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Viacom beerdigt nach 25 Jahren Viva, Comedy Central sendet ab 2019 dafür rund um die Uhr

Viacom-Deutschland-Chef Mark Specht stellt zum Ende des Jahres den TV-Sender Viva ein
Viacom-Deutschland-Chef Mark Specht stellt zum Ende des Jahres den TV-Sender Viva ein

Am 31. Dezember geht nicht nur das Jahr 2018 zu Ende, sondern auch eine Ära des deutschen Fernsehens: Nach 25 Jahren und einem Monat dreht Viacom dem Musiksender Viva den Saft ab. Ab dem 1. Januar bekommt Comedy Central, das sich derzeit einen Sendeplatz mit Viva teilt, dafür 24 Stunden Zeit pro Tag.

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Es wir das Ende einer der wohl immer noch bekanntesten deutschen TV-Marken: Viva, in den 1990er- und 2000er-Jahren u.a. Karriere-Sprungbrett von Leuten wie Stefan Raab, Heike Makatsch, Oliver Pocher, Klaas Heufer-Umlauf, Matthias Opdenhövel, Mola Adebisi, Aleksandra Bechtel, Nils Bokelberg, Johanna Klum, Sarah Kuttner, Minh-Khai Phan-Thi, Tobias Schlegl, Jessica Schwarz, Collien Ulmen-Fernandes und vielen mehr, landet am Ende des Jahres auf dem TV-Friedhof. Das teilte Viacom International Media Networks am Mittwoch am Rande des TV-Vermarktungs-Events Screenforce Days in Köln mit.

Zum Abschied will man dann “die größten Highlights aus 25 Jahren Sendergeschichte” aus dem Archiv holen und Playlists von Zuschauern und ausgewählten Gästen zeigen. Profiteur vom Viva-Aus ist ein anderer Viacom-Sender: Comedy Central, das sich derzeit die 24 Stunden mit Viva teilt, sendet ab dem 1. Januar rund um die Uhr. Bis es soweit ist, startet dort bereits Neues wie der “Comedy Central Roast of Bruce Willis”, neue Folgen von “Takeshi’s Castle: Thailand” und “South Park”, sowie einiges mehr.

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Beim Thema Musik setzt Viacom ab 2019 dann alles auf eine Marke: MTV. Auch hier kündigte das Unternehmen auf den Screenforce Days neue Programme an: Es wird ein “MTV Unplugged” mit Samy Deluxe geben, ein neues, bereits zweites “MTV Ungplugged” mit Udo Lindenberg – und ab 2019 kehrt das Hip-Hop-Magazin “Yo! MTV Raps” zurück – auch mit den Stars der deutschen Szene.

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