt dahinter folgt “Ice Age”: Sat.1 lockte mit dem Animations-Hit diesmal 660.000 und 8,6% – ein Marktanteil, der trotz Fußball sogar leicht über dem Sender-Normalniveau liegt. Weit entfernt davon floppte hingegen “Margos Spuren” bei ProSieben: Nur 390.000 (5,0%) interessierten sich. Vox erreichte mit “Evan Allmächtig” 370.000 und 4,7%, RTL II mit “Der Mann in der eisernen Maske” 290.000 und 3,8%, kabel eins mit zweimal “Hawaii Five-O” 280.000 und 310.000, sowie 3,8% und 3,7%.

5. Der mdr punktet mit Volksmusik

Bei den kleineren Sendern lief es in der Prime Time vor allem für das mdr Fernsehen super: “Das Beste aus 15 Jahren Krone der Volksmusik” interessierte diesmal 730.000 Menschen, der Marktanteil kletterte auf tolle 3,0%. Über die Mio.-Marke sprang bei Hochsommerwetter abseits vom Ersten, dem ZDF, RTL und Sat.1 nur eine einziges Programm: die 20-Uhr-“Tagesschau” im NDR Fernsehen mit 1,01 Mio. und 4,9%. Zwar kam das Ohnsorg-Theater danach nur auf 480.000 und 1,9%, doch um 22.10 Uhr sprang der NDR mit der “Praxis mit Meerblick” und 600.000 Sehern auf 3,0%.

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