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Wahl des VDZ-Präsidenten: Delegierte bestätigen Rudolf Thiemann an der Spitze des Verbands

Rudolf Thiemann führt den Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) seit November 2017
Rudolf Thiemann führt den Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) seit November 2017

Rudolf Thiemann bleibt weiterhin Präsident des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ). Die Delegierten haben heute den Chef des katholischen Fachverlags Liborius erneut an der Spitze ihres Branchenverbands bestätigt. Damit bleibt der Medienunternehmer bis 2022 Chef des VDZ.

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Im November vergangenen Jahres hatte die Delegiertenversammlung des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) Rudolf Thiemann zu ihrem neuen Präsidenten berufen. Die Wahl war notwendig, da der Funke-Mitgesellschafter Stephan Holthoff-Pförtner überraschend seinen Posten abgegeben hatte, um in die Politik zu wechseln. Heute stand deshalb das VDZ-Präsidium turnusmäßig erneut zur Wahl. Da sich für den Chefposten kein Gegenkandidat meldete, wurde der promovierte Jurist von den Delegierten erneut bestätigt – und dies einstimmig.

Damit ist Thiemann, Chef des katholischen Medienunternehmens Liborius, für eine weitere Amtsperiode bis 2022 Präsident des VDZ. Den Großverlagen dürfte die Wiederwahl des erfahrenen Familienunternehmers gelegen kommen. Denn damit kehrt wieder Ruhe und Kontinuität in den Branchenverband ein. Der Grund: im vergangenen Jahr musste der VDZ viel negative Publicity einstecken. Auslöser hierfür waren heftige Querelen um den Rückzug der Hamburger Zeitschriftenverlage Gruner + Jahr, Spiegel, Medweth & Co. aus dem Arbeitskreis Publikumszeitschriften (PZ) des VDZ.

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Die Verlags-Allianz hatte den Verbandsfunktionären vorgeworfen, dass die damalige Ernennung von Holthoff-Pförtner zum Verbandspräsidenten nicht transparent ablief. Von „Hinterzimmer“-Bünden war die Rede. Genervt hatte sich deshalb das norddeutsche Zeitschriftenhaus Gruner + Jahr (Stern, Brigitte) Mitte vergangenen Jahres aus dem Arbeitskreis PZ zurückgezogen. Eine Rückkehr der Bertelsmann-Verlagstochter ist bislang nicht in Sicht, obwohl dies Thiemann begrüßen würde.

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